BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 98  ¦  September – Dezember 2011


„Die vereinigten Staaten von Europa“

von Erwin Arlt

Die gesamte politische Clique im Deutschland der Nachkriegszeit hat uns bezüglich der Zusammenarbeit in Europa ständig belogen. Mit der alliierten Weisung, daß Kohle und Stahl „vergemein­schaftet“ wird, hat es begonnen in Jahre 1947.

Kanzler Adenauer hat die europäische, politische Zusammenarbeit auf wirtschaft­lichem Gebiet den Menschen im zerstörten und geteilten Deutschland als notwendige Lehre aus dem 2. Weltkrieg erklärt und seine Politik danach ausgerichtet. Der französische Präsident General de Gaulle hat in viel beachteten Reden in Frankreich und Deutschland, das „Europa der Vater­länder“ propagiert. Das haben die Deutschen auch mehrheitlich akzeptiert.

Sie wollten eine solche Zusammen­arbeit der europäischen Nationen, Länder und Staaten, gerade auf wirtschaft­lichem Gebiet, damit es zu keinen kriegerischen Auseinander­setzungen in Europa mehr kommt.

Zusammenschlüsse wie EFTA, Euratom und andere drückten das aus. Später wollte man das geteilte Deutschland West auch in eine sog. „Europäische Verteidigungs­gemeinschaft“, die EVG stecken, Diese EVG wollten aber die anderen europäischen Länder nicht und so rückte man davon wieder ab.

Deutschland West sollte ja als Hilfstruppe der USA in Europa gegen die UdSSR im heraufziehenden „kalten Krieg“ in Stellung gebracht werden.

So entstand in den fünfziger Jahren die Bundeswehr außerhalb einer EVG..

Das alles wurde noch halbwegs von den Deutschen akzeptiert, was sich in vielen Wahlen unter Konrad Adenauer und Ludwig Erhard wiederspiegelte.

Nun bildete sich in Europa die EWG, die „Europäische Wirtschafts­gemeinschaft“ heraus, der man schon einige Souveränitäts­rechte abtrat.

Doch dann kamen allmählich Kräfte auf, die diese vernünftige westdeutsche und europäische Politik nach de Gaulle in Frankreich und vor allem Adenauer in der neuen BRD in eine ganz andere Richtung zwangen und wie auf Befehl entstanden aus der EWG, die EG, die „Europäische Gemeinschaft“ die natürlich viel mehr Rechte beanspruchte, und angeblich brauchte, und so wurden ohne Volks­abstimmungen den europäischen Ländern ihre Souveränitäts­rechte scheibchen­weise abgeschwatzt, abgekauft, abgerungen, abgenommen und sie erhielten angeblich viele Mitsprache­rechte in der EG. Wie wir heute alle wissen, ganz im Gegenteil hatten auf einmal die Länder Europas immer weniger Rechte und erhielten durch gigantische europäische Behörden, die wie Pilze aus dem Boden wuchsen und sich in Brüssel und anderswo breit machten, immer mehr aufdiktiert, von der Gurken­krümmung bis zum Anti­diskriminierungs­gesetz.

Man sprach kein Wort mehr vom „Europa der Vaterländer“, sondern schaltete und waltete in Brüssel nach Bildung der EU, der „Europäischen Union“ künftig nach Guts­herrenart und die nationalen Regierungen und Parlamente wurden bis heute zu Jasage­maschinen degradiert, wenn die EU wieder „etwas Neues“ einforderte. Den dummen deutschen und europäischen Wahlbürgern konnte man immer sagen: „Ja, leider hat uns die EU wieder ein Stück Souveränität abgenommen, aber was sollen wir denn machen, durch die Verträge sind wir ja dazu verpflichtet, das alles umzusetzen.“

Niemand dieser Herrn Abgeordneten fragt, wer die Verträge denn abgenickt hat, wie zuletzt den Lissabon-Vertrag, den keiner der sogenannten „Volksvertreter“ auch nur einmal gelesen hat.

Daß wir längst nicht mehr handelnde, sondern getriebene Länder in diesem faulen Spiel sind, die zu Provinzen der EU verkommen sind! Keiner dieser windigen Abgeordneten, ganz gleich von welcher Partei, traut sich, das alles noch auszu­sprechen, Sonst wäre es ja auch vorbei, das schöne Politiker­leben mit den üppigen Diäten, Mitarbeitern, Sekretärinnen und feinen Büros mit den bequemen Sesseln!

Nun aber geht diese EU im Jahre 2011 daran, unsere letzten Rechte, nämlich das Finanz- und Haushaltsrecht der noch teil­souveränen Länder, endgültig einzu­kassieren.

