BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 99  ¦  Januar – April 2012


Mein Wort

Liebe Freunde

Wir, alle Mit­arbeiter und Helfer unserer Organi­sation sowie der Zeitung „Unsere Deutsche Heimat“ hoffen auf ein für Sie gutes Jahr. Wir wünschen Ihnen in 2012 ein Leben mit möglichst wenigen gesund­heits­bedingten Ein­schrän­kungen.

Ein neues Jahr kann von jedem von uns neu gestaltet werden. Auch wir wollen in „Unsere Deutsche Heimat“ neue Gedanken umsetzen. Als Muster schwebt uns der in der Weih­nachts­ausgabe — Nr. 98 — auf den → Seiten 21 bis 30 ver­öffent­lichte Gedanken­aus­tausch zwischen Herrn Dr. F.H.E.W. du Buy und mir vor.

Wir aus der Erlebnis­generation sind Zeit­zeugen. Ein jeder von uns hat sein eigenes Schicksal bewäl­tigen und seine Erfah­rungen machen müssen, genauso wie jeder andere Deutsche. Mit unserer Zeitung „Unsere Deutsche Heimat“ wollen wir nicht nur zu den gegen­wärtigen Fragen den Willen sowie die Anschau­ungen von uns Betrof­fenen deutlich machen, auch die Abklärung der Gescheh­nisse in der Ver­gangen­heit ist ein wesent­liches Anliegen unserer Bemühungen.

Zur Abklärung der geschicht­lichen Abläufe, wie diese wahr­haftig erfolgten, brauchen wir auch Ihre persön­liche Hilfe. Nur Sie haben es erlebt und Ihr Wort gilt mehr als alle diese Gehirn­manipu­lierten in den vielen „Talk­runden“ so von sich geben.

Wir werden Ihre Zuschriften ohne redaktio­nelle Eingriffe ver­öffent­lichen. Voraus­setzung jedoch ist, daß Sie zu dem Geschrie­benen mit Ihrem Namen stehen. Die Benutzung von „Pseudo­nymen“ (Deck­namen) ist eine Unsitte. Wir haben nichts zu ver­bergen, unser Wort gilt und dazu stehen wir dann auch! Daß in den Beiträgen keine ehr­abschnei­denden Passagen ent­halten sein dürfen, versteht sich für uns von selbst.

Diese Ein­schränkungen bedeuten nicht, daß wir mit dem poli­tischen Strom schwimmen werden. Im Gegen­teil — wir haben das Recht und die Pflicht in unserem und unserer Kinder Interesse die abge­hobene politische Klasse der BRD auf den Boden des wirk­lichen Lebens zurück­zuholen.

Horst Zaborowski


Das offene Wort

Unter diesem Titel wollen wir den Gedanken- und Erfahrungs­austausch ver­öffent­lichen.

Er wird wie folgt gegliedert: Die ein­gesandten Briefe, Artikel, Erfahrungs­berichte usw. werden unter der Rubrik: „Mein Wort“ ver­öffent­licht.

Erwiderungen, Ergän­zungen oder all­gemeine Stellung­nahmen zu den Aus­führungen des jewei­ligen unter „Mein Wort“ ver­öffent­lichten Bei­trages (möglichst mit Nennung der Seite auf dem dieser Beitrag gestanden hat) werden mit dem Hinweis auf welches „Mein Wort“ sich der einge­sandte Beitrag usw. bezieht, ver­öffent­licht.

Die Praxis wird erweisen, ob wir so ver­fahren können. Hier der erste Bericht:




Mein Wort
von Lothar Bollwig

Lothar Bollwig
(…@t-online.de)
Kesselsfeldweg 18, 53343 Wachtberg
Tel.: 0228-344136 Fax: 0228-340716

Wir fordern für unser Volk, ent­sprechend dem Völker­recht die volle Souve­ränität und einen gerechten Friedens­vertrag, 67 Jahre nach dem Waffen­still­stand.

Das deutsche Volk hat ein Recht auf Freiheit und Souve­ränität, deswegen: Besatzer raus!

Einigkeit und Recht und Freiheit auch für das deutsche Vaterland.



