BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 101  ¦  September – Dezember 2012


Der Eid der BRD-Politiker und die Wirklichkeit

von Erwin Arlt

„Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des Deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden ... werde.“ Auszug Art. 56 GG und Artikel 64 sagen aus: „Der Bundes­kanzler und die Bundes­minister leisten bei Amts­übernahme vor dem Bundestag, den in Art. 56 vor­gesehenen Eid.“

Erst einmal geht es den System­politikern gar nicht mehr um das deutsche Volk. Das geht schon aus ihrer Wortwahl hervor. Kein einziges Mal hören Sie Politiker der BRD für das deutsche Volk sprechen, sondern sie reden andauernd von „der Gesellschaft“, von „diesem Land“, sie sprechen auch nicht mehr von unserem Vaterland oder unserer Nation, unserer Heimat. Da geht die keim­freie Entsorgung der deutschen Nation schon aus der Wort­wahl hervor. Die Nation mutiert dann zu einer „regionalen Gesell­schaft“ dieser raff­gierigen Brüsseler Geld­verteiler-Clique, die sich gerade anschickt, den Turmbau zu Babel für ihre EURO-Zentrale in Frankfurt am Main zu errichten.

„Unsere“ Politiker dieser BRD wiederum lassen uns wissen, daß sie glühende EU-Vertreter sind, wie der deutsche Steuer­geld-Verteil-Minister Schäuble und ihr Ziel seien doch die „VEREINIGTEN STAATEN VON EUROPA“, wie uns Frau von der Leyen wissen läßt… Dann haben also diese von uns gewählten Politiker doch alle einen Meineid geschworen und wir müssen sie so bald als möglich, spätestens bei der nächsten Wahl kurz und schmerzlos entsorgen!

Dieselben Politiker haben es eben zugelassen, daß Polit­figuren wie Draghi, Monti und der nuschelnde Euro­gruppen­chef und luxem­burgische Minister­präsident Juncker heute das Sagen haben und sich einen „feuchten Kehricht“ um die „Ein­schränkungen und Auf­lagen“ beim ESM-Urteil kümmern. Schon am über­nächsten Tag zeigte uns der ehemalige Goldman-Sachs-Mit­arbeiter Mario Draghi, was er vom Urteil des Bundes­verfassungs­gerichtes hält, nämlich gar nichts.

Durch die systematische Über­tragung von Souveränitäts­rechten an die EU, haben die maro­dierenden Politiker der BRD weder die EU gebremst, noch die Banken. Im Gegen­teil, permanente Verstöße gegen das Grund­gesetz durch die Kanzlerin und des immer abnickenden Parla­ments in Berlin wurden sanktioniert. Unser Selbst­bestimmungs­recht ist nur noch ein Torso, ein löchriger Schweizer Käse.

All' das haben uns