BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 93  ¦  Mai – August 2010


Landtagswahl NRW 2010

⇒ hierzu die vorläufigen Endergebnisse der Wahlkreise in NRW auf Seite 24


Liebe Freunde,
im Land NRW bestanden bei der NRW-Wahl 2010 128 Wahlkreise. Genehmigung zur Wahlwerbung wurde von uns bei ca. 420 Gemeinden eingeholt. Der kleinste Teil hat für Wahlplakate gemeindeeigene Flächen zur Verfügung gestellt. Die größere Zahl der Gemeinden hat uns das Aufstellen von Werbung unter Auflagen gestattet. Die meisten wiederum davon erhoben keine Gebühren.

Unserem Aufruf zur Unterstützung durch Unterstützungsunterschriften und Verteilung von Werbung kamen leider nur einige Freunde nach. Somit mußte die Aufgabe mit wenigen Kräften bewältigt werden.

Auf diesem Wege bedanke ich mich im Namen vom Bund für Gesamtdeutschland bei allen Freunden, die geholfen haben. Ob Flugblätter verteilen, Unterstützungsunterschriften sammeln oder bei der Plakatierung, jede Hand half unserem BGD.

Der Kern unserer Freunde wohnt im Ruhrgebiet. Für die Plakatierung auf den zur Verfügung gestellten Flächen wählten wir die von unseren Wohnorten in größter Entfernung gelegenen Gemeinden aus. Grund: Dort brauchten wir die Werbung nach der Wahl nicht einzusammeln. In den Kernbereichen hängten wir Plakate auf, die wir nach der Wahl wieder einsammelten.

Als eine der zwanzig kleineren Parteien wurden wir bei der Vergabe von gemeindeeigenen Flächen gegenüber den im Landesparlament von NRW vertretenen Parteien in der Zuteilung der Flächen benachteiligt. Selbst die bis dato noch nicht im Landesparlament von NRW vertretene PDS erhielt die gleiche Fläche wie die im Landtag vertretenen Parteien.

In der Praxis sah es dann so aus: fünf Parteien erhielten die gleich großen Flächenanteile.
Alle anderen 20 Parteien mußten sich die sechste Fläche teilen. Aus diesem Grunde war bereits ein Gedränge auf dieser sechsten Fläche vorprogammiert. Dazu kam dann noch, daß von den "etablierten" Parteien neben den ihnen zugestandenen eigenen Flächen diese des öfteren noch auf die Fläche der 20 anderen Parteien überklebt wurde. Ganz besonders rücksichtslos benahm sich dabei die Partei "Die Linke".

Mit den Freunden Seelau, Scholz und Liedtke plakatierten wir in den Bereichen der Gemeinden: 47638 Straelen, 47574 Goch, 47551 Bedburg-Hau, 46459 Rees, 46499 Hamminkeln, 53940 Hellenthal, 52396 Heimbach, 52399 Merzenich, 52372 Kreuzau, 52146 Würselen, 52525 Heinsberg, 48268 Greven, 49549 Ladbergen, 49536 Lienen, 46545 Tecklenburg, 49470 Ibbenbühren.

Eigene Werbeträger wurden aufgehängt in den Gemeinden: 47506 Neukirchen-Vluyn, 46869 Hünxe, 46562 Voerde, 47053 Duisburg, 40000 Düsseldorf, 45400 Mülheim/Ruhr.

Die Vorstandsmitglieder Hink und Gerlach plakatierten auf von den Gemeinden gestellten Tafeln mit unseren eigenen Werbeträgern und verteilten Flugblätter in den Gemeinden:
58540 Meinzerzhagen, 58544 Halver, 58844 Plettenberg, 58797 Balve, 57428 Attendorn, 58845 Herscheid, 59846 Lundern, 59510 Lippetal, 59358 Werne, 57474 Wenden, 59174 Kamen, 59182 Bergkamen, 59423 Unna, 58333 Breckefeld, 51643 Gummersbach, 51515 Kürten, 51516 Odental, 42799 Leichlingen, 42926 Wermelskirchen, 42499 Hückeswagen.

In dieser Aufstellung sind die Orte nicht aufgeführt in denen eine Plakatierung, in welcher Form auch immer, nicht möglich war. Dies konnten wir erst feststellen nachdem wir vor Ort waren. Auch sagt eine Postleitzahl mit einer Ortsangabe nichts darüber aus wie groß die Fläche des jeweiligen Ortes ist und in welchem Winkel dieses Ortes die Plakatträger der Gemeinden stehen.

Wir haben zusammengenommen etwa 10 000 km abfahren müssen. Dabei muß bedacht werden, daß an jedem Tag jeweils die Anfahrt in das Gebiet und die Rückfahrt notwendig waren.

Unser Bund für Gesamtdeutschland hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren bei allen Demonstrationen, Veranstaltungen und selbst bei der Teilnahme an Wahlen immer an die gesetzlichen Vorschriften gehalten. Wir sind der Auffassung, wir prangern Unrecht an - und halten uns an das Gesetz! Das sagt jedoch nichts darüber aus, daß wir auf legalem Wege Änderungen anstreben.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 93

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