Sehr geehrter Herr Bundes­präsident!

Ich hatte Sie am 15. Dezember. 2010 ange­schrieben und frage nach, warum Sie bisher, bei einer so über­lebens­wichtige Frage, immer noch nicht geant­wortet haben? Es ging seiner­zeit, wie auch heute, um Ihre Aussage, der Islam gehört zu Deutsch­land. (Islam heißt Unter­werfung) für mich und für alle leidenden Deutschen ist es unbe­greif­lich, wie der erste Mann im „Staat“ der nur für die Deutschen da sein müßte, so etwas von sich gibt.

Ich und alle Patrioten sind der gleichen Meinung, daß Sie das Gesagte öffent­lich zurück­nehmen müssen. Bitte nehmen Sie sich die Zeit und lesen Sie mein Schreiben (siehe oben) noch einmal genau durch.

Ich bin der Meinung, daß Sie über­haupt nichts über die Hinter­gründe und Machen­schaften der durch die „Hinter­tür“ kommenden Islam­isten gehört oder gelesen haben. Von einer Religion kann nicht die Rede sein. Wenn das so ist, daß Sie sich vorher, und alles spricht dafür, nicht schlau­gemacht haben, hätten Sie mit Sicher­heit so eine schädigende Äußerung unter­lassen. Denn das kommt einer Abschaf­fung des euro­päischen Christen­tums gleich.

Daß wir heute noch einiger­maßen frei leben können, haben wir dem Zusammen­schluß der euro­päischen Mächte des Mittel­alters zu verdanken, die die Türken vor Wien erfolg­reich abge­wehrt bzw. geschlagen haben. Und was machen Sie? Meine Enkelin würde sagen: „Quatsch“ reden.

Als Mohammed aus seiner Geburts­stadt Mekka ver­trieben wurde, gründete er ab dem Jahr 570 nach unserer Zeit­rechnung den Islam. Mohammed schwur Rache. Um die Menschen zu über­zeugen und Soldaten zu gewinnen, erfand er eine neue „Religion“. Mohammed schaffte mit Über­zeugungs­kraft und Gewalt — und das nicht aufge­klärte Volk glaubte oder mußte glauben. Der erste gegen die Christen geführte Kampf war die Eroberung von Konstan­tinopel. Alle anderen bis dahin christ­lichen Länder außer­halb Europas wurden mit Gewalt erobert und unter­jocht.

Heute werden die Menschen christ­lichen Glaubens in der islam­ischen Welt, wenn sie nicht fliehen, ermordet und die Gottes­häuser zer­stört. Die Frauen werden als Menschen zweiter Klasse unmensch­lich behandelt.

So wird es auch in Europa kommen. Zufällig lese ich, „Welt­weit werden mehr als 100 Millionen Christen wegen ihrer religiösen Über­zeugungen verfolgt“. Quelle (Welt­verfolgungs­index) und Sie holen die Mörder ins Land.

Sehr geehrter Herr Bundes­präsident, durch Ihre Aussage ermutigen Sie alle Islam­isten, zu uns und nach Europa zu kommen. Damit setzen Sie den ersten Stein. So handelt ein Brand­stifter. Sie sind für Ihre Handlungs­weise zur Ver­nichtung der Christen in Deutschland und ganz Europa verant­wortlich. Es ist mir unbe­greiflich, das ein Deutscher so etwas sagt. Der Bundes­präsident sollte nicht nur vom Volk gewählt werden, er sollte darüber hinaus auch für das deutsche Volk opfer­bereit sein.

Im Fern­sehen haben Sie gesagt, daß Sie ein guter Präsident sein wollen. Sagen alleine genügt nicht. Sie müssen es auch beweisen! Jeder Mensch wird an seine Taten gemessen. Die erste Tat wäre gewesen, daß Sie mir auf mein Schreiben ant­worten. Das Zweite wäre, daß Sie öffent­lich Ihre Aussage „Der Islam gehört zu Deutsch­land“ zurück­nehmen.

Wie ist ein guter Präsident?

