BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 94/95  ¦  September – Dezember 2010


Offene Briefe

Offener Brief
Bonn, den 29.4.2010

Sehr verehrte Frau Bundeskanzlerin,
bitte geben Sie Griechenland keine Bürgschaft oder sonstige finanzielle Zusage. Widerstehen Sie dem sicher auf Sie ausgeübten Druck, indem Sie die Erpressungsversucher und ihre Ansinnen öffentlich benennen. Die Sach- (Faß ohne Boden) und Rechtslage (no bail out) ist klar.

Der Systemfehler, der zur Griechenland- und Bankenkrise überhaupt führte, ist die gegenwärtige alleinige Geldschöpfungsbefugnis der Banken. Sie muß entsprechend dem Selbstbestimmungsrecht der Völker auf ihre demokratisch legitimierten Organe zurückverlagert werden. Nur die Zentralbank eines Staates, deren Personal vom Volk oder seinen Vertretern gewählt wird, ist berechtigt, die Geldmenge der nationalen Währung, hier der Drachme, im nationalen, hier griechischen, Interesse zu bestimmen. Dann leiht sich Griechenland das von ihm benötigte Geld zu 0 % Zins bei sich selber und verweigert alle Zins- und Darlehensrückzahlungen an andere nach Kündigung aller Kreditverträge wegen Sittenwidrigkeit, arglistiger Täuschung und Ausnutzung einer Notlage. Die z.Z erörterten Krisenmaßnahmen nutzen nur den international agierenden Großbanken und verlagern den letzten Rest an Geld und finanziellem Spielraum soliderer Staaten auf nicht volkslegitimierte private Einrichtungen, die an keinem Gemeinwohl, das für sie Fremdwohl ist, interessiert sind, sondern nur an der maß- und hemmungslosen Bereicherung anonymer Bankster.

Deutschen Banken droht durch die unvermeidbare (Griechenland soll ca. 300 Milliarden.Euro Schulden innerhalb von fünf Jahren zurückzahlen!) griechische Insolvenz kein Schaden, sie können die Akropolis oder Peloponnes pfänden.

Neben dem Euro sollten alle Staaten sofort vorsorglich ihre eigene Währung unter ausschließlich eigener Kontrolle als Parallelwährung wieder aufbauen und die Konversion von Euro oder Dollar in sie begrenzen und überwachen. Der Euro verliert dann an Bedeutung, und das auf seinem Tauschwert beruhende Erpressungspotential auch.


 

Frau Merkel,
offenbar hat sich in ihren Kreisen immer noch nicht herumgesprochen, daß der sowjetische Einfall in unser Land keine Befreiung, sondern ein bestialisches Verbrechen war.

Im Oktober 1944 brach in Ostpreußen die deutsche Front ein. Die Sowjets besetzten nur für kurze Zeit Nemmersdorf. Nachdem diese Ortschaft von der deutschen Wehrmacht wieder freigekämpft war, bot sich den deutschen Soldaten ein schreckliches Bild.

Einige Frauen waren nackt in gekreuzigter Stellung an Scheune und Gasthof genagelt. Alle Frauen und Mädchen wurden vergewaltigt und ermordet. Ebenso Kleinkinder und alte Leute.

Was hier in Nemmersdorf geschah, sollte sich bald in anderen Gebieten Ostdeutschlands wiederholen.

Es handelt sich auch hier wieder um ungesühnte Verbrechen am deutschen Volk und um unbewältigte Vergangenheit.

gez. E. Voigt


Offener Brief an Frau Angela Merkel

Dieser Brief, verehrte Frau Bundeskanzlerin, zwischen Brandherden und neuer Weltordnung geschrieben, ist konsequenterweise als Abgesang zu werten, für wen auch immer. Er kann auch als Mahnmal gedeutet werden, mit dem Blick auf eine Zeit, als schon die ersten Missgriffe sichtbar wurden und Sie erfahrene Wirtschaftsexperten mit hoher Fachkenntnis in die Wüste schickten, ohne die Konsequenzen für den bankrotten Staat zu bedenken. Es begann mit der systematischen Enteignung der Bürger durch Einführung des Euro und droht zum zweiten Mal zum Enteignungsrausch des Staats zu werden. Unsicheres Taktieren und beliebiger Rollentausch auf höchster Ebene zeigten den Mangel an differenziertem Urteil und Betonung der eigenen Machtposition. Daß Sie das Familienministerium nach der unsinnigen Gender-Theorie weiter arbeiten ließen, Hirngespinst einer amerikanischen Feministin, die mit der Physis der Menschen nicht ganz klar kam, bewies Ihre Fehleinschätzung auch der Familienpolitik. Der hochgeputschte Klimawandel, durch wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Forschungen längst infrage gestellt, half Ihnen, brennende Probleme im Land zu verdrängen. Und damit sind wir beim Thema.

