BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 88  ¦  Januar – März 2009


Volksangehörige — Staatsangehörige

„Unser Volk ist in seinem Bestand und in seiner Identität bedroht, seine Sprache und Kultur sind gefährdet.“

So haben wir es im „Manifest der Deutschen 2008“ formuliert. Es ist in Wortwahl und Stil sehr gemäßigt ausgedrückt, absichtlich, um vielen Landsleuten die Möglichkeit zu geben, es ebenfalls zu unterzeichnen. Es wurde darauf geachtet, es demokratisch und national-freiheitlich zu halten. Es drückt die Sorge aller Patrioten aus, die sich eigene Gedanken machen und sich nicht vom multikulturellen Desaster leiten lassen.

Volk — germanisch Heerhaufen, später, im übertragenen Sinne, die menschliche Gemeinschaft, die durch gleiche Abstammung, gleiche ethnische Grundlage, gleiche Kultur und Sprache, gleiches Brauchtum, gemeinsamen Heimatboden und ähnliches Schicksal miteinander verbunden ist und sich auch von anderen Völkern unterscheidet.

Das alles muß noch nicht unbedingt und zwingend die staatstragende Bevölkerungsgruppe, das Staatsvolk darstellen, vielmehr entscheidet hier meist die Anzahl der Menschen, die diesem Stammvolk angehören.

Es können auch Minderheiten zu diesem Staat gehören, die dann eben meist Minderheitenrechte genießen, wie z. B. die Nordschleswiger in der BRD. Staatsangehörige sind sie deshalb gleichermaßen.

So kommt der unpolitische und vielleicht auch etwas oberflächliche deutsche Bürger zu der Annahme, es sei doch dann alles in Ordnung und niemand müsse sich Gedanken oder gar Sorgen machen.

Gemach — gemach, es liegt im Gegenteil so vieles im Argen! Es geht schon mal darum, daß die Deutschen zuwenig Kinder haben und die Ausländer viel mehr. Man könnte verkürzt und vereinfacht sagen: „Den Deutschen die Pille, den Ausländern die Kinder.“

Da ist schon mal der erste Punkt, der zum Schaden des deutschen Volkes gereicht. Der zweite Punkt ist das fehlende Volksbewußtsein, das den Deutschen 60 Jahre lang durch „Buß- und Schambeauftragte“ aberzogen wurde, so daß junge Linksextremisten provokativ bei ihren Aufmärschen brüllen können, „Deutschland verrecke“ und der Richter bei einer Anzeige erklärt, dies sei durch die Meinungsfreiheit gedeckt. Welch ein Widerspruch, wenn der gleiche Richter bei einer Demo von einer nationalfreiheitlichen Gruppe, die „Deutschland wach auf“ ruft, das als Neonazismus deutet und die Demo flugs verbietet!

Das ist die Rechtsprechung 2009 in der BRD, ähnlich auch in der BRÖ, zum Teil dort sogar noch etwas schärfer.

Alle deutschen Normalbürger fühlen sich hier angewidert und können sich deshalb nicht entscheiden, sich irgendwo für Deutschland einzureihen, ganz gleich bei welcher Gruppe. Hinter vorgehaltener Hand heißt es aber dann: Es müßte viel mehr für Deutsche getan werden und nicht in erster Linie für alle Ausländer dieser Welt.

Kommen wir zurück zum eigentlichen Thema „Volksangehörige — Staatsangehörige“. Aus all' dem vorher Gesagten wird schnell deutlich, daß wir für unsere Volksangehörigen in der Zukunft viel mehr Unterstützung brauchen auf allen Gebieten. Die System-Parteien wollen das nicht leisten, da sie noch immer in altem Besatzungsdenken verharren. Ihre Frage lautet immer: Wie wurde es im 3. Reich gehandhabt, also machen wir es um 180 Grad anders. Dann, so sagen sie, sei es sicher richtig.

Daß sich die Welt um uns herum seit 1945 völlig gewandelt hat und andere Themen viel wichtiger wurden, begreifen sie zusammen mit ihrer Ideologie noch immer nicht. Der antideutsche Reflex läßt sie nicht los. Diese andere Politik können nur die leisten, die die Abstammung des Einzelnen (→ Ius sanguinis) zugrunde legen, also das Recht der Abstammung. Das bedeutet natürlich die grundsätzliche Förderung deutscher Landsleute und deutscher Belange. Diese ist bei uns jedoch nicht mehr gegeben. Das alles muß aber aus Gründen der Volksgerechtigkeit geschehen.

In der Praxis beispielsweise bei Steuern und Abgaben, bei Arbeit und Soziales, bei Kindergeld, bei Wehr- und Ersatzdienst, bei der Gesundheitsvorsorge und dergleichen mehr. Außerdem muß geklärt werden: Wieviele legale und illegale Ausländer leben in Deutschland? Die Illegalen sind konsequent abzuschieben. Wer von den Ausländern zahlt Steuern und Abgaben, und wer lebt von der Arbeit des deutschen Volkes? Die vorgesehene Volks- bzw. Bevölkerungszählung kann dabei von großem Nutzen sein; vor allem: Sie muß auch veröffentlicht werden und nicht aus unerfindlichen Gründen als Geheimdaten in irgendeinem Computer verschwinden!

Wenn sich nun die tapferen „Kampf gegen Rechts“ — Funktionäre aufregen, so sei ihnen entgegnet, daß die Politik der Öffnung aller Grenzen, die ethnische Nichtbeachtung des deutschen Volkes, seiner Kultur und Sprache geradezu eine andere Politik herausfordert, nämlich des Schutzes des deutschen Volkes.

Der Reichstag zu Berlin ist dem deutschen Volke gewidmet und nicht den Sozialstationen der ganzen Welt. Hier irrte auch Nietzsche schon damals, wenn er orakelte: „Fernstenliebe sollst du üben“.

Alle diese Gedanken, liebe Leser, müssen vermehrt an die Menschen zum besseren Verständnis herangetragen werden, nicht in 20 Jahren, sondern in der nächsten Zeit, in der sich so vieles entscheiden wird. Das Weltnetz zum Beispiel ist dafür ein hervorragendes Instrument.

Erwin Arlt


UDH Nr. 88

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