Ich lese in den Zeitungen der Präsident tritt schon wieder in ein Fett­näpfchen. Und was in der letzten Zeit abge­laufen und noch nicht zu Ende ist, spottet jeder Beschreibung.

Wir leben heute nach Dr. Kohls Worten in einer noch nie da gewesenen Demo­kratie. Was ver­stehen Sie unter Demo­kratie? Daß Ihnen und vielen anderen, die vom deutschen Steuer­zahler leben, die Ängste, die Sorgen, die Ver­antwortung, auch der nicht denkenden Bürger, egal sind? Wenn es anders ist und Sie ein guter Präsident sein wollen, dann nehmen Sie die Sorgen der Bürger ernst und sprechen Sie mit Ihnen oder wie in meinem Fall, ant­worten Sie. Das ist das Wenigste, was ein guter Präsi­dent, tun kann.

„Wahrheit“:
Es kann sein, daß nicht alles wahr ist, was ein Mensch dafür hält, denn er kann irren. Aber in allem, was er sagt, muß er wahr­haftig sein, er soll nicht täuschen.

Immanuel Kant 1724-1804, über Wahrheit

Ich bin Reichs­deutscher. Der Reichs­kanzler war ein Diktator. Ich habe ihn verehrt, weil er sich um die Sorgen und Nöte der „kleinen“ Leute gekümmert und geholfen hat. Ich ver­brachte meine schönsten Jahre des Lebens dort. Ein Bei­spiel: Meine Groß­eltern waren der Meinung, daß eines ihrer Kinder zu unrecht bestraft werden sollte. Sie haben den Kanzler ange­schrieben. Er hat uns nicht nur geant­wortet, sondern auch schnell und unbüro­kratisch geholfen.

Außerdem gab es in einer Diktatur Volks­abstim­mungen, wobei das Volk frei ent­scheiden kann. In unserer Demo­kratie sind Volks­abstim­mungen ver­boten. Mit welchem Recht? Man stelle sich vor, in einer Diktatur konnte das Volk abstimmen.

Was liegt näher. Möchte da nicht jeder lieber in einer Diktatur, wo das Volk frei ent­scheiden und forschen kann, als in einer Demo­kratie, leben? In unserer so gelobten Demo­kratie gibt es einen ganzen Verbots­katalog.

Heute will der erste Mann im Staat ein guter Präsi­dent sein. Ist ein guter Präsident einer, der die Christen Europas aus­rotten will? Oder die Deutschen abschaf­fen will? Ist ein guter Präsident einer, dem die Sorgen, Nöte, das Über­leben der Deutschen egal ist? Ist ein guter Präsident einer, der nicht einmal antwortet? Ist alles nur Lüge? Kein Arbeiter bekommt einen Kredit für 0,9 % warum bekommt das ein ohnehin schon Bevor­teilter, der zudem auch noch 10mal mehr verdient als ein Arbeiter? Kann man sich alles erlauben, wenn einem im Jahr minde­stens 199.000,- € bis ans Ende des Lebens gezahlt werden? Ist das Gerechtig­keit? Der Führer der Diktatur, hat ehren­amtlich gear­beitet. Wenn ich daran denke, was alles bisher geschehen ist, und daß der Präsident noch lernen will, bin ich der gleichen Meinung wie die „Märkische Oder­zeitung“ daß, das Amt für diesen Präsi­denten minde­stens drei Nummern zu groß ist.

An der Spitze eines Staates sollte ein Mann stehen, der eine Diplomaten­schule mit Erfolg und Aus­zeich­nungen absol­viert hat und ein erst­klassiges Wissen und Gedächtnis besitzt. Der letzte Führer hatte ein ein­maliges, großes, unglaub­liches Wissen. Dieser Mann ein „schreck­licher Dik­tator“, wurde lt. Stern vom deutschen Volk geliebt, ist zusammen mit Mahatma Gandhi zum Mann des Jahr­hunderts gekürt worden. Wann treten Sie zurück, Herr Bundes­präsident?

Mit freundlichen Grüßen

Anlage: Kommentare zu Interview v. 6.1.12 und ein Gedicht v. R. Schütte, + H. Heine 1849, vielleicht denken Sie mal darüber nach.

