BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 86  ¦  Juli – September 2008


Unsere Ankläger von gestern — führen heute Krieg in Afghanistan

Was mußte sich unsere Erlebnisgeneration nach Kriegsende 1945 alles vorwerfen lassen: Ihr habt Hitler gewählt; ihr habt Polen überfallen; ihr habt Kriegsverbrechen begangen usw. usw.

Wieviele unserer Freunde litten ihr Leben lang an diesen Vorwürfen, die nicht nur in der Öffentlichkeit im allgemeinen erhoben wurden, sondern von ihren eigenen Kindern. Der Propaganda-Krieg der Alliierten war nach 1945 so erfolgreich, daß die eigenen Kinder allem, was aus dieser Propaganda-Maschine herauskam, blindlings vertrauten. Eltern konnten sich fürs Überleben noch so „krumm legen“. Eltern ist es angeboren — einem inneren Zwang folgend treibt sie der Gedanke: „Unsere Kinder sollen es einmal besser haben“. Es nutzte in den allermeisten Fällen nichts. Elterliche Fürsorge wurde als selbstverständlich hingenommen; sie wird von Eltern auch selbstverständlich geleistet. Die alliierte physiologische Kriegsführung hat es vollbracht, das Vertrauen der Kinder in die Glaubwürdigkeit ihrer eigenen Eltern zu zerstören.

Zerstört wurde nicht nur die Glaubwürdigkeit in politischen Fragen. In vielen Fällen konnte auch die Lebenserfahrung der Eltern nicht genutzt werden. Nur so ist der Kampf mit allen Mitteln der „68er“ zu erklären. Daß die nachfolgende Generation „ihren Weg“ gehen will, ist natürlich. Zu jeder Zeit waren es Einflüsse der Umwelt, die die Handlungen der sich „Abnabelnden“ beeinflußten, formten. Dies geschah jedoch nach dem freien Willen der nachfolgenden Generationen. Die alliierte Nachkriegspropaganda verstand es jedoch, ihre „Einflüsterungen“ so in die Gehirne der „Ausgewählten“ einzupflanzen, daß diese glaubten, es seien ihre eigenen Gedanken.

Seit Jahren, beinahe Jahrzehnten ist die Generation der 68er in verantwortlichen Führungsetagen von Wirtschaft und Politik angekommen. Sie müssen sich an ihren eigenen Parolen messen lassen. Es wurde möglich, Polizisten mit Steinen zu bewerfen und trotzdem Außenminister der BRD zu werden. Dies ist kein Persilschein für die gesamte Generation.

Der in ihrer Jugend in ihre Gehirne eingepflanzten alliierten Nachkriegspropaganda folgend richteten sie großen Schaden für Menschen in und für den Staat Bundesrepublik Deutschland an. Ob die Verschuldungspolitik der BRD einer alliierten Strategie folgend auf die von diesen Einflüssen befallenen 68er zurückzuführen ist oder durch ihren eigenen Willen geprägt wurde, ist zur Zeit nicht aufklärbar. (Vielleicht werden einige der 68er ihre Memoiren schreiben und vielleicht auch in einer ehrlichen Einsicht). Entscheidend ist, ohne einen großen Krieg zu führen wurde die Verschuldung der BRD so weit hochgetrieben, daß diese nur durch eine Währungsreform aufzulösen ist. Die Flucht in den EURO löst diese Problem nicht; im Gegenteil, sie verschärft sie noch.

Am geistigen Gängelband der alliierten Nachkriegspropaganda hängend fällt den Verantwortlichen in Wirtschaft und Politik in der Bundesrepublik Deutschland nichts besseres ein als kräftig in Richtung „großer Krieg“ zu steuern. Es darf kein Pardon geben, weil ihnen noch nie eine Kugel im Kampf um die Ohren geflogen ist. Es darf kein Pardon dafür geben, daß sie ihren Eltern damals nicht glaubten. Heute sind sie alleine verantwortlich für Krieg und Frieden. Und wie nach 1945 werden es am Ende nicht einzelne sein, die als Kriegsverbrecher gebrandmarkt und gehängt werden — es wird erneut das ganze deutsche Volk treffen. Es wird ihnen wenig nützen, sich hinter Mitbürgern zu verkriechen. Sie alleine sind die verantwortlichen Kriegstreiber — Kriegsführende in Afghanistan und an allen anderen Orten auf dieser Welt — und sie werden auch als Kriegsverbrecher in die Geschichte eingehen.

Horst Zaborowski

UDH Nr. 86

Sprung zur Indexseite Sprung zur Seitenübersicht