BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Zeitzeugen

Zeitzeugenberichte aus dem Zweiten Deutschen Reich


Kriegsschuld

Die unbewältigte Gegenwart: Der 1. September 1939

Das Geschehen nach Aussage und Urteil der Anderen

Von Friedrich Kurreck

1. Auftakt

Eine Prophezeihung aus dem Jahr 1933:

(Robert Vansittart: „Even now“, London 1949, S. 69)

Hitler war erfolgreich und bekam deshalb den vorhergesagten Krieg.

Wem es schwer fallen sollte zu glauben, daß Hitler erfolgreich war, der sollte sich vom ehemaligen britischen Premierminister David Lloyd George belehren lassen. Um sich ein „eigenes“ Bild vom neuen Deutschland zu verschaffen, besuchte Lloyd George Hitlerdeutschland im September 1936, und vermittelte anschließend in einem Interview mit „Daily Express“ seinen Landleuten seine Eindrücke von Hitler und seinem Dritten Reich. „Daily Express“ veröffentlichte dieses Interview am 17. September 1936. Den vollen Wortlaut des Interviews bringt der schottische Reverend und Historiker Peter H. Nicoll in seinem Buch.: „Englands Krieg gegen Deutschland“ auf den Seiten 75 und folgenden. Hier einige Passagen aus dem Interview:

Als Lloyd George am 4. September 1936 nach einem dreistündigen Gespräch mit Hitler vom Obersalzberg nach Berchtesgaden zurückkehrt, wird er vor dem Hotel von seiner Tochter Megan mit „Heil Hitler“ begrüßt, worauf er antwortete:

Nicht nur Lloyd George schwärmte vom heute verdammten Hitler und seinem Dritten Reich. Auch Sefton Delmer tat es, aber erst nach dem Kriege:

(Sefton Delmer: „Die Deutschen und ich“, 1961)

Schwülstiger kann ein Mann sich nicht ausdrücken, der während des Krieges als Verantwortlicher für die gesamte gegen das Deutsche Reich gerichtete Propaganda, in Ausübung dieser Tätigkeit nicht besonders zimperlich in der Wahl seiner Mittel, Verfälschungen und Lügen war. Als Zeitzeugen sind mir seine üblen, zum Himmel stinkenden gruseligen Schauermärchen über Deutschland, die schier unglaublich klingen, aber dennoch geglaubt wurden, heute noch geglaubt werden, und übermorgen ganz gewiß auch noch, in übelster Erinnerung.

Die erste Kriegserklärung an Deutschland, bereits 53 Tage nach Hitlers Amtsantritt, veröffentlichte am 24. März 1933 in der in Millionenauflage erscheinenden Londoner „Daily Express“:

Frage: Und was machte der jüdische Arbeiter? Beteiligte der sich denn nicht an dem heiligen Krieg seiner Stammesgenossen? Oder gibt es unter Juden mit der Faust schaffende Glaubensbrüder etwa nicht?

Daß „der Krieg beschlossen war, lange bevor die Frage des polnischen Korridors aufgeworfen wurde“, bezeugt unter anderem ein Brief des USA-Botschafters Bullit an den USA-Außenminister Cordell Hull vom Jahre 1935, veröffentlicht in „American Mercury“, 1958/12, S. 87.

Einer der Gründe für die intransigente Politik Warschaus und Londons gegenüber Deutschland im Sommer 1933 waren — neben der Gier nach weiteren deutschen Gebieten — die Versprechungen Washingtons, in einem Konfliktfall in jedem Fall Polen zur Seite zu stehen. Das geht aus den Äußerungen des US-Botschafters in Paris, Bullit, gegenüber dem polnischen Botschafter in Paris, Kukasiewicz, vom Februar 1939 hervor:

(Charles C. Tansill : „Die Hintertür zum Kriege“, Düsseldorf, 1957, S. 598)

Winston Churchill droht:

So zum Militärfachmann und Industriellen General Robert E. Wood im November 1936. (Ludwig Leher: „Das Tribunal“, 1965, S. 161).

Und im gleichen Jahr:

(Joachim v. Ribbentrop: „Zwischen London und Moskau“, 1953, S. 97)

Warum der britische Premierminister Neville Chamberlain nach Deutschland reiste:

(Keith Feiling: „The Life of Neville Chamberlain“, London, 1946, S. 359)

Chamberlains Geständnis:

Der USA-Kriegsminister Forrestal in seinem Tagebuch am 27. Dezember 1945:

(„America and the Jews forced England into the war“, The Forrestal Diaries. New York, 1951, S. 121 f.)