Der spinnt doch dieser Präsi……




Mein Wort
von Eckhard Schäfer

Der unblutige Krieg — die Zer­setzung!

Die Methode, einen „bösen“ Staat unblutig kaputt zu machen, war schon im alten China vor 2000 Jahren bekannt. (Tschau-Zeit.)

  1. Zuerst muß „man“ einmal unver­meidlicher­weise einen blutigen Krieg anzet­teln, das geschieht durch Provo­kation, damit der zu Ver­nichtende zurück­schlägt. Aha, schon ist er als Aggressor ent­larvt, den es im Interesse von „Frieden, Freiheit, Eier­kuchen“ zu ver­nichten gilt.
  2. Hilf­reich ist dabei das Geschäft der Lüge, die Fälschung von Doku­menten (im Interesse von — siehe unter 1.!), wobei allgemein nie ganz vermeid­bare Bös­taten ausge­schlachtet werden.
  3. Dem zu ver­nichtenden Staat werden nach erfolg­reicher Nieder­schlagung immense Repa­rations­leistungen aufgebürdet und natür­lich wird ein sonst üblicher Friedens­vertrag umgangen, im Interesse von — siehe Punkt 1.
  4. Nun kommen die „humani­tären“ Hilfs­leistungen für die „arme Bevöl­kerung“ (die vorher in Grund und Boden gebombt wurde.) Man sorgt für einen glor­reichen wirt­schaft­lichen Auf­schwung des Horn­viehs, damit es gemolken werden kann.

Nun setzt die „Phase zwei“ ein, um die es hier geht, der finale Todes­stoß! Das geschieht nicht mit Panzer­kreuzern, auch nicht mehr mit Bombern. (Was im Kosovo geschah, war deren Stufe eins!). Nein, während ein Elefant mit einem Schuß erlegbar ist, sind es Millionen von Ameisen, Milliarden von körper­lichen und geistigen Viren nicht mehr. Das aber geschieht nicht per Aggres­sion, nein, sondern per Huma­nismus, “Frieden, Freiheit, Eier — —“ usw! Die Prinzi­pien dieses Geschäftes heißen: alle Details erfassen, und: anonym bleiben gemäß Plutarch, der vor 2000 Jahren lebte: „Das gefähr­lichste Tier ist das unbe­kannte.“ Also anonym bleiben, um zumindest die wissenden Warner als Deppen, Fantasten zu diff­amieren. Die Ziel­gruppen dieses System „Termite“ sind z.B. (alle lassen sie sich nicht nennen auf diesem Blatt) und zwar allesamt unter den Ober­titeln „Freiheit — -“ (usf.) und „Glück“:

Das Blatt ist zu Ende und am Ende lassen „sie“ ihre Bull­dozer auf­fahren, um die durch „ihre“ Termiten zerstörten Trümmer wegzu­schieben.

Ergänzen Sie, verehrte Leser, obige Auf­stellung nach Belieben, Sie liegen immer richtig!

Nachtrag exakt zehn Jahre später:

Nicht nur die Polizei­kräfte ins­gesamt werden und sind reduziert. Kleinere Dörfer und Städt­chen haben schon gar keine Polizei­posten mehr. Zwar steht die Adresse im Telefon­buch, aber der Posten ist geschlos­sen! Telefonisch über die Sammel­nummer 110 ist die Polizei zu erreichen. Ist sie das? Wenn die Streife anrückt, ist eine halbe Stunde ver­flossen, wenn nicht mehr. Keiner kann kontrol­lieren, ob der Streifen­wagen tat­sächlich „gerade im Einsatz“ ist. In Bad Kissingen sagte ich einer Frau, die (offen­kundig) von Russen ihrer Hand­tasche beraubt wurde (auf die Polizei würde sie heute noch warten), sie hätte melden sollen „hier läuft ein Mann herum, der ununter­brochen Heil Hitler ruft“ dann würde die Polizei sofort zur Stelle sein. Die „objek­tiven“- History-Filme im Fern­sehen — raffi­nierte Machwerke! Ganz dezent die Lügen eingefügt, bzw. die Weg­lassungen! Und was die nicht geschehene Mond­landung betrifft: das Buch von Wolters­dorf „Hinter den Kulissen der Politik“ wird ver­schwiegen, natürlich auch die Bücher von Reisegger über den 11. September. 2001. Als Wisniewski im ZDF dar­gelegt hat, daß kein Flug­zeug ins Pentagon hat stürzen können, auch waren keine Flug­zeug­motoren zu finden gewesen, sagte die Sprecherin: „Der W. hätte ja nur den Foto­grafen zu fragen brauchen der “die Motore foto­grafierte.“ Für wie blöd hält uns die Frau?!