Infiltration falscher Denkformen

Lösen Sie sich für ein paar Minuten von der Vorstellung, dass gewisse Themen nicht angesprochen werden dürfen und dass noch immer die staatlich verordnete political correctness herrscht. „Ein Land ist kein freies Land, in dem die freie Rede durch drastische Strafen unterbunden ist. Der Strafbestand ‚Volksverhetzung‘ verhindert es.“ (Prof. Schachtschneider, Universität Erlangen). Gab es das nicht schon einmal, daß die Bürger so zu denken und zu sprechen hatten, wie es der Staat befahl?

Schon viel zu lange beugt man sich dieser Verlogenheit unserer Zeit. Was amtlich nicht erwünscht ist, wird hier zur Sprache kommen. Ein Volk kann auch dann nicht auf Dauer zum Schweigen gebracht werden, wenn Verfolgung oder Gefängnis drohen, wie es unter dem nationalsozialistischen und dem kommunistischen Regime üblich war. Es wird doch offenbar, wo verschwiegen, wo gefälscht und wo Ereignisse umgedeutet werden. Man nennt es Geschichtsklitterung. Es ist nicht erkennbar, welchem Gehorsam auch Sie, Frau Bundeskanzlerin, unterliegen, ob der bis 2099 geltenden geheimen Akte der Siegermächte oder den Richtlinien der Bilderberg-Konferenz. Im Sinne des Volks haben Sie nie gehandelt. Ein Land, in dem die Menschen aus Angst nicht mehr offen zu reden wagen, verfällt einer Diktatur, wie sie das Volk schon einmal zugrunde gerichtet hat. Dem Faschismus entlehnte Platitüden kommen in Gebrauch, geistig konservative Werte wurden zum Kampfbegriff gegen „Rechts“, der Islamkritiker wurde zum Volksverhetzer, der über die massive Einwanderung Besorgte gilt als Rassist, und die zum Gemeinplatz gewordene Fremdenfeindichkeit soll nationales Denken manipulieren. Politiker sind nicht fähig, zu unterscheiden, dass nicht der Islam in der Kritik steht, sondern die offensive Ansiedlung des Islam in christlichen Ländern, begleitet vom Kampf und Terror gegen die Ungläubigen. Der Versuch, ein neues kollektives Bewußtsein im Sinn staatlicher Regeln zu schaffen und aus dem Gedächtnis zu tilgen, was unbequem ist, muß definitiv scheitern, wie der Multi-Kulti-Verschnitt, den Sie gern im Folklorestil präsentierten. Die Meinung und ehrliche Überzeugung der Bevölkerung haben Sie nicht beachtet. „Ich und die Regierung“ hallt es über die Köpfe hinweg. Das Frauenregiment marschiert. Nun beginnen die Bürger Fragen zu stellen.

Dem Islam in die Hand gespielt

Dass Sie das christliche Fundament aufgaben und nach links abfielen, könnte noch verständlich sein, denn die DDR hat ihre Prägungen hinterlassen. Ihre Eltern sind von der Bundesrepublik in die DDR übergesiedelt, und Ihr Vater war auch als Pfarrer auf die Richtlinien der DDR angewiesen. Schwerer wiegt die Frage, warum Sie einen unheilvollen Weg fortgesetzt haben, der vor 30 Jahren begann. Als Helmut Schmidt im Sinne des Volkes sagte: „Das Boot ist voll!“, hätte Deutschland vor der türkisch-arabischen Invasion noch gerettet werden können. Aber mit dem Unsinn der doppelten Staatsbürgerschaft und dem Verschenken deutscher Staatszugehörigkeit nahm die Migrantenpolitik eine Vormachtstellung vor deutschen Staatsinteressen ein, und der Bürger fragt, warum Sie, Frau Dr. Merkel, und Ihre Vorgänger die Unterwanderung des deutschen Landes nicht nur zugelassen, sondern auch gefördert haben. Nicht die Millionen europäischer Zuwanderer sind gemeint, die sich friedlich eingeordnet haben und mit uns leben, sondern die ständig nachgewanderten Sippen und Großfamilien, bildungsferne Schichten, die durch Geburtenexplosion unser gesamtes Sozialsystem zur Auflösung brachten. Ob Cem Özdemir, Haustürke der Grünen, noch immer von der osmanischen Expansion träumt, ist nicht bekannt. Diese Invasion eskalierte in den Worten des türkischen Außenministers: „Ich werde Oberbürgermeister in einer der größten türkischen Städte Deutschlands sein.“ Das Boot, das Helmut Schmidt retten wollte, ist gekentert.

