BGD - Bund für Gesamtdeutschland


Das Paßwunder

In der Bundesrepublik Deutschland erleben wir ein Paßwunder. Jedoch beschränkt sich dieses Wunder nicht nur auf die BRD, auch in anderen Staaten besteht dieses Phänomen.

In den Medien wird ab und zu gemeldet, daß so und so viele Menschen mit „Migrationshintergrund“ eingebürgert worden sind.

Wie die deutsche Sprache in den Medien so schwammig formuliert wird, so auch in der Berichterstattung über die Einbürgerung dieser Menschen. Die Meldungen suggerieren daß diese Eingebürgerten einen „Deutschen Paß“ erhalten hätten und dadurch Deutsche geworden sind.

Im Klartext: ihnen wurde ein Paß der Bundesrepublik Deutschland ausgestellt und sie sind Bürger der BRD geworden.

Mit der Änderung des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes vom 22. Juli 1913 im Staatsangehörigkeitsgesetz (in der Fassung vom 15. Juli 1999, in Kraft getreten am 01.01.2000) wurde bestimmt „(3) Durch die Geburt im Inland erwirbt ein Kind ausländischer Eltern die deutsche Staatsangehörigkeit, wenn ein Elternteil: 1. seit acht Jahren rechtmäßig seinen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland hat und 2. eine Aufenthaltsgenehmigung oder seit drei Jahren eine unbefristete Aufenthalterlaubnis besitzt“.

Somit leben in der BRD deutsche Frauen und Männer, die ihren Nachweis als Deutsche auf das Bundes- und Staatsagehörigkeitsgesetz vom 1. Juli 1870, sowie Reichsdeutsche gemäß Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes vom 22. Juli 1913 und deutsche Bürger, die nach 1945 geboren wurden und bis 01.01.2000 gemäß dem Reichs- und Staatsgehörigkeitsgesetzes vom 22. Juli 1913 ihren Nachweis als Angehörige des Deutschen Volkes führen.

Ein Paß der Bundesrepublik Deutschland sagt nichts darüber aus, ob der Inhaber ein Angehöriger des Deutschen Volkes ist.

Horst Zaborowski
12.12.2007

UDH Nr. 83

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