Hinsicht­lich der freige­gebenen Homo­sexualität: die Homos ver­langen unter­dessen nicht nur „Toleranz“, sondern treten oft derart „selbst­bewußt“ auf, als sei ihre Perver­sität ja das eigentlich Wahre.

Es gibt keine schlimmere Gesetzes­über­tretung, als die Gesetzes­änderung.

Überall Zer­setzung, Zer­setzung. Das fing schon in der Franz. Revo­lution an, (die absolut keine „von unten her“ war!). Anstatt einen besseren König zu wählen, wurde das Königtum prinzi­piell abge­schafft; das, was gut und wahr sei, wird ermittelt durch Volks­abstimmung. Die mani­pulierte „Mehr­heit“ wird der neue Monarch, Diktator. Die Chinesen der Tschau-Zeit wurden in den 50ern in der Wehr­kunde-Zeitung erwähnt. Der größte Feld­herr ist der, welcher die Zer­setzung „unblutig“ ins feind­liche Lager trägt. Und nachdem die Gut- und Besser­menschen der Wall­street für Frieden und Freiheit der Welt den Iran in Grund und Boden gebombt haben werden, sagt im Nach­hinein ein Rumsfeld oder einer derer: sorry, wir haben uns geirrt, waren falsch infor­miert, nicht unsere Schuld! — Wir sind mitten in einem Katarakt des Unrats!

Eckhard Schäfer


Mein Wort
von Rolf-Dieter Gläser

Liebe patriotische Freunde !

In der Werbung für das Buch von Gerhard Wischnewski „Jörg Haider — Unfall, Mord oder Attentat?“ wird Jörg Haider als Patriot bezeichnet.

Wenn der Tod eines Menschen durch Ein­wirken anderer absicht­lich herbei­geführt wird, dann ist das ein Ver­brechen und schärf­stens zu verur­teilen und für Patrioten Öster­reichs ist der Tod Haiders ein Verlust. Doch ein deutscher Patriot und Freund deutscher Patrioten ist er nicht gewesen.

Für deutsche Patrioten ist Öster­reich ein deutsches Land, unab­hängig davon, daß es ein selb­ständiger Staat ist. Doch für Deutsch­land, im Sinne des deutschen Landes ohne Öster­reich, hat Haider nichts empfunden, das kommt nicht nur durch seine Aussage „keine Deutsch­tümelei“ zum Ausdruck. Über diese Äußerung waren einige deutsche Patrioten erschüt­tert, suchten das Gespräch mit ihm, um seine Aussage abzu­schwächen und zeigten durch eine gewisse Anbie­derung wenig Selbst­bewußtsein.

Wenn sich Haider nicht zu Gesamt­deutsch­land, zumindest im Sinne eines ideellen Groß­deutsch­lands, wie es nicht nur in der Frank­furter Pauls­kirche sondern nach dem ersten Weltkrieg angestrebt wurde und schließlich einige Jahre bestand, bekannte, dann hätte man seine Meinung akzeptieren sollen.

Doch er war kein deutscher, sondern ein öster­reichi­scher Patriot, ebenso wie es „Patrioten“ in anderen Nachbar­staaten der BRD gibt, deren Patrio­tismus jedoch viel­fach von Chauvi­nismus und Deutschen­haß geprägt ist.

Während deutsche Patrioten den Grundsatz vertreten „Liebe dein Vater­land, aber achte auch die Patrioten anderer Länder“, mitunter auch „Patrioten aller Länder, verbündet euch“, ist das bei diesen „Patri­oten“ kaum der Fall.

