BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 88  ¦  Januar – März 2009


Abstammung des Einzelnen

(Ius sanguinis)

In der heutigen Zeit wo das Tagesgeschehen der Nabel der Welt ist, interessieren sich die meisten jungen Menschen nicht für Geschichte. Und für alle nach 1945 Geborenen ist die Zeit davor Geschichte. Unsere Erlebnisgeneration nennt sich so, weil wir Geschichte auch vor 1945 erlebt haben. Von uns wurden die Trümmer nach 1945 beiseite geräumt und die Grundlage für den Wiederaufbau mit dem kleinen Wohlstand erarbeitet. Und dies alles unter der gesetzlichen Grundlage der Abstammung des Einzelnen (Ius sanguinis) im Reichs- und Staats­angehörigeits­gesetz vom 22. Juli 1913 festgeschrieben.

Erst die 68er Ideologie (diese Ideologie fördert die Selbstzerstörung der eigenen Lebensgrundlage) erreichte nach ihrem Weg durch die vorher so bekämpften Ebenen der etablierten aus der Kriegsgeneration die Änderung dieser gesetzlichen Grundlage aus dem Jahre 1913.

Änderung des Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes von 1913 in Staatsangehörigkeitsgesetz vom 15. Juli 1999 mit Gesetzeskraft vom 01.01.2000 in § 4 (3): Durch Geburt im Inland erwirbt ein Kind ausländischer Eltern die deutsche Staatsangehörigkeit.

Damit hatten die 68er Volkszerstörer ihr Ziel erreicht. Die Abstammung des Einzelnen (Ius sanguinis) in der Bundesrepublik Deutschland wurde gegen den in Amerika, aus ganz anderen Gründen bestehenden Staatsbürgerbegriff ausgetauscht.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 88

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