Der polnische Botschafter in Washington, Potocki, unterrichtet seine Regierung über seine Eindrücke von den USA:

(„Szembek“, Journal, S. 475f.)

Demnach wußte die kriegslüsterne Warschauer Regierung, daß „ihr“ Krieg mit Deutschland unweigerlich die Zerstörung ihres Landes zur Folge haben würde. Trotzdem provozierte sie ihn fröhlich weiter, bis sie ihn dann am 1. September 1939 endlich bekam. Damit ist für jeden Nichtgeistesgestörten klar, wer für das furchtbare Gemetzel unter den Völkern und für die gigantischen Kriegsverwüstungen, nicht nur in Polen, sondern auf dem gesamten europäischen Kontinent, einige wenige Länder ausgenommen, verantwortlich ist. Deutschland war es nicht, es hat nur die unmenschlichen Verbrechen der völlig „ausgerasteten“ Polen an der deutschen Minderheit, nicht länger mehr erdulden können.

So der ukrainische Sachkenner in Minderheitenfragen Stephan Horak in seinem Buch: „Poland and her national minorities 1918-1939“, New York — Washington, 1961. Sein Volk war in den durch Pilsudskis Raubkrieg gegen die Sowjetunion (1920/21) von Polen annektierten ukrainischen Gebietsteilen auch der Ausrottung durch die polnische Landräuber ausgesetzt gewesen. An diesem Raubkrieg beteiligt war auch der spätere polnische Marschall Rydz-Smigly, der, (noch voll im Siegesrausch) damals schon fröhlich mit seinen polnischen Stiefeln durch geraubte ukrainische Lande stapfte und 1939 — sich an diesen Sieg wohl erinnernd — dem Krieg gegen Deutschland eifrig das Wort redete, ihn bekam, und dann seine Soldaten feige im Stich ließ. Der Traum von der Siegesparade Unter den Linden in Berlin war ausgeträumt. Dafür konnte er sich sein Konterfei auf einem voreilig in Öl gemaltes Bild anschauen, wie er mit vor lauter Stolz geschwelter ordensbehängter Brust auf einem Schimmel sitzend durch das Brandenburger Tor reitet, und anschließend über polnischen Größenwahnsinn und Überheblichkeit nachdenken. Letzterer war wohl auch der Anlaß, warum das polnische Oberkommando seinen Truppen nur Karten von Deutschland mit auf dem raschen Vormarsch nach Berlin gab, aber keine von Polen. Das aber wußte jener deutschsprachige Pole nicht, der unseren v. B. (vorgeschobener Beobachter), fragte: „Was ist mit Euch Deutschen? Ihr fahrt einfach drauflos, ohne nach dem Weg zu fragen. Eben kamen polnische Soldaten durch. Die wußten nicht woher sie kamen, nicht wo sie sind, und nicht wohin sie sollen!

So arrogant war unser OKH (Oberkommando Heer) nicht. Es hatte uns neben Karten von Polen, auch solche von Deutschland mitgegeben, die wir aber nicht brauchten, da Rydz-Smiglys tapfere Heerscharen wie aufgescheuchte Hasen vor uns davonliefen.

USA-Botschafter in Paris Bullit gibt zu:

So Bullit am 25. April 1939 zu dem amerikanischen Europa-Reporter Weigand.

(Generalmajor J.F.C. Fuller: „The Decisive Battles of the Western World and their Influence upon History“, Bd. III — nach: Ludwig Leher: „Das Tribunal“, 1965, S. 162)

US-amerikanischer Protest gegen die Kriegstreiber im Lande:

(„New York Daily News“, am 1. Juli 1939)

Der Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten richtet am 24. März 1933 eine Note an die Botschaft der USA in Berlin:

(Klaus J. Herrmann: „Das Dritte Reich und die deutsch-jüdischen Organisationen 1933-1934“, Köln, 1969, S. 68)

Eine denkwürdige Note vom 29. August 1939:

Am gleichen Tage des letztmaligen Angebotes der Mäßigung und des guten Willens an Polen seitens der deutschen Reichsregierung erging noch ein anderes Angebot, das im Londoner Auswärtigen Amt einlief und dem man weder Mäßigung noch guten Willen nachsagen kann. Der Zionistenführer und spätere Präsident von Israel, Dr. Chaim Weizmann schrieb an den britischen Premier Neville Chamberlain:

Die Erklärung wurde veröffentlicht in der Londoner „Times“ vom 5. September 1939, drei Tage später auch in der „Jewish Chronicle“ (08.09.1939). Das merkwürdigste an dieser Note ist aber, daß sie bereits vor Kriegsausbruch (drei Tage vorher und sechs Tage vor der englisch-französischen Kriegserklärung an Deutschland!) vom „Kampf“ an der Seite Großbritanniens spricht, woraus doch wohl nur zu folgern sein kann: 1. der Kriegsentschluß der englischen Regierung stand bereits damals fest, 2. der Zionist Weizmann wußte das genau!