Doch nun will ich erklären, warum ich Jörg Haider nicht als deutschen Patrioten betrachte, wobei ich annehme, daß Gerhard Wisch­newski ihn als solchen sieht. Bei einer Fernseh­sendung von Gottschalk im Frühjahr 1991 (wohl „Wetten daß“, wir hatten sie zufällig einge­schaltet) hörten wir plötz­lich, daß der „Talk­master“ einen Rechten aus Öster­reich vor­stellen wollte, Herrn Haider.

Nach einigen anderen Fragen fragte Herr Gott­schalk Herrn Haider (Frage und Antwort waren offenbar abge­stimmt worden) nach seiner Meinung über die Grenz­aner­kennungs-Ver­träge und die Aner­kennung der ONL. (Oder-Neiße-Linie — die Redaktion)

Haider begrüßte die Aner­kennung der „Grenze“ und sagte, daß damit eine Kriegs­gefahr gebannt sei.

Er unter­stellte damit den­jenigen, die diese völker­rechts­widrige Grenze nicht aner­kennen, Kriegs­hetzer und Kriegs­brand­stifter zu sein.

Die Charta der deutschen Heimat­ver­triebenen, in der auf jegliche Rache und Ver­geltung ver­zichtet wird, und andere Erklä­rungen der Ver­triebenen, in denen stets aus­gesagt wird, daß die Wieder­gewinnung der Heimat nur auf fried­lichem Wege erfolgen kann, sowie die Erklärung der Schluß­akte der Konferenz von Helsinki 1975 „Die Teil­nehmer­staaten sind der Auf­fassung, daß ihre Grenzen, in Über­ein­stimmung mit dem Völker­recht, durch friedliche Mittel und durch Ver­einbarung verändert werden können“, ignorierte er. Meine damaligen Hinweise auf die Aussage von Haider in einem Artikel in „Der Schlesier“ und an ver­schiedene, Haider vergötternde deutsche „Patrioten“ fanden keine Beachtung.

Deutsche Patrioten haben als Deutschland die ein­deutig deutsch besiedelten Gebiete vor dem Krieg zu sehen und für dessen Wieder­herstellung einzu­treten, was selbst­verständ­lich nur auf fried­lichem Wege geschehen kann. Haider stand gegen dieses Ziel.

Noch ein anderes Thema möchte ich ansprechen.

Es gibt Bestre­bungen einer frei­heit­lichen, patrio­tischen Partei zur Annäherung an die Repu­blikaner. (— Die Auf­kündigung des Deutschland­vertrages ist eine Fehl­ent­scheidung; gleichsam Verrat am Ver­bündeten —)

Doch offen­sichtlich ist die Ansicht der Führung der Republi­kaner zu Gesamt­deutsch­land und der Oder-Neiße-Linie nicht bekannt.

Vor ca. 15 Jahren bezeich­nete der Partei­vor­sitzende Dr. Schlierer heimat­treue Ver­triebene, die noch ein­deutig für die Heimat eintreten und die Erfüllung des Völker­rechts ein­fordern als rechten Narren­saum. Das ist wohl weit von deutschem Patrio­tismus entfernt. Soweit mir bekannt ist, wofür ich mich jedoch nicht ver­bürgen möchte, wurde vom Partei­vorstand der Bezug der schlesischen Heimat­zeitung „Der Schlesier“ ein­gestellt.

