BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 86  ¦  Juli – September 2008


Deutsche Ostgebiete — Kossovo

Auf den ersten Blick haben sie ja nichts gemeinsam; da stellen sich vor dem geistigen Auge zwei eher gegensätzliche Probleme dar. Hier die Deutschen Ostgebiete und da das gelöste Problem des Kossovo. Hier die ungesühnten Verbrechen der Landnahme, des kaltblütigen Ausmordens und gnadenlosen Vertreibens der Ureinwohner und dort das „friedliche“ Gastvolk, das sich durch herrliche Vermehrung seiner Menschen des Gebietes seiner Urbevölkerung bemächtigt. Nichts gemeinsam?

Das methodische Vorgehen von Landräubern mag schon verschieden sein. Hier das anmaßende Provozieren eines Krieges, raffiniert veranlaßt, England und Frankreich dem Deutschen Reich den Krieg zu erklären, und da der Kampf mit der Wiege, d.h. der ungebremsten Vermehrung seiner Individuen. Das Ziel von Landräubern, jedenfalls, ist immer die Aneignung fremden Landes!

Fast zwangsläufig drängt sich nun die Frage auf: Wie verhält sich unsere Regierung, bzw. wie gingen die früheren Regierungen mit diesem Problem um? Da die „DDR“-Regierungen ohnehin eher international (Kommintern) als national ausgerichtet waren, trat auch dieses Problem nicht so gravierend in Erscheinung, da ja alles unter dem Mantel einer Ideologie verdeckt wurde (Brudervolk, Völkerfreundschaft usw.). Anders im Westen, hier entblödete sich Brandt zum Kniefall und dankte dem räuberischen, mörderischen und vertreibenden Volke auch noch überflüssigerweise. Das dürfte in der Geschichte der Menschheit der unwürdigste und schändlichste Tiefpunkt sein, der nicht mehr unterschritten werden kann. In der Physik bezeichnet man diesen Punkt mit minus 279 Grad Celsius! Nachfolgende Regierungen sowie auch Vertriebenenverbände fanden sich mehr oder weniger mit der Landnahme ab und brüskierten sogar unverhohlen die Vertreibungsopfer, die Entschädigung, Ausgleich oder staatliche Fürsorge erhofften.

Ist es unter solchen Umständen verwunderlich, wenn die jetzige Regierungsarbeit zur unerträglichen Schmierentragödie verkommt? Vor aller Welt, offen dargestellt durch die schnelle Anerkennung der einseitigen Unabhängigkeitserklärung des Kossovo. Das heißt doch folgerichtig, daß eigener erlittener, fremder und zukünftiger Landraub gebilligt und anerkannt wird. Bereits heute stehen die Gelder für den Aufbau der Verwaltung, der Infrastruktur und der Wirtschaft des Kossovo bereit. Für die Rechte und Nöte der eigenen Vertriebenen hat man nicht den geringsten Anteil!

Der erste Blick am Anfang des Artikels erwies sich am Ende als richtig, jedenfalls aus Sicht der deutschen Regierung: Der eigene erlittene Landraub wird ohne Folgen akzeptiert, der fremde Landraub wird anerkannt und mit Milliarden Summen noch unterstützt. Man muß kein Hellseher sein, um zu folgendem Urteil zu gelangen: Durch widernatürliche Politik, wie oben geschildert, wird die Zukunft Deutschlands und die Zukunft Europas zerstört!

Siegfried Neubacher

UDH Nr. 86

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