BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 84  ¦  Januar – März 2008


Die Abschaffung der Deutschen Sprache

von Erwin Arlt

Ja — sie ist schon seit langen Jahren geplant. Endlich haben es sogar die in der Öffentlichkeit stehenden, wie Kulturschaffende, Politiker und andere in öffentlichen Führungsaufgaben tätige Menschen bemerkt, daß ein Anschlag auf die deutsche Sprache im Gange ist; wir schreiben das Jahr 2007. Hans Magnus Enzensberger prangert das lobenswerter Weise öffentlich an. Er führt es zwar nur auf die Werbung und Teile der Medien und ein paar Politiker zurück, das ist aber eindeutig eine Verkürzung des Problems. Unsere Analyse geht tiefer.

Schon vor zehn Jahren hat eine Münchener Zeitung geschrieben: „Do you speak Denglish? Ein Hagel von englischen Wörtern prasselt auf Germanien nieder — ist unsere deutsche Sprache noch zu retten?“ Das Echo war nicht allzu berauschend; man nahm es einfach gleichgültig hin, wie so vieles in dieser BRD. Auch ein Taschenbuch kam damals heraus zu diesem wichtigen Thema: „Sprechen Sie Engleutsch?“ von Rudolf Lubeley. Auch der Verfasser dieses Beitrages schrieb damals zu diesem Thema Artikel, und es gibt inzwischen mehrere Vereine, die sich den Schutz der deutschen Sprache zur Aufgabe gemacht haben. So ganz im Gegensatz zum deutschen Staat, der nicht wie Polen und Frankreich ein Schutzgesetz erlassen hat, ja, der nur ganz zaghaft bei der EU die deutsche Sprache anmahnt!

Am Anfang dieser Bemühungen stellte man dies alles, weil bei uns so üblich, in die sog. rechtsradikale Ecke — es sei die übliche „Deutschtümelei der ewig Gestrigen.“ Inzwischen aber stellte sich heraus, daß bestimmte Kreise aus dem antideutschen Lager seit langem versuchen, auch über die Sprachschiene die Deutschen umzuerziehen und die deutsche Sprache stufenweise abzuschaffen. Lubeley ermittelte akribisch in seinem Buch nach Motiven für dieses Treiben der antideutschen Sprachverhunzer. Neben den Menschen, die dazu in der Öffentlichkeit keine Stellungnahme abgeben wollten, wurden dabei hauptsächlich folgende Gründe angegeben: „Völkerverständigung“, „Aufbau einer multikulturellen Gesellschaft“, in den Medien „Programme zur Umerziehung“, Nachahmung sowie Renommiersucht.

Lubeley schrieb sein Buch schon 1995, und er gab abschreckende Beispiele, wie es im Jahr 2009 im „deutschen“ Fernsehen klingen würde, wenn wir die Umkehr hin zur sauberen deutschen Sprache nicht schaffen:

Deutsch 2009:
Good Evening, meine Ladies and Gentlemen!
Hier ist der German Television Service mit der Daily Show. Sie hören News.
Unser Chancellor Mike Deutscher ist zur Zeit on the way nach Washington, begleitet by Foreign Minister Steve Meyer. Vorgesehen ist zunächst ein Meeting mit den Top Three der US-Administration, um die Differences, die die Relations zwischen den Friends in der last Time belastet haben, abzuecken und zu clearen. High Light des Chancellor-Trips: Er wird den Hat als Honory Doctor der University of Boston entgegentaken.

Was sind die Hintergründe?

Zunächst ist festzustellen, daß im Nachkriegsdeutschland und Europa nur die antideutschen Kräfte das Sagen hatten. Dies gilt bis zum heutigen Tage. Das Ziel dieser Leute ist die „Multikulturelle Gesellschaft“, die amerikanisch-englisch spricht und keinerlei Identität — also keinerlei Bekennen zur eigenen, gleichen Volksgruppe, zu keiner Nation, zu keinem Vaterland mehr hat. Diese Einweltler sprechen auch ständig von „der Gesellschaft.“ Da ist natürlich die Zertrümmerung der jeweiligen Volkssprache ein Ziel unter vielen. Der „sprachliche Morgenthau-Plan“ ist also für diese „One world“-Leute ein Aspekt und ein Teilziel ihrer Angriffe.

Denglish oder Engleutsch — also ein Gemisch aus Deutsch und möglichst viel Englisch ist die Vorstufe für eine weitere Umerziehung, um amerikanisch-englisch ohne Widerstand einführen zu können.

Schon 1923 wurde dieser umgekehrte Rassismus geplant. Graf Coudenhowe-Kalergie, seines Zeichens Freimaurer erster Güte, schrieb schon damals, daß das Ziel auf allen Gebieten in Europa die „Umformung zur eurasisch-negroiden Zukunftsrasse sei.“ Seine Urenkel sind in der heutigen „Paneuropa-Union“ des Otto von Habsburg den gleichen Zielen zugetan und verpflichtet.

Das ist also die Lage, in der sich das deutsche Volk mit einer Last von 10 bis 12 Millionen legalen und illegalen Ausländern befindet, in der in zunehmendem Maße die Islamisten das Sagen haben wollen.

Da ist es hoch an der Zeit, daß wir uns mit unserer ureigenen deutschen Volkssprache befassen und sie hegen und pflegen. Wilhelm von Humboldt sagt: „Die Sprache ist die äußere Erscheinung des Geistes der Völker.“ Gottfried Herder wiederum ermahnt uns: „In der Sprache liegt Tradition, Geschichte, Religion, die Grundsätze des Lebens, alles, sein Herz und die Seele eines Volkes.“ Man will uns also die Seele aus dem Leib reißen, indem man uns auch noch unsere Sprache nimmt.

Wir, die wir im weitesten Sinne zum deutschen Volks- und Kulturraum gehören, haben also bei uns selbst zu beginnen, unsere deutsche Hochsprache und unsere regionalen Mundarten rein und sauber zu halten und allen Versuchen der Vernichtung und Zertrümmerung der deutschen Sprache Einhalt zu gebieten. Zum Volkserhalt können wir nicht auch noch einen „Sprach-Morgenthau-Plan“ gebrauchen, der uns endgültig den Garaus machen würde.

Wehren wir uns also mutig und deutlich überall und geben der jungen deutschen Generation ein Beispiel. Die Parole muß lauten: „Fremdwörter meiden — Anglizismen nein danke“!

Eine Mahnung in Versform soll unser Thema abrunden:


UDH Nr. 84

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