BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Grundlast unabhängig von Energie-Einfuhren machen!

Politische und wirtschaftliche Aspekte:
Von Versäumnissen über falsche Wege zu einem richtigen Ziel?

Nach 1945 wurden alle wirtschaftlichen und ordnungspolitischen Entscheidungen von den Alliierten getroffen. Durch die Gründung der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik ist in dieser letztendlichen Weisungskompetenz im Grunde genommen keine Änderung eingetreten.

Die Folgen waren: Von den Alliierten gemäß ihrer jeweiligen Interessenlage gesteuerte Politik und Wirtschaft in Deutschland.

Diese Einflussnahme verstärkte sich in besonderem Maße als die Gegensätze zwischen den USA und der UdSSR zur offenen Konfrontation eskalierten.

Eine Hinterlassenschaft des Zweiten Weltkrieges war die Atombombe. Die Atomkraft kann auch zur Herstellung der friedlichen Energiegewinnung eingesetzt werden. Beide „Produkte“ benötigen ähnliche „Grundstoffe“.

Die UdSSR beutete die Uran-Lagerstätten in der DDR aus, ohne Rücksicht auf die Gesundheit der in diesen Bergwerken arbeitenden Deutschen.

Die USA forcierten den Bau von Atomkraftwerken in der BRD um auf diesem Weg eine materiellen Unterstützung für den Bau ihrer Atombomben abzusichern.

Die Kernkraftwerke konnten weder in der DDR noch in der BRD auch nur annährend die erforderliche Grundlast der Energieversorgung sicherstellen.

Es war also nicht der Aufbruch in eine neue Energieversorgung für Industrie, Wirtschaft und deutscher Menschen, die den Bau von Atomkraftwerken initiierte.

Nachdem in den letzten Jahrzehnten so viele Atombomben produziert worden sind die mit ihrer Zerstörungskraft unseren Globus für Menschen unendlich unbewohnbar machen können ist Deutschland als „Lieferant“ für die notwendigen „Grundstoffe“ uninteressant geworden.

Nun „durfte“ sich der Widerstand gegen Atomkraftwerke in der BRD formieren. Mit Blumen schwärmende Idealisten waren eine würdige Kulisse.

Die gleichen „Schwärmer“ suchen nach neuen Wegen um spät, wenn auch noch nicht zu spät, Überlegungen anzustellen um den Energiebedarf einer Volkswirtschaft, die längst diesen Namen nicht mehr verdient, zu sichern.

Klimaschutz wurde als das geeignete Vehikel auserkoren um die Menschen in Deutschland in eine Stimmung zu versetzen die, wie damals bei der „Notwendigkeit der Energiesicherung durch Atomkraft“ in die gewünschte Richtung zu lenken. [Es bleibt sich gleich, ob Menschen gelenkt oder ihnen es befohlen wird – am Ende steht immer die Durchsetzung des Willens der Einwelt-Lenker!]

Unbestreitbar ist, der Weg über Entwicklung und Produktion von Produkten für die Energieeinsparung und erneuerbare Energien usw. bringt große Vorteile für den Export der deutschen Wirtschaft. Wobei es aus ethischen Gründen sehr zu überlegen gilt, ob aus Korn Kraftstoffe gewonnen werden dürfen. Brot ist eine Grund-Nahrung für den Menschen. Es reicht schon wenn aus Korn Schnaps oder Bier gewonnen wird. Diese bedenkliche Entwicklung hat in Südamerikanischen Staaten bereits dazu geführt, dass Korn als Nahrungsmittel knapp und damit zu teuer für die Menschen geworden ist.

Solar- und Windkraftanlagen in Deutschland werden ihren vollen Vorteil bei der Energiegewinnung im Lande nicht entfalten können. Richtig ist die Forcierung dieser Technik allemal für den Export in die Länder wo der Nutzen dieser Technik sich als Segen für die Menschen auswirken wird. Den Fehler mit der Magnetschwebebahn, keine Vorzeigeobjekte im eigenen Land zu haben, bei der Solar- und Windkrafttechnik nicht zu wiederholen ist eine Tat, die trotz aller sonstigen Unzulänglichkeiten hoch zu loben ist.

Und nun zum Kern: Die Grundlast.

Die Grundlast bei der Energiegewinnung ist das Fundament auf dem eine Volkswirtschaft sich entwickeln kann.

Entscheidungen, diese Grundlast auf den bisher eingesetzten Grundlastträgern Kohle, Öl, Gas usw., weiter zu entwickeln, ist rückwärtsgewandt und zeichnet sich nicht durch Innovation aus.

Die Bundesrepublik Deutschland will ein freier und souveräner Staat sein. Dann ist es höchste Zeit sich von den „Vorgaben“ der „Einwelt-Lenker“ zu lösen.

Mit der gleichen staatlichen Förderung, die bei der Entwicklung und dem Bau der Kernkraftwerke eingesetzt wurde, kann die in einzelnen Objekten bereits erprobte Energiegewinnung durch Nutzung der Erdwärme aus Tiefen um 7 km unterhalb der Erdoberfläche eine wirklich unabhängige Grundlast der Volkswirtschaft zur Verfügung stellen.

Wobei nebenher volkswirtschaftliche Werte, wie die vorhandenen Strukturen in den deutschen Bergbaugebieten, sinnvoll genutzt werden können, anstatt mit hohen Kosten die Sicherheit dieser Gebiete aufrechterhalten zu müssen, um Schaden von Menschen und Gebäuden abzuwenden.

Horst Zaborowski
6.12.2007

Sprung zur Indexseite Sprung zur Seitenübersicht     Sprung zum Briefformular