Eine Nation,die nicht mehr zur Gegenwehr fähig ist

Sie waren nicht in der Lage, das Kreuz der Christen zu bewahren und gegen eine fremde Religion zu verteidigen. Das christliche Zeichen wurde aus der Union entfernt, statt es schützend vor den Bürgern aufzurichten. Es ist eine persönliche Angelegenheit, wenn eine Bundeskanzlerin ihrer muslimischen Freundin, wie es sich herumsprach, einen Ministerposten verschafft, obwohl kein deutscher Reisepaß ethnische Identität verleiht. Es ist aber eine öffentliche Angelegenheit, wenn diese als eine ihrer ersten Amtshandlungen gegen das christliche Kreuz vorgeht, von dem sie keinen Begriff haben kann. Die Bürger fragen, was in der Türkei passieren würde, wenn dort nach dem viel gepriesenen Gleichheitsprinzip eine deutsche Christin einen Ministerposten bekäme und wie der Aufstand der Massen enden würde. Es wäre wichtig, den Bürgern klar zu machen, Frau Dr. Merkel, welcher Unterschied zwischen den Worten Premier Erdogans: „Die Türkei den Türken!“, und dem Wort eines deutschen Politikers „Deutschland den Deutschen!“ besteht. Der Bürger möchte gleichzeitig wissen, warum Sie nie widersprachen, als Erdogan von „Türkischen Vorposten“ und von „Türkischen Kolonien“ in Deutschland sprach. Sie haben nicht einmal widersprochen, als es aus muslimischen Verbänden tönte: „Dieses Land ist unser Land!“ Dagegen bestätigten Sie öffentlich vor jungen Türken: „Dies ist unser gemeinsames Land!“ Man sprach von Verrat an Deutschland.

Der Schaden am deutschen Volk

Warum ignorieren Sie, obwohl es in den Zeitungen stand, dass 70 bis 80 % der deutschen Bevölkerung bei einer Volksbefragung genau so entscheiden würden, wie es in der Schweiz geschehen ist? Was die Muslime der Welt so aufregen konnte, war nicht begreiflich, denn in ihren Ländern ist keine einzige christliche Kirche erlaubt und in Saudi-Arabien jede andere Religion als die islamische sogar streng verboten. Es wäre anzunehmen, dass sie demnach sogar Verständnis haben müßten, wenn in Europa der Islam, wie bei Ihnen das Christentum, nicht gebilligt wird. Woher nahmen Sie also das Recht, zuzulassen, Frau Dr. Merkel, daß sich Millionen ethnisch fremder Völker auf deutschem Boden ansiedeln. Wenn deutsche Bürger nicht zwischen Moscheen und Muezzin-Rufen leben wollen und sich einen neuen Wohn- und Lebensbereich suchen müssen, heißt das, dem deutschen Volk Schaden zufügen. Der Amtseid, den Sie geleistet haben, lautet aber, dem deutschen Bürger keinen Schaden zuzufügen. Noch schwerer wiegt, daß diese Millionen Einwanderer vom deutschen bankrotten Staat Gelder beanspruchen, die jedes vorstellbare Maß überschreiten. Das für die gesamte Migranten- und Asylantenpolitik aufgebrachte Geld, die Summe wird unter strengem Verschluß gehalten, schätzen Wirtschaftsexperten auf über 100 Milliarden in jedem Jahr.

Das bedeutet noch einmal, dem deutschen Bürger schweren Schaden zuzufügen. Die Unterstützung für deutsche Familien in Not, für Hilfsbedürftige, Kinder in Armut und Kranke, ja das gesamte Sozial- und Gesundheitswesen wurde ins Abseits gedrückt. Der zahlungsunfähige Staat hat die Steuergelder seiner Bürger verschleudert.

