BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 89  ¦  April – Juni 2009


Finanz- und Wirtschaftskrise

Liebe Freunde,
diese Schlagworte stürmen uns aus allen Medien entgegen. Wir können sie schon nicht mehr hören — und dennoch sind wir alle auf die eine oder andere Art und Weise von deren auslösenden Ereignissen betroffen.

In unserer Jugend war die Welt noch in Ordnung. Wir sparten, und wenn es auch nur Pfennige waren und kauften uns etwas dafür, wenn sich ein, wenn auch kleiner, Betrag angesammelt hatte. In der heutigen Zeit ist es eben keine „Schande“, Schulden zu machen. Das geflügelte Wort: „Wie der Herr — so's Gescherr“ verliert jedoch auch in dieser „Neuen Zeit“ nicht seine Aussagekraft.

Und wie bei uns kleinen Leuten sich die Einstellung zum Geld geändert hat, so auch bei den Eliten dieses Landes einschließlicher der Parlamentarier samt Regierung. Seit sechzig Jahren häufen alle Regierungen immer weitere Schulden auf. Die Schuldenuhr läuft so schnell, daß von dem Zuwachs pro Sekunde (ca. 4.439 Euro) viele Freunde von uns mehr als einen Monat leben müssen. Insgesamter Schuldenbetrag zum Zeitpunkt, an dem ich diesen Artikel schreibe:

Unsere älteren Freunde werden sicherlich denken — für die uns noch zur Verfügung stehende Zeit auf dieser Welt wird es schon noch gut gehen. Es kann sein, es kann aber auch nicht sein.

Die Schweizer Wochenzeitung „Zeit-Fragen“ vom [] 23. März 2009 titelt: „Der neue US-Haushalt: kein Geld für das Volk, aber Billionen für die Banken und für den Krieg.“ In einem weiteren Artikel dieser Ausgabe unter dem Titel: „Die Wahrheit über die Banken und ihre «Partnerschaft» mit der Regierung“ (von Edward C. Griffin) führt dieser u.a. aus: „…Wir reden über die Tatsache, dass die Banken Geld aus dem Nichts kreieren und dann darauf Zinsen erheben. Und das ist der grundlegende Betrug. Wenn eine Bank einem Geld leiht, dann existierte dieses Geld vor dem Betreten der Bank noch nicht. Es hat Rechtskraft — vor kurzem sagte ich, dass das Federal Reserve System eine Partnerschaft mit der Bundesregierung einging; also ist die Regierung ihr Partner, und so hat die Regierung Gesetze erlassen, um diesen Betrug ziemlich legal zu machen, dass die Banken sich nun Dinge erlauben können, für die Sie und ich, wenn wir sie täten, ins Gefängnis kämen. Die Banken können sie aber tun, weil sie ihre Partner in der Regierung haben, die sagen: « Okay, die Banken und nur die Banken können dies tun. » Und eines dieser Dinge ist, dass die Banken Geld ausleihen können, das sie nicht haben, und dass sie Zinsen darauf erheben können. Und so wird Geld in den Vereinigten Staaten und in den meisten westlichen Ländern kreiert….“

(Wer sich über dieses Thema eingehend informieren möchte, fordere bitte eine Kopie des Artikels von Edward C.Griffin bei uns mit Bestellschein auf der vorletzten Seite dieser Zeitung an.)

Wer bis hierher unseren Gedankengängen gefolgt ist, darf guten Glaubens annehmen, auch die Regierung der Bundesrepublik Deutschland (kungelt) ist Partner der Banken. Die Alarm-Vorstellung von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesfinanzminister Peer Steinbrück im Fernsehen mit ihrer Aussage „…die Spareinlagen sind sicher…“ galt nicht nur der Beruhigung der deutschen Sparer — sondern sollte die Banken vor dem Ruin retten. Was wäre dann passiert, wenn wir in diesen Tagen alle zu unseren Banken und Sparkassen gegangen wären und hätten uns unsere Einlagen auszahlen lassen? — Der ganze Spuk mit samt Regierung, Parlament und alle den weisen „Schwätzern“ wäre vorbeigewesen. Ein weiteres Belügen, ein weiteres Ausbeuten in „Tröpfchenform“ hätte aufgehört.

Sicherlich können wir Menschen einen Super-Gau bei den Atomwaffen nicht überleben. Nach einem Super-Gau der faulen Finanzinstitute hätten wir weiter gelebt. Alle, die wir nach 1945 mit nichts angefangen hatten, haben irgendwie überlebt.

Horst Zaborowski


Der Vertrag von Lissabon

von Prof. Dr. jur. Karl Albrecht Schachtschneider

Auszug aus der Schweizer Wochenzeitung Zeit-Fragen, April 2009 []


UDH Nr. 89

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