Bautzen, 14.08.2009
Rolf-Dieter Gläser



Leserbrief


Eckhard Schäfer 31.08.2009

an
An die Redaktion
DSZ-Verlag
Leserbriefe
21238 München

Modeschöpfer Churchill

Nochmals zu den Opfer­zahlen „Dresden 13.-15. Februar 1945“. Der BROCKHAUS von 1989 nennt ein Trümmer­feld von 1200 ha, sind 12 000 km2. Verteilt man die Zahlen des Chef­historikers Knopp und anderer „Kory­phäen“ von insgesamt 25 000 Toten auf diese Quadrat­kilo­meter der Holocaust­ierung, so kommen auf jeden km2 dieser Zer­störung ganze 2 Tote. Selbst bei den Zahlen des o.g. Brock­haus wären es (bei ins­gesamt 60 000 Toten) „nur“ 5 Tote je km2. Wem jetzt noch nicht die Ohren klingeln, dem ist nicht zu helfen. Die Dresdener Polizei hatte damals 250 000 Tote geschätzt, das Inter­nationale Rote Kreuz 275 000. Da kämen pro km2 „wenig­stens“ 30 Tote zusammen. Auch das kommt nicht hin, wo Dresden voll­gestopft war mit Flücht­lingen. Mit 600 000 Toten (andere Quellen!) kommt man dem Ziel des „Karls­preis­trägers“ Churchill wesentlich näher: „Es gibt knapp 70 Millionen bösartige Hunnen („Deutsche“), die einen sind heilbar, die anderen zum Schlachten.“ („some of whom are curable and others killable.“ Zitat 1941) Kurzum: bei solchem Scenario ist es absolut unan­gebracht, diesen „Befreiern“ überhaupt nur ein einziges Wort zu glauben. Die Dresdener Polizei: „Bis zum 20. 03.1945 wurden 202 340 Tote, über­wiegend Frauen und Kinder geborgen. Es ist damit zu rechnen, daß die Zahl auf 250 000 Tote ansteigen wird. Von den Toten konnten nur annähernd 30% identi­fiziert werden.“

Der Karls­preis­träger Churchill letzt­endlich: „Wir können die Städte an der Ruhr und viele andere Städte Deutsch­lands derart über­schütten (mit Giftgas!), daß der größte Teil der Bevöl­kerung eine ständige medizi­nische Betreuung benötigt … Es ist ganz einfach eine Frage der Mode, die hier genauso wechselt wie zwischen langen und kurzen Frauen­kleidern…“




Offener Brief

Dr. Horst Hüttenbach 8. März 2007

an
ARD-Programmdirektion
Postfach 200665
80006 München

Offener Brief

Sehr geehrte Damen und Herren!

Sie brachten am 4. und 5. März, jeweils ab 20.15 Uhr, den Film „Die Flucht“, am 4. März ab 21.45 Uhr das hierauf abge­stellte Rund­gespräch mit Frau Christiansen und am 5. März ab 21.45 Uhr die Dokumen­tation zu Flucht und Ver­treibung. Es ist begrüßens­wert, daß Sie sich dieser Thematik ange­nommen haben. Leider hinter­läßt die in einigen wichtigen Punkten unscharfe Dar­stellung beim Zuhörer ein falsches Bild.

Es geht nicht an, Flucht und Ver­treibung als selbst­verschul­dete Folge eines von Deutschland vom Zaun gebrochenen Krieges darzu­stellen. Die wahren Ursachen des Krieges sind inzwischen offen­gelegt. Im Zweifels­fall darf Unrecht auch nicht mit Unrecht ver­golten werden. Abgesehen davon wurde die Ver­treibung nach Ein­stellung der Kampf­handlungen zu einem gigan­tischen Ver­brechen und Völker­mord.

Bei Betrachtung des Filmes glaubt man, Ost­preußen sei ein Land der Schlösser und des Groß­grund­besitzes gewesen. Das ist aber nicht der Fall, es war viel­mehr in erster Linie Bauern­land. 70 % der land­wirt­schaft­lichen Nutz­fläche befanden sich in bäuerlichem Besitz und von den ver­bleibenden 30% auch nur 4,2 % in Besit­zungen über 1000 Hektar.

Der Film ver­mittelt auch den Ein­druck, daß der Adel eine besondere Stütze des National­sozialismus dar­stellte. Richtig ist, daß der national gesonnene Adel und Groß­grund­besitz in Ost­preußen den dort gefähr­lich gras­sierenden Kommu­nismus in vorder­ster Front bekämpfte und sich für die Korrektur des uner­träg­lichen Diktats von Versailles ein­setzte.

Ziele, welche auch der National­sozialismus ver­folgte, der anson­sten mehr­heit­lich abgelehnt wurde,— wovon auch der 20. Juli 1944 beredtes Zeugnis ablegt.