Zwei Wochen später veröffentlichte das „Centraalblad voor Israeliten in Nederland“, am 13. September 1939, folgende Erklärung:

Und am 26. Februar 1940 erklärte Maurice Perlzweig, Führer der britischen Abteilung des Jüdischen Weltkongresses, laut „Toronto Evening Telegramm“, in einer Rede in Kanada:

Was ja mit der „ersten Kriegserklärung an Deutschland“ vom 24. März 1933 im „Daily Express“ — siehe oben! — völlig übereinstimmt!

Churchills Kniefall vor den Juden:

Winston Churchill erklärt im Juni 1937 dem Zionistenführer Chaim Weizmann im Beisein der prozionistischen Parteiführer Attlee (Labour Party) und Sinclair (Liberal Party):

(Dr. C. Rooster: „Der Lügenkreis um die deutsche Kriegsschuld“, S. 18)

2. Einsichten und Bekenntnisse

Kriegsschuldeingeständnis Churchills aus dem Jahr 1919:

(Hubertus Prinz zu Löwenstein: „Deutsche Geschichte“, :Frankfurt 1951, S. 474)

Der französische Ministerpräsident Clemenceau beschwichtigt die Offiziersschüler der Kadettenanstalt St. Cyr, die um ihre militärische Laufbahn bangen (Juli 1919):

(Emil Maier-Dorn: „Alleinkriegsschuld, Unkenntnis oder Feigheit?“, S. 5)

Im gleichen Jahr sagt Clemenceau zum amerikanischen Staatsmann und späteren US-Präsidenten Herbert Hoover:

(E. Maier-Dorn: „Alleinkriegsschuld, Unkenntnis oder Feigheit?“, S. 5)

Ein Geständnis Churchills vom 21. Juni 1939:

(Bolko Frhr. v. Richthofen: „Kriegsschuld 1939/-1941“, 1968, S. 61)

Erkenntnisse des USA-Senators Gerald P. Nye, ausgesprochen am 27. April 1941 vor dem Senat in Washington:

(Helmut Sündermann: „Die Pioniere und die Ahnungslosen“, 1960, S. 181)

Ein neutrales Urteil:

Der schwedische Gelehrte und Forschungsreisende Sven Hedin:

(Sven Hedin, „Amerika im Kampf der Kontinente“, 1943, S. 54)

Jan Smuts, damaliger General und spätere Ministerpräsident von Südafrika, weist in einem Brief an Lloyd George (22. Mai 1919) auf zwei Kardinalfehler des Versailler Friedensvertrages hin:

(Bolko Frhr. v. Richthofen: „Kriegsschuld 1939 — 1941“, 1975, S. 73)

Die Ziele der polnischen Außenpolitik gehen aus einer Denkschrift hervor, die in einer eidesstattlichen Erklärung des früheren Mitglieds des Auswärtigen Ausschusses des polnischen Sjems, Kurt Gräbe, für die Verteidigung im Nürnberger „Wilhelmstraßen“-Prozeß zur Verfügung gestellt wurde. Der Zeuge war von 1922 bis 1936 ununterbrochen Abgeordneter des polnischen Sjems. Er ist in Karniczewo, Kreis Gnesen, Bezirk Posen, geboren. Der Zeuge betont, wie seit der Gründung des polnischen Staates nach dem Ersten Weltkrieg, sich der deutsch-polnische Gegensatz von Jahr zu Jahr verschärfte und daß daran besonders die scharfe und teilweise terroristische Haltung von Polen gegenüber der großen deutschen Minderheit die Schuld trägt. Weiter berichtet er, über die Erfolge der militärischen polnischen Aufrüstung und die militärische Überlegenheit Polens gegenüber Deutschland bis nach 1933. Dann hebt er wörtlich folgende Tatsachen hervor:

(Bolko Frhr. v. Richthofen; „Kriegsschuld 1939 - 1941, Der Schuldanteil der anderen“, S.76)

Wenn ich mich des polnischen Danktelegramms an die Monarchen von Deutschland und Österreich-Ungarn erinnere, deren Truppen mit ihrem Blut die Gründung eines polnischen Staates erst ermöglichten, dann frage ich mich, ob dieses Volk der Polen inzwischen nicht doch reif für die Irrenanstalt geworden ist. Als mit dem Frieden von Brest-Litowsk, geschlossen am 3. März 1918, Rußland auf Livland, Kurland, Litauen, Estland und Polen verzichten mußte und Polen — vom russischen Joch befreit — einen selbständigen Staat errichten konnte, versprachen die Polen in einem Danktelegramm den Völkern beider Monarchen ewige Treue. Hier der Wortlaut des nicht lange währenden Treueschwurs polnischer Patrioten:

Wie aber sah diese „polnische“ Treue aus, als das geschlagene Deutschland mit dem „Diktat von Versailles“ gezwungen wurde, auf die von dem in Paris unter Dmowski und Paderewski tätigen „Nationalkomitee“ geforderten Teile Ostdeutschlands zu Gunsten Polens zu verzichten, auf Gebietsteile, die über achthundert Jahre von Deutschen bewohnt und in denen Polen, wenn überhaupt, dann nur die Minderheitdarstellten? Alles Schnee von gestern! Auch das nach Pilsudski reindeutsche Ostpreußen wollten sie uns damals schon rauben, bekamen es aber noch nicht zugesprochen.

Pilsudski zu Stresemann über sein „Kindheitserlebnis“ (10.10.1927):

Diese uns Ostpreußen, die wir damals wieder einmal in Ängst uns Schrecken vor einer polnischen Annexion unserer Heimat lebten, verpaßte Beruhigungspille des polnischen Staatsmannes war, wie der polnische Treueschwur von 1918, auch nur von kurzer Wirkung.

Im gleichen Jahr (1927) erschien nämlich auf dem polnischen Büchermarkt das Buch eines polnischen Generalstabsoffiziers, einem militärisch Untergebenen des Marschall Pilsudkis, in dem Henryk Baginski seinen Lesern die polnischen Bedingungen für einen Frieden in Europa bekannt gab. In „Poland and the Baltic“, das in Polen immer und immer wieder neu aufgelegt wurde, um den Polen diese Bedingungen für alle Zeiten einzutrichtern, lesen wir:

Mit Tilgungs-Drohungen gegenüber Deutschland sind Polen schnell bei der Hand, wie wir es bei dem „Helden von Danzig“, dem späteren Staatspräsidenten von Polen, Lech Walesa, gesehen haben.

Die „polnischen“ (?) Länder, die Panje Baginski für Polen zurückhaben wollte, sind den Landkarten von Polen zu entnehmen, die im Sommer 1939 in Warschau feilgeboten wurden, und die beim Betrachten, jeden Besucher Polens in Erstaunen versetzte und wähnen ließ, sich in einem gewaltigen Irrenhaus zu befinden, wie der belgische Journalist Ward Hermanns feststellte:

Am 24. April 1855 schon schrieb Karl Marx in der „Neuen Oderzeitung“ (Frankfurt a. d. Oder):

(Bolko Frhr. von Richthofen: „Kriegsschuld 1939 — 1941, Der Schuldanteil der anderen“, Arndt-Verlag, Vaterstetten, 1975, S. 78)

Britische Einsichten:

Der Engländer Russel Grenfell über die englische Garantie für Polen vom 31. März 1939:

(Russel Grenfell: „Bedingungsloser Haß?“, 1955, S. 98)

Der englische Militärschriftsteller Liddel Hart in seinen Lebenserinnerungen:

(„Deutsche Hochschullehrer-Zeitung“ II/1966, S. 31)

Polenmarschall Rydz-Smigly Mitte Juni 1939:

Diese Aussage bestätigt Lutz Mauve, dessen Vater einen größeren Waldbesitz in der Nähe von Kielce in Polen besaß. Als polnischer Staatsangehöriger war er 1939 polnischer Fähnrich-Feldwebel, also Offiziersanwärter. Im Juni oder Juli 1939 fand eine von ihm besuchte Versammlung polnischer Offiziere, Reserveoffiziere und Offiziersanwärter in der Gegend zwischen Krakau und Kattowitz statt, wo Rydz-Smigly den Versammelten Polens Kriegswillen offenbarte.

Am 31. August 1939 (12.45 Uhr) gibt die polnische Regierung ihrem Botschafter in Berlin, Joseph Lipski, diese kriegsauslösende Weisung:

(Birger Dahlerus: „Der letzte Versuch“, München 1948, S. 113)

Damit endeten zwanzig Jahre Frieden in Europa, und unser Kontinent wurde in einem 76monatigen mörderischen Krieg, an dem sich fast die ganze Welt beteiligte, zerstört. 55.293.500 Menschen verloren dabei ihr Leben, in einem Krieg, den der amerikanische Historiker David L. Hogan als unnötig bezeichnete. Nur die beiden Kriegstrommler Churchill und Roosevelt überlebten ihn.