Dazu gehören auch die ergebnislosen Islamkonferenzen, die nur Gegensätze und Streit ergaben. Ein erfahrener Politiker sollte wissen, dass Glaubenskriege nicht durch Vermittlungsversuche besänftigt werden können. Eine andere Frage ist, woher die Gelder kommen, um ein „Sonderforschungsprojekt“ der Freien Universität Berlin im Auftrag der Bundesregierung zu finanzieren, in dem es um die Frage geht, wie weit der Islam in der Nachfolge des Christentums steht. Das ist reine Blasphemie. Daß an der Universität von Osnabrück ein türkischer Professor in einer Vorlesungsreihe den deutschen Studenten den Islam nahebringen soll, ist dem Staat ebenfalls das Geld von der Konrad-Adenauer-Stiftung wert. Vielleicht spricht er sogar von der Gleichwertigkeit der drei Weltreligionen, ohne die fundamentalen Unterschiede zu kennen. Er wird auch darauf hinweisen, daß der Islam sich für die höchste und endgültige Religion hält, berufen, alle anderen abzulösen und dass es durchaus legitim ist, dafür auch Gewalt einzusetzen. Die Behandlung der „Ungläubigen“ als „Vogelfreie“, wie es im Koran steht, wird er mit Sicherheit übergehen, wie auch die 2.000-jährige Geschichte des Christentums. Es ist grundsätzlich zu fragen, ob ein Türke überhaupt den geistig-kulturellen Raum Europas begreifen kann. Wie sollte er, den Koran in Kopf und Herz, abendländische Kultur verstehen? Er würde nie zu den geistig-historischen Zusammenhängen vordringen. Sie würden ihm, selbst wenn er jemals eine der erhabenen französischen Kathedralen betreten sollte, unverständlich bleiben. Die Politiker können nach Jahrzehnten noch immer nicht begreifen, dass Menschen aus muslimischen Ländern nicht integrierbar sind. Bis auf wenige Ausnahmen wollen sie es auch nicht, entsprechend der Mahnung Erdogans: „Ihr sollt auch immer Türken bleiben.“ Daher wird jeder Versuch, eine ideologisch-religiöse Brücke herzustellen, scheitern. Und wenn es noch weitere Milliarden kostet.

Gewaltbereitschaft im Dienst des Gottesglaubens

Dass Politiker in der Anhäufung immer neuer Gesetze oft Trugschlüssen am Grünen Tisch unterliegen, ist nicht zu bestreiten. Auch Sie, Frau Bundeskanzlerin, müssen Ihren Blick einmal dorthin wenden, wo es verboten ist hinzuschauen. Wie es manchmal Staatsoberhäupter gibt, die sich incognito unter das Volk mischen, um die Stimmung zu erforschen, sollten auch Sie einmal anonym, nur für eine Woche, in einem der türkischen Stadtviertel unserer Städte verbringen. Es könnte passieren, dass Sie als „Scheiß-Christin“ beschimpft werden und sich völlig schutzlos fühlen. Da Ihnen deutlich gemacht wird, dass Sie hier nicht gern gesehen sind, werden Sie sich zurückziehen, so wie es unsere deutschen Polizisten tun müssen, wenn sie sich plötzlich einem vielköpfigen Clan gegenüber sehen und den Steine werfenden Türken laufen lassen. In Berlin werden Sie Neukölln meiden, weil es Ihnen unter dem Eindruck einer arabischen Stadt doch etwas unheimlich wäre. Es ist ja nicht zu erkennen, wo die 25000 fundamentalistisch aktiven Islamisten leben, wie auch die Funktionäre der islamistischen Verbände, die seit Jahr und Tag vom deutschen Verfassungsschutz, und natürlich unseren Geldern, beobachtet und noch immer nicht aus Deutschland ausgewiesen werden, obwohl gegen sie strafrechtlich ermittelt wird. Vielleicht riskieren Sie trotzdem noch einen Weg durch Kreuzbergs Straßen. Da sehen Sie, wie eine Fußgängerin von einem türkischen Radfahrer gestreift wird und ihre Tasche zu Boden fällt. In dem anschließenden Streit schlägt er ihr mit einem Faustschlag die Vorderzähne aus. Würden Sie in der Gerichtsverhandlung, die darauf folgte, als Augenzeuge die alte Dame unterstützen, oder würden Sie, weil plötzlich ein 10-köpfiger türkischer Clan auftaucht, sich aus Sicherheitsgründen zurückziehen? Wo ziehen Sie die Grenze, an der ein Deutscher bereits Schaden nimmt? Es gibt längst Bücher, die darüber berichten, was sich in muslimisch durchsetzten deutschen Städten abspielt, nicht nur auf den Straßen, auch in Kindergärten, Schwimmbädern, und sogar in Krankenhäusern. Nur sind die Autoren dieser Bücher Verfolgungen und Morddrohungen ausgesetzt. Bedeutet das Fortsetzung des nationalsozialistischen Regimes?

Warum muß der Bürger Unruheherde in Kauf nehmen, die sein Leben, wie es einst war, bereits beschädigt haben?

Die schöne neue Welt

Die linke rote Front schmückt sich gern mit der Schönheit der modernen Welt. Es ist ja ein Rätsel, wie Huxley in seinem Buch eine morbide Modernität voraussehen konnte. Sehen wir uns an, was als modern so gepriesen wird: Verlust des Elternhauses, Fremdbetreuung der Kinder, Verhaltensstörungen und schulpsychologischer Dienst, Gewalt bei Kindern, Drogen und Alkohol, Verrohung der Sitten, Sexualisierung, die Rekordwerte erreicht, und in den Schulen zu lebensbegleitendem Pflichtstoff zu werden scheint, unqualifizierte Lehrkräfte, überfüllte Psychiatrien. Die gesamte pädagogische Struktur ist zusammengebrochen und zum moralischen Spannungsfeld des täglichen Lebens geworden. Das Versagen im gesamten Schul- und Hochschulwesen hat das millionenschwere Notprogramm für die Bildung in Frage gestellt. Die Politiker haben immer noch nicht begriffen, daß das gesamte Bildungssystem unter der falschen Flagge der Chancengleichheit steht, von der Vielfalt der Gene haben sie noch nichts vernommen. Der moderne Zeitgeist erweist sich als Ausdruck einer kollektiven Psychopathie. Einer jungen Generation droht mentale Zerrissenheit. So sieht die Moderne aus, wenn nicht Politiker mit staatsmännischem Verstand an der Spitze stehen, sondern Parteifunktionäre, für die das Parteiprogramm Gesetz ist. Mit ihm stehen und fallen sie, ohne in der bürgerlichen Arbeitswelt eigene Erfolge zu verzeichnen, denn ihnen fehlt eine berufliche Ausbildung. Kein Wunder, wenn der Staat zusammenbricht.

Im Trauma des Sühnezeichens

Noch ein anderer Schaden am Volk blieb unbeachtet. Geübt in der Anpassung an die jeweils politische Umgebung, haben Sie kürzlich wieder die Mär von der „Befreiung“ Deutschlands durch die Siegermächte kundgetan, obwohl Ihnen die Gebote der geheimen Akte der Siegermächte bekannt sind. Ganz im Sinne Winston Churchills, der einst die Frage stellte: „Wie können wir verhindern, daß die Generation der Enkel jemals wieder auf die Beine kommt?“ Die Sieger schrieben die Geschichte der Besiegten. Sie taten es gründlich. Deutschland wurde ausgelöscht. Das nationale Ehrgefühl, das jedes Land der Welt besitzt, wurde ihm ausgetrieben und ein neues Geschichtsbewußtsein infiltriert, als hätten 12 verhängnisvolle Jahre gleichzeitig die 1000-jährige deutsche Geschichte ausgelöscht.

Die Siegermächte des 2. Weltkriegs haben den Deutschen nicht nur die Souveränität genommen, sie haben ihnen auch das kollektive Schuldbewußtsein eingeprägt. So wie man das Fell von Tieren brandmarkt, um sie kenntlich zu machen, hat man dem Volk das Sühnezeichen eingeprägt. Auch Richard von Weizsäcker hat als Bundespräsident dieses Trauma für alle Zeiten festhalten wollen. „Wir alle, ob jung oder alt, sind für die Folgen in Haftung genommen.“ Damit hat er das Land moralisch und politisch wehrlos gemacht. Es gibt aber keine Haftung für nachkommende Generationen, die das nationalsozialistische Regime nicht einmal gekannt haben. Spätere Generationen können nicht das Erbe einer Schuld antreten, die längst gesühnt wurde. Von Schuldigen und von Unschuldigen. Mit sechs Millionen Toten an den Fronten und in deutschen Städten, mit 14 Millionen Vertriebenen und mit phänomenalen Geldsummen, die bis heute fließen. Es wurde gesühnt mit einem in Grund und Boden zerstörten Land. Wer das Inferno überlebte, kehrte dennoch nie wieder zum Leben zurück und hat das Weinen, wie beim Völkermord von Dresden, für immer verlernt. Es ist an der Zeit, Frau Bundeskanzlerin, daß unsere Generation das Büßergewand ablegt und wieder den aufrechten Gang lernt. Es ist an der Zeit, wieder das Wort „Heimat“ auszusprechen, ohne von Linksextremen als rechtsextrem beschimpft zu werden. Es ist bemerkenswert, daß Horst Köhler kürzlich „Unser Vaterland“ über die Lippen brachte. Er sprach es ohne zu stocken. Es ist darüber hinaus auch an der Zeit, diesen Grund und Boden vor denen zu schützen, die behaupten, er sei das Land, das ihnen von Allah versprochen wurde.

Hubertus Heuningen


UDH Nr. 94/95

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