Damit wird der Bundes­haushalt der BRD dem EU-Moloch anheimgegeben. Der deutsche Steuerzahler schuftet dann nur noch für irgendwelche EU-Rettungs­schirme, ganz legal natürlich, versteht sich! Jeder deutsche Abgeordnete hat geschworen, dem deutschen Volk treu zu dienen!

Das Bundes­verfassungs­gericht BVG wird auch immer undeutlicher und schwammiger in seinen Urteilen und „schwubdiwupp“ befinden wir uns, die europäischen Länder und Staaten in einer EU-Diktatur modernster Art, mit Zwangs­hypotheken, Meldepflicht für Beträge über 1000 Euro, Bewegungs­diagrammen von Kraftfahrern, die alle in dem neuen EU-Projekt „INDECT“ zusammengefaßt werden und, und, und…!

Wir könnten hier so fortfahren und all' die vielen Zwangs­maßnahmen dieser EU-Krake einzeln schildern. Wir haben das alles angedeutet, um den verhängnis­vollen Weg von der harmlosen und sicher einsehbaren, europäischen Zusammen­arbeit im „Europa der Vaterländer“, das auch wir befürworten, zu verwirklichen, aber eben unter Beibehaltung der National­staaten, ihrer Souveränität, Sicherheit und Eigen­ständigkeit. Alles aber, was darüber hinaus in den letzten Jahren an Rechten zwangs­transferiert wurde an die EU-Krake, ist wieder rückab­zuwickeln und die Abnicker der System­parteien in den Parlamenten der EU-Staaten haben jegliches Recht, deutsche Abgeordnete zu sein, durch ihre unverant­wortliche Handlungsweise gegen das eigene Vaterland, verwirkt.

Der EURO wird in ein paar Jahren ohnehin das Zeitliche segnen und die EU, im übrigen ein frei­maurerisches Projekt, muß vom Kopf wieder auf die Füße gestellt werden.

Dazu sind Politiker wie der Westentaschen-Außenminister Westerwelle am aller­wenigsten geeignet, denn auch er strebt ja die „Vereinigten Staaten von Europa“ an, wie auch Frau von der Leyen und andere, genau das Gegenteil, von dem was die Völker brauchen.

Wäre es erst einmal soweit, gäbe es kein Zurück mehr und die Toten­gräber der selbständigen Staaten, Länder und Nationen hätten gesiegt.

Die Gründungs­väter des „Europas der Vater­länder“ würden sich im Grabe umdrehen, könnten sie sehen, was die Politiker, die sich der „Neuen Weltordnung“ des Super-Kapitalismus verpflichtet sehen, aus ihrer Idee gemacht haben. Und das alles innerhalb von 60 Jahren!

Die Bürger in allen EU-Staaten müssen massiv aufgeweckt werden und es müssen ihnen die unverant­wortlichen Eingriffe dieser EU-Diktatur drastisch vor Augen geführt werden.

Die verheerende Entwicklung beim Euro, mit Billionen-Transfer­zahlungen von Nord nach Süd und das verantwortungslose Handeln der süd­europäischen Länder hilft zwar bei der Erkenntnis, daß nur eine von Grund auf neue Politik ohne Euro und mit stark einge­schränkten Befugnissen der EU die Rettung bringen kann.

Die Hauptarbeit dabei haben aber die Völker und Staaten zu leisten und die Bürger müssen spüren, daß es wieder um die Völker, um den viel­zitierten „kleinen Mann“ geht und nicht um den weltweiten Raubtier­kapitalismus und die Bankenlobby.

Das alles kann die Gigantomanie der „Vereinigten Staaten von Europa“ nicht leisten und die Völker und die Menschen blieben dabei auf der Strecke.

Schon plärrt der grüne „Betroffen­heits­automat“ in Gestalt der Claudia Roth verfassungs­feindliche Parolen, die den Tatbestand von Hoch- und Landes­verrat erfüllen, in die Welt. Sie will die deutsche Staats­bürgerschaft und Sprache abschaffen und Deutschland in „Euroland“ einschmelzen. Das alles, wie diese grüne Roth schreibt, wegen unserer historischen Kollektivschuld.

Deutsch sein, heiße Militarismus, Chauvinismus und Engstirnigkeit — sie hätte mit den SPD-Abgeordneten Sebastian Edathy „dieses“ Anliegen schon positiv besprochen.

Die Grünen werden das alles im Europa-Wahlkampf als zentrales Thema einfordern.

Wir fordern, die grüne Roth wegen Hoch- und Landes­verrats vor Gericht zu stellen!

Wir sagen: Ja zum „Europa der Vater­länder“ und deutlich Nein zu den „Vereinigten Staaten von Europa“!

Erwin Arlt


UDH Nr. 98

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