Es ist nicht richtig, die Ver­treibung der Polen aus „Ost­polen“ und die­jenige der Deutschen aus Ost­deutsch­land auf die gleiche Stufe zu stellen. Die Polen haben den größten Teil „Ost­polens“ nach dem 1. Weltkrieg dem dar­nieder­liegenden Rußland geraubt und hatten dort alsdann einen Bevöl­kerungs­anteil von nur rund 30%. Ost­deutschland hin­gegen war ein seit Jahr­hunderten von Deutschen kulti­viertes und bewohntes Gebiet innerhalb Preußens bzw. des Deutschen Reiches. 1,5 Millionen Polen wurden damals aus „Ost­polen“ umge­siedelt, wohin­gegen 12 Millionen Deutsche ihr Land ver­lassen mußten.

Wenn heute Polen für die in Deutsch­land lebenden Polen die gleichen Rechte fordert wie sie angeb­lich heute den in Polen lebenden Deutschen zustehen, so ist das ein falscher Ver­gleich. Die meisten Polen sind als Fremd­arbeiter zu uns gekommen, da sie im eigenen Land keine Arbeit finden konnten. Die in Ost­deutsch­land ver­bliebenen Deutschen gehören hingegen der alt­einge­sessenen Bevöl­kerung an; es sind die Autoch­thonen, denen größere Rechte ein­geräumt werden müßten als einer zuge­wanderten Minder­heit.

Schließ­lich bedarf auch die in der Sendung mit Frau Chri­stiansen thema­tisierte Ent­eignung einer Klar­stellung. Nach deutschem und inter­nationalem Recht geht Privat­eigen­tum nicht unter, kann der Staat nicht über dieses verfügen. Der Staat ist vielmehr ver­pflichtet, sich für das Recht seiner Bürger ein­zusetzen — also auch für deren Eigentum.

Es wird mit vollem Recht immer wieder darauf hin­gewiesen, daß eine ehrliche Auf­arbeitung der Geschichte not­wendig ist, um die Zukunft zu sichern. Gewiß, im Dritten Reich sind viele Fehler gemacht und Ver­brechen begangen worden, über die wir bestens infor­miert sind. Im obigen Sinne ist jedoch eine ein­seitige Geschichts­betrach­tung ein gefähr­licher Fehler. Politik und Medien sind hier in beson­derer Weise gefordert.

Mit freundlichem Gruß

Hüttenbach


Leserbrief:
Heimat unver­gessen — weil geraubte Wohn­stätte

Seit der Vertreibung im August 1946 hat mich das Schicksal umher­geschlen­dert um am Ende des Lebens nicht sagen kann, in diesem Teil Rest­deutsch­land Empfang ich keine Heimat. ❰�❱

Da waren fünf Jahre im Ruhr­gebiet, ein Jahr im Teuto­burger Land, fünf Jahre im Bergischen, danach zehn Jahre im Wupper­taler Gebiet, zwölf Jahre im Allgäu und 32 Jahre in Nürnberg/Franken.

Alle diese Zeiten des Wohnens konnten kein rechtes Heimat­gefühl auf­kommen lassen, denn die Wurzeln meines Seins haben ihren Ursprung im schlesi­schen Boden, da wo die Wiege stand, man zur Schule ging und sich das Bild der Land­schaft unaus­lösch­lich in die Seele grub.

Ein Lump ist der, der seine Heimat ver­leugnet und ein Frevel gegen das Geschenk vom Schöpfer, der jedem Volk seinen Raum zuteilte und es ist ein Ver­brechen, dem Nachbar­volk diesen Raum zu stehlen.

Vor etlichen Jahren stand im Schlesier ein Gedicht welches in ein paar Zeilen das ganze Ausmaß erfaßt:

Bis zum heutigen Tage haben wir auf Wiedergutmachungen umsonst gehofft. Kein irdischer Richter tritt für unsere Verluste ein, aber es gibt eine himmlische Regierung, diese wird bald die verworrene Welt nach seinem zugesagten Recht richten.

Gertrud Bell


UDH Nr. 99

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