BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 86  ¦  Juli – September 2008


Das Kartell funktioniert

von Erwin Arlt

Ursprünglich, wie wir wissen, ist ein Kartell ein Schutzbündnis für bestimmte Wirtschaftsbereiche, im NS-Staat mit Rechten und Aufsichtspflichten fungierende Körperschaft im Auftrag der Reichsregierung. Nach 1945 wieder zrückgeschraubt. So überwacht z.B. die Bundeskartellbehörde der BRD Zusammenschlüsse auf wirtschaftlicher Ebene oder verbietet sie, wenn sie marktbeherrschende Gestalt annehmen.

Es bilden sich aber auch Kartelle politischer Art, die nicht in den Kompetenzbereich der Kartellbehörde fallen. So hat sich längst ein stark linkslastiges Kartell gebildet, das nicht nur sich selbst schützt, sondern anmaßt, über die „political correctness“ (PC) ganz allgemein zu wachen.

Dieses Kartell ist auch nicht auf gesetzlicher Grundlage entstanden, sondern entspringt aus den Wurzeln der „Entnazifizierung“, der „Umerziehung“, des „Antifaschismus“, und in den letzten Jahren wurde es auch integriert in den „Kampf gegen Rechts“. Letzteres führte auch dazu, daß dann verfassungswidrig finanzielle Mittel aus dem Steuertopf, also dem Haushalt entnommen und mißbraucht werden.

PC ist also nicht nur der landläufig gebrauchte Ausdruck für den Computer-Rechner, sondern PC ist der aus dem Englischen eingeführte Begriff „political correctness“, also frei übersetzt, politisch korrektes, also „richtiges“ Verhalten. Nach BRD-Lesart die vorgegebenen und von oben gewollten Beurteilungen, gerade auf den Gebieten Nation, Volk, Rasse, Vaterland, Heimat und Ostgebiete, aber auch Kriegsschuld, Zeitgeschichte, Holocaust, Familie, Sexualität, Religion, Parteien und dergleichen mehr, um nur einige Themen zu benennen.

Dieses Kartell hat sich im Bereich Medien sogar selbst Richtlinien verordnet, so daß andere Sichtweisen als die „politisch korrekten“ einfach ausgeblendet werden. Mehr noch, es wird verschwiegen, anders dargestellt, ja auch kräftig gelogen, umgedeutet und angeprangert. Historiker, Journalisten, Vereine, Parteien und Organisationen werden bei Abweichungen an den Pranger des Kartells gestellt, möglichst mit legalen und illegalen Mitteln ausgeschaltet und Personen und ihr Umfeld sozial und politisch ausgegrenzt.

Die stärkste Strafe wird ausgesprochen, wenn jemand nicht auf die „üblich korrekte“ Sprachregelung umschwenkt. Er wird dann durch öffentliche Anprangerungen als „Nazi“ Neonazi, Rassist, Faschist, ewig Gestriger, Rechtsradikaler, Rechtsextremist und wie die Standardbezeichnungen der „Karteller“ noch heißen mögen, gekennzeichnet.

Gleichzeitig wird vom Kartell „vorgeschlagen“, daß sich doch die einschlägigen Behörden mit dem oder den Delinquenten befassen sollten und dann doch, bitteschön, gerichtliche Schritte zur Verurteilung derselben veranlaßt werden. Aus dem gleichen Grund läßt man zwischen den Zeilen aufblitzen, daß bei Nichtreaktion bestimmter behördlicher Stellen auch eine Überprüfung der zuständigen Behörden oder Beamten eingeleitet werden müsse. Sollte der zuständige Beamte, Richter oder Staatsanwalt nicht reagieren, würde doch von Seiten des Kartells eine Dienstaufsichtsbeschwerde sicher weiterhelfen. Sollte das immer noch nicht fruchten, müsse die Entfernung aus dem Dienst vorgeschlagen und erwogen werden. Selbstverständlich wird bei eventueller finanzieller oder steuerlicher Förderung darauf gedrungen, diese sofort einzustellen. Sollte all` das nicht helfen, könne man auch Kampagnen einleiten mit dem Ziel, Grundstücke und Häuser nicht an die als „not political correct“ erkannten Delinquenten zu verkaufen, natürlich auch nicht an sie zu vermieten und sie in Gaststätten und Hotels nicht mehr zu bedienen.

Gestapo und Stasi, verehrte Leser, hatten zugegebenermaßen nicht so viel Fantasie, ihre Feinde auf so vielfältige Art auszugrenzen. Daß das alles der Demokratie abgrundtief schadet, braucht sicher nicht besonders betont zu werden; ja, ihre Glaubwürdigkeit steht damit auf dem Spiel! Bücherverbrennung war sicher auch nicht die feine Art, aber liegt wohl auf der gleichen Stufe, wie all’ die beschriebenen Machenschaften. So sollte sich also das gut funktionierende Kartell sehr reiflich und genau überlegen, seine Macht wie bisher mit solchen Machenschaften abzusichern, denn trotz allem Totschweigen in den Medien würde das der freiheitlich-demokratischen Grundordnung auf Dauer den Boden entziehen, weil der Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit dem Fußvolk, sprich dem Bürger, nicht mehr glaubhaft vermittelt werden könnte. Das aber hätte eine Eruption zur Folge, die auch das so schön funktionierende linke Kartell hinwegspülen würde. Ob das aber beabsichtigt ist und vor allem, wer stößt dann in das Vakuum?! Das haben sich die Kartellmacher sicher noch nicht so genau durch den Kopf gehen lassen.

Natürlich wissen und erkennen wir alle, daß alle diese illegalen und antidemokratischen Vorgehensweisen mit den geltenden Gesetzen, weder der BRD, noch denen der EU und auch mit den Menschenrechten, nicht mehr zu vereinbaren sind. Deshalb auch steht das Kartell an der Grenze seiner Möglichkeiten. Es muß sich schon entscheiden, ob es sozusagen grenzüberschreitend verfassungs- und gesetzwidrigen Aktionen das Wort redet und sich auf einen Weg begibt, der ohne Zweifel dann in einer politischen Diktatur, in diesem Falle einem linkslastigen, DDR-ähnlichen Weg endet. Schon gibt es ja auch Stimmen aus der SED-PDS-Linkspartei, die die Stasi wieder in Szene setzen möchten und ähnliche Kräfte wieder etablieren möchten.


UDH Nr. 86

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