BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 86  ¦  Juli – September 2008


Das Blutbad in Mechtal

(Februar 1945)

Der Ort Mechtal liegt ca. 4 km von Beuthen O/S entfernt. Wie fast an jedem Ortseingang im Oberschlesischen Industriegebiet hing auch hier ein großes Transparent der Kommunisten über der Hauptstraße mit der Aufschrift: „Wir grüßen die Rote Armee, unsere Befreier“. Nach der brutalen Front rückte nun die Besatzungsmacht ein. Ein Major auf einem Pferd, dahinter die Soldaten passieren den Ortseingang von Mechtal; sie wurden von den am Straßenrand wartenden Kommunisten begrüßt; der Major grüßte lächelnd zurück. Unter den Schaulustigen war auch ein 14 jähriger Junge, der plötzlich eine „Damenpistole“ auf den Major richtete und schoß (Herzschuß). Der Major fiel vom Pferd und verblutete am Straßenrand.

Nach kurzer Verfolgung wurde der Junge gefaßt und von den wütenden Soldaten „zu Brei geschlagen“. Die Frau des Majors (ein Flintenweib) verlangte als Vergeltung die Erschießung von 300 Geiseln (in solchen Fällen international üblich. Die Redaktion). Die eifrigen russischen Soldaten „durchkämmten“ die Häuser und nahmen mehr als 700 Menschen (meist Frauen und Kinder) fest, {mehr als 300 Geiseln zu erschießen ist nach internationalen Vereinbarungen nicht erlaubt und somit ist der Tatbestand des Mordes gegeben. Die Redaktion} (Spaten und Schaufeln waren mitzubringen). Man führte die Gefangenen in den Wald; dort mußten sie Gräben ausheben Danach wurden sie von den Soldaten erschossen und verscharrt.

Die Frau des Majors hatte ihre Genugtuung.

Waldemar Stehr

→ frühere Fassung erscheinen in Ausgabe 62
12 alte Ansichtskarten [Stand Januar 2009] von Mechtal

UDH Nr. 86

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