Zu vermeiden wäre der Krieg eventuell gewesen, wenn wir, (die Deutschen) weiterhin der Ausrottung unserer Landsleute in Polen tatenlos zugesehen hätten. Das aber konnten wir nicht, so wie es kein anderes vor demselben Problem stehende Volk auch nicht gekonnt hätte!

Schon vor Hitler, am 15. Juni 1932 befaßte sich das Britische Oberhaus mit der brutalen polnischen Minderheitenpolitik, die Lord Cecil als „das Gewissen der Menschheit erschütternd“ bezeichnete.

Höhepunkt der polnischen Mordorgien an wehrlosen Deutschen war, nachdem der Traum vom raschen Marsch nach Berlin ausgeträumt war (als Rache dafür?), der „Bromberger Blutsonntag“:

(Edwin Erich Dwinger: „Der Tod in Polen — die volksdeutsche Passion“, Jena, 1940, S. 8)

Heute, im Zeitalter der Maximierung von Zahlen der von Deutschen (angeblich) Umgebrachten, und der Minimierung von Zahlen deutscher Opfer, wird die Zahl von 60.000 Toten des „Bromberger Blutsonntags“ natürlich angezweifelt. Es sei eine Zahl, die Goebbels erfunden habe, meinen unsere Gutmenschen, die „Politisch Korrekten“ des deutschen Volkes. Und weil die das meinen, hat das deutsche Volk es zu glauben, ohne zu hinterfragen. Wer hinterfragt, der ist ein Revanchist, ein Neonazi, ein Rechtsradikaler, ein Ewiggestriger. Wir Teilnehmer am Polenkrieg dagegen, halten die Zahl von 60.000 ermordeten Deutschen noch für untertrieben. Von deutscher Seite angestellte Nachforschungen konnten bis Ende des Krieges nicht abgeschlossen werden, und die polnische Seite hat (verständlicherweise) kein Interesse an der Aufklärung der Verbrechen ihrer Vorfahren und Bestrafung der Täter. Anders dagegen die deutsche Justitia. Deren Staatsanwälte sind beim Klettern auf ihrer Karriereleiter regelrecht gierig auf die Verfolgung potentieller Kriegsverbrecher, auch wenn diese noch so alt, noch so krank und noch so gebrechlich sind. Daß sie dabei auch kranke und gebrechliche Greise in den Knast schicken, die nichts anderes getan haben, als die Haager Landkriegsordnung es ihnen erlaubt, nämlich, Vergeltung zu üben an feigen Überfällen von Partisanen und von anderen Zivilpersonen (aus dem Hinterhalt) auf deutsche Soldaten, mit vielen Toten im Gefolge, das berührt diese Sorte von mit der „Gnade der späten Geburt“ beglückten Juristen nicht im geringsten. Es dürfte beim derzeitigen Zustand der deutschen Justitia nur eine Frage der Zeit sein, bis wir von den auf solche Fälle geilen Medien auch noch über Strafverfahren unterrichtet werden von Kriegsverbrechen, begangen von schon in ihren Gräbern selig schlummernden angeblichen Übeltätern.

London, 2. September 1939 — ein „Geständnis auf Gegenseitigkeit“:

(Prof. Michael Freund: „Bis zur Stunde kein Friede“, in „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ Nr. 201 vom 1. September 1959)

London in der Nacht vom 2. zum 3. September 1939 — ein frommer Engländer betet:

Also berichtete — noch immer froh über diese „Gebetserhörung“ — Lord Ismay, Sekretär des Empire-Verteidigungsrates, bei einem Dinner für Präsident Eisenhower am 1. September 1959 im Winfield House in London, in der Zeitung „New York Herald Tribune“ vom 2. September 1959.

3. Worum es ging

Adolf Hitler in einem Brief an den französischen Ministerpräsidenten Edouard Daladier am 27. August 1939:

(„Deutsche Weißbücher“, Bd. II, 1940, Nr. 461)

London, 3. September 1939: Rede des britischen Außenministers Lord Halifax am Tage der englisch-französischen Kriegserklärung an Deutschland:

(„Nation Europa“ 1954, 1, S. 46)

Kurz darauf Churchill im englischen Rundfunk:

(Sven Hedin, „Amerika im Kampf der Kontinente“, 1943, S. 175; Hans Grimm: „Warum — woher — aber wohin?“, 5. Auflage, S. 350)

Duff Cooper, Erster Lord der Admiralität und britischer Minister für wirtschaftliche Kriegführung, ergänzte diese Erklärung Churchills am 25. April 1940 noch mit den Worten:

(Pater E.J. Reichenberger: „Wider Willkür und Machtrausch“,1955, S. 114)

Noch deutlicher die englische Antwort an einen Beauftragten des „Deutschen Widerstandes“ auf die Frage nach den englischen Bedingungen für Deutschland, wenn es dort gelinge, Hitler zu beseitigen:

(Peter Kleist: „Auch Du warst dabei“, 1952, S. 370)

Wenn dennoch am 20. Juli 1944 — mitten in der schwersten Zeit des Krieges — von Seiten dieses Widerstandskreises das Attentat auf das Staatsoberhaupt durchgeführt wurde, dann dürfte dies nur aus einer Geisteshaltung zu erklären sein, wie sie nach den Worten eines evangelischen Theologen deutlich wird:

So berichtet der berühmte Schweizer Theologe Universitäts-Professor Karl Barth in seinem Buch „Zur Genesung des deutschen Wesens“, 1945, S. 98).

Und noch einmal Winston Churchill:

Stalin und seine Mitarbeiter fanden an dem Bonmot, als es übersetzt wurde, großen Gefallen. So endete die offizielle Sitzung in heiterer Stimmung.

(Churchill: „Der Zweite Weltkrieg“, 5. Buch, Bd. II — Nach: Robert Vansittard, „Black Record“, London, 1941, S. 75)

4. Versailles und Nürnberg

Shakespeare und die Kriegsschuldpropaganda:

Universitäts-Professor Charles Callan Tansill:

(Tansill: „Die Hintertür zum Kriege“, 1957, S. 49)

Der bereits genannte Leiter der britischen Abteilung des jüdischen Weltkongresses Maurice Perlzweig in einer Rede in der Langside Hall in London am 27. November 1949:

(„Jewish Chronicle“, London, am 16. Dezember 1949)

Der französische Historiker Prof. Dr. Paul Rassinier, Sozialist, Widerstandskämpfer und einstiger KZ-Insasse von Buchenwald:

(Rassinier: „Was ist Wahrheit oder Die unbelehrbaren Sieger“, 1963, S. 204)

USA-Historiker Hermann Lutz:

(Lutz: „Verbrechervolk im Herzen Europas?“, 1958, S. XVII)

H.E. Barnes, amerikanischer Geschichtsphilosoph, 1951:

(Dr. Conrad Rooster: „Der Lügenkreis um die deutsche Kriegsschuld“, 1976, Max Dorn Presse, Offenbach am Main)

Und Thomas Mann 1919 in seinem Buch: „Betrachtungen eines Unpolitischen“:

(Dr. Conrad Rooster: „Der Lügenkreis um die deutsche Kriegsschuld“, 1976, Max Dorn Presse, Offenbach am Main)

Mit seiner (widerlegten) Weisheit, „wer die Alleinschuld Deutschlands am Zweiten Weltkrieg bezweifelt, zerstört die Grundlage der Nachkriegspolitik“, schuf ein an der Universität Tübingen lehrender Professor — also ein Gelehrter — Theodor Eschenburg heißt diese Koryphäe, die Voraussetzungen für eine Politik der Wiedergutmachung im Nachkriegsdeutschland, und ist damit für die inzwischen auf 1,5 Billiarden Euro aufgelaufene Staatsverschuldung verantwortlich, die wir unserer Jugend zum Tilgen vererben werden müssen, weil unsere Politiker zwar firm sind im Machen von Schulden, aber impotent im Tilgen derselben. Durch die vielen geschnürten und noch zu schnürenden Hilfspakete für notleidende Banken dürfte die 2 Billiarden-Marke bald überboten werden, und dabei die Pro-Kopf-Verschuldung von derzeit 19.272 Euro, die, auch wenn keine neuen Schulden gemacht werden (eine Utopie), allein durch die nicht weniger geringen Zinsbelastungen ständig von Minute zu Minute steigt. Für das Jahr 2010 ist eine Neuverschuldung von 80 Milliarden Euro schon angesagt. Ob es dabei bleibt, ist fraglich!

