BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 99  ¦  Januar – April 2012


Landesverband Schlesien

im BGD

Liebe Freunde
in unserem Bund für Gesamt­deutschland sind Ver­triebene aus allen Provinzen des Deutschen Reiches Mitglieder, Freunde und Förderer. Wobei unsere schlesischen Freunde in großer Anzahl mithelfen, unser Recht auf Heimat zu erstreiten. Im gesamten Bundes­gebiet der BRD ist unsere Zahl leider auch dadurch, daß uns viele Freunde in den vergangenen Jahren in die Ewigkeit verlassen haben, immer kleiner geworden.

Schlesien steht unter der Fremd­verwaltung von Polen und Sachsen. Sicherlich sind beide Fremd­verwaltungen nicht miteinander ver­gleichbar. - Und trotzdem, überall in der Welt gleichen sich einige Merkmale der Fremd­verwaltungen.

Da sind:
Führungs­positionen
in Politik und Wirtschaft. Einheimische (Autochthonen) werden benach­teiligt gegenüber Bewerbern aus den Gebieten, die diese Fremd­verwaltung ausüben.

Eigentum der Bürger wird, so es besonders wertvoll ist (für den einzelnen ein­heimischen Bürger wie für das Gebiet der schlesischen Autochthonen), bevorzugt an die „der Fremd­verwaltung“ zugehörigen Personen und Firmen „vermittelt“. Ein besonderer Nachteil liegt darin, daß die von Schlesiern erwirt­schaftete Substanz von Gütern usw. in Gebiete abfließen, aus der die Fremd­verwaltung kommt.

Der Sicherheits­standard für die einheimischen Bürger, Betriebe und Firmen wird herabgesetzt. Eine Folge ist, Betriebe werden durch Raub und Diebstahl in ihrer Existenz gefährdet. Mangelnde Sicherheit beein­trächtigt die Lebens­qualität der Menschen vor Ort.

Folgen sind: Immer weniger Menschen aus den fremd­verwalteten Gebieten, vor allen Dingen junge Menschen, suchen sich innerhalb ihrer Heimat Arbeit und Brot. Die Zahl der Pendler steigt. Nicht nur daraus entsteht eine Abwanderung in andere Gebiete. Menschen, die mit ihrem Herzen an ihrer Heimat Schlesien hängen, werden zu Pendlern wieder Willen. Familien­leben und Freund­schaften leiden darunter.

Der am 3. März 2012 in Rietschen gegründete Landes­verband Schlesien im BGD wird seine Bemühungen darauf konzentrieren, die Benach­teiligung der Schlesier in ihrem Heimatgebiet zu beheben.

Das Gebiet zwischen Görlitz und Hoyers­werda ist ein schlesisches Kerngebiet. Ein Kern muß gesund sein, wenn daraus Leben sprießen soll.

Nirgendwo leben heutzutage in einen geschlossenen Lebens­raum so viele Schlesier zusammen, wie im oben beschriebenen Gebiet. Hier hat die Fremd­verwaltung noch nicht den Lebens- und Über­lebens­willen der schlesischen Urein­wohner (Autochthonen) unter ihrer „Regie“ begraben.

Wir bitten alle Schlesier im Bundes­gebiet und in der Welt, helfen Sie bitte mit, das Kernland Schlesiens ersprießen zu lassen.

Wenn Ihr Geburtsort oder der Ihrer Vorfahren auch nicht direkt in diesem bezeichneten Gebiet liegen sollte - gemeinsam können wir dazu beitragen, den im Schlesier-Lied „Kehr ich einst zur Heimat wieder...“ zum Ausdruck gekommenen Wunsch - die Sehnsucht - als erstes für im Kerngebiet lebende Schlesier Wirklichkeit werden zu lassen.

Bereits diese Nachricht an Ihre Freunde weiter­zuleiten, Schlesier haben sich zusammen­gefunden, um Schlesien für uns und unsere Nachkommen zu erhalten, ist der erste Akt Ihrer Hilfe.

Schreiben Sie uns Ihre Anregungen, Wünsche, Hoffnungen - dies alles ist eine moralische Unter­stützung, die genau so wertvoll ist wie eine finanzielle Hilfe.

Ich werde alle Ihre Hilfen an den gewählten Vorstand vom Landes­verband Schlesien im BGD weiterleiten. Schlesien Glück Auf.

Horst Zaborowski

☛ Weitere Informationen auf den Seiten 61 bis 66.


UDH Nr. 99

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