5. Die unbewältigte Gegenwart

Es ist genau dasselbe Rezept, einen Krieg zu erzwingen, 1914 wie 1939:

Einst angeblich wegen Serbien und angeblich um der „verletzten“ belgischen „Neutralität“ wegen — später angeblich Polens wegen, dem man, um sicher zu gehen, ebenfalls vorher die „Garantie“ gibt, um dann den geeigneten Vorwand zur Kriegserklärung zu haben! Und es ist fast langweilig: Alle 25 Jahre dasselbe — ein eingekreistes Deutschland, ein unterlegenes Deutschland, ein an allem schuldiges Deutschland. Und die Gegner sind genau dieselben — wie ihre Methoden, ihre Propaganda, Ursachen und Wirkungen zu manipulieren und zu vertauschen, wie ihre Ziele: „Deutschland wird zu stark — wir müssen es vernichten!“ Das ist der Schlüssel zu allem. Und seine Umhüllung: „Ich tu' das Üble, schrei' dann selbst zuerst…!“

Alle die unentwegt noch laufenden und nach dem Willen der noch Regierenden wahrscheinlich bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag weiterlaufen sollenden „Kriegsverbrecher-Prozeße“, „Prozesse wegen Verbrechen wider die Menschlichkeit“ usw. haben den dreifachen Sinn: unser verleumdetes Volk noch weiterhin vor aller Welt zu diffamieren, auf solche Weise immer neue „Wiedergutmachungs“-Milliarden von uns zu erpressen und schließlich immer wieder den „Indizienbeweis“ zu führen, daß ein Volk, das solcher Verbrechen fähig ist, dementsprechend auch fähig gewesen sein muß, den Krieg zu verursachen. Und da es also, wie nunmehr „erwiesen“, dazu fähig war, hat es ihn auch verschuldet! Was zu beweisen war. Da sind sich ihrer Aufgabe bewußte Historiker, der Nachwelt die Geschichte so darzustellen, wie sie gelaufen ist, aber nicht so, wie es der Zeitgeist will, anderer Meinung. Sie haben erforscht, daß Deutschland mit viel Geduld darum bemüht war, den Frieden zu erhalten, und Polen Vorschläge über Vorschläge zur Beilegung des erst durch Versailles geschaffenen Konflikts gemacht hatte, aber in Warschau auf taube Ohren stieß.

Daß es mit dieser Gaunerlogik gelungen ist, ein ganzes Volk zu verdummen — denn dies ist das deutsche Wort für „umerziehen“ —, ist das Beschämendste dabei!

Alles was seit 1945 in unserem Lande und mit unserem Volke geschah und noch immer geschieht, findet seine „Rechts“-Begründung in der behaupteten Kriegsschuld Deutschlands, deren einwandfreier Beweis bis heute noch nicht geführt wurde. Diese Behauptung aber wird in über sechzigjähriger „Umerziehung“ durch öffentliche Meinungsmache, durch Schulen und Jugenderziehung, unserem Volke noch immer suggeriert. Zu welchem Zwecke, wurde bereits gezeigt. Wird hier nicht endlich von Regierung und Parlament her, die nach dem von ihnen beschworenen Grundgesetz doch verpflichtet sind, ihre „Kraft dem Wohle des deutschen Volkes zu widmen, seinen Nutzen zu mehren und „Schaden von ihm zu wenden“, und diese ihre Pflichten „gewissenhaft zu erfüllen“, auch „gewissenhaft“ gehandelt, so droht der Jugend unseres Volkes ein Sklavenleben ohne Zukunft. Hieraus erwächst auch die Aufgabe und die Pflicht der doch vom Volke bezahlten Lehrer und Hochschullehrer, zumal der Geschichtslehrer. Sind diese denn selber alle dieser „Umerziehung“ zum Opfer gefallen? Oder ist die persönliche Feigheit größer als die Verpflichtung ihrem hohen, verantwortungsvollen Berufe gegenüber?

Dazu:
Eine Forderung des Deutschen Autorenrates mit Begründung:

(Jan Udo Holey: „Die Akte Jan van Helsing“, Anna Deus Verlag, 1999, S. 10)

Und Johann Wolfgang Goethe schrieb 1828 an seinen Freund Eckermann:

(Richard W. Eichler: „Unser Geisteserbe“, Grabert-Verlag Tübingen, 1995, S. 152)

Ab und zu findet man ja auch Deutsche, die gegen den Strom von Vorurteilen schwimmen, sofort aber in die Knie gehen, wenn unser Wächterrat, („Zentralrat der Juden ‚in‘ Deutschland“) mit dem Zeigefinger drohend, sich anmaßt, unserem Volk den Weg vorzuschreiben, den es nicht zu verlassen hat. Und diesen Weg kennen unserer Politiker genau!

Die unvoreingenommene Kriegsursachenforschung ist nicht nur ein sittliches Recht jedes Universitätshistorikers, sondern seine „verdammte Pflicht und Schuldigkeit“ — auch wenn dadurch „die Grundlage der Nachkriegspolitik zerstört“ wird! Es geht um Leben und Zukunft unseres Volkes und seiner Jugend — allein danach hat sich eine deutsche Politik, die den Namen Politik wie die Bezeichnung deutsch mit Recht tragen soll, zu richten. Das allein ist die Pflicht aller in Deutschland für Politik Verantwortlichen vor ihrem Volke wie vor seiner Geschichte.

Der Weimarer Staat gab im nationalen Interesse des gesamten deutschen Volkes Millionenbeträge für die deutsche Kriegsursachenforschung aus, begrüßte dankbar die freiwillige Mitarbeit ausländischer Forscher dabei, und feierte diese zumeist aus dem einstigen Feindlager kommenden ehrlichen Wahrheitssucher in öffentlicher Ehrung. Bei uns suchen nach wie vor bezahlte Subjekte die Lüge von der deutschen Kriegsschuld mit allen noch so schmutzigen Mitteln aufrechtzuerhalten, obwohl kein denkender und ehrlicher Mensch in der Welt mehr daran glaubt — zum Ekel eben dieser Welt! Das Hirnrissigste in der heutigen Zeit, ist, daß der, der die Geheime Geschichte, die nach Honoré de Balzac die wahren Ursachen der Ereignisse birgt, kennt, und entsprechend dem Rat Goethes und des Deutschen Autorenrats handelt, von „Politisch Korrekten“, die (noch) in der Majorität sind, verfolgt, und von den Gerichten in den Knast gesteckt wird, womit Artikel 5 GG „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten“, zur Farce wird.

Eines US-Präsidenten Erkenntnis:

(Abraham Lincoln, 16. Präsident der USA, am 8. September 1858, laut Eichler: „Unser Geisteserbe“, Grabert-Verlag Tübingen, 1995, S.224)

Über Lüge und Wahrheit

Friedrich II, der Große:

(Eichler: „Unser Geisteserbe“, Grabert-Verlag Tübingen, 1995, S. 238)

George Orwell, „1984“:

(Eichler: „Unser Geistes Erbe“, Grabert-Verlag Tübingen, 1995, S. 238)

Hermann Hesse in „Das Glasperlenspiel“:

(Eichler: „Unser Geisteserbe“, Grabert-Verlag Tübingen, 1995, S. 238)

Selbst der polnische Edelkommunist, Wladislaw Gomulka, hat später für die Wahrheit plädiert, sie während seiner Amtszeit jedoch unterdrückt:

(Bolko Frhr. v. Richthofen: „Kriegsschuld 1939-1941“, Arndt-Verlag Vaterstetten, 1975, S. 60)

Und vor diesem Zurückkommen der Wahrheit als Gespenst, zittern heute alle unsere Politiker!

Ich halte es mit der Wahrheit und beherzige daher eine mich überzeugende jüdische Volksweisheit:

Und mit der Weisheit des jüdischen Philosophen und Arztes Moses Maimonides:

Zum Schluß noch eine Anmerkung zu den Ursachen des polnisch-deutschen Krieges und wie sie im Nachkriegspolen gedeutet werden:

Entgegen den im vorstehenden Beitrag aufgezeigten Kriegsursachen, halten die Nachwuchspolen an dem Ammenmärchen vom „Polnischen Unschuldslamm“ fest, auch heute noch, nach siebzig Jahren. Muß man sie denn wirklich für so blöd halten, nicht erkennen zu können, wer die wirklich Schuldigen am Ausbruch des Zweiten Weltkrieges sind? Ihre Vorfahren, wer denn sonst? Die Frage ist mit einem klaren „Ja“ zu beantworten, denn sie faseln immer noch von einem „Überfall“ durch den übermächtigen deutschen Nachbarn, gewissermaßen als Schlag aus heiterem Himmel auf ihr völlig ahnungsloses Land. Vergessen wird von ihnen, oder es wurde ihnen nicht beigebracht, daß ihr Land seit dem 31. März 1939, dem Tag der englischen Polengarantie, sich in einer ständig gesteigerten Kriegsstimmung befand, daß in zahlreichen Aufsätzen und Leserbriefen in Zeitung der Krieg dringend gewünscht, vom polnischen Klerus gar herbeigefleht wurde, daß durch Aktionen wie die Meldung zu einem Kommando „lebender Torpedos“ nach mißverstandenem japanischen Vorbild und durch Vorträge polnischer Offiziere, die die Qualitäten polnischer Soldaten in den Himmel hoben und die deutsche Ausrüstung als minderwertig bezeichneten (unterernährte Soldaten, Panzer aus Pappmaché u.a.), eine Stimmung erzeugt wurde, die von einem raschem Marsch nach Berlin träumen ließ.

Was sagte da doch Ludwig Uhland:

Könnte auch für die heutige Zeit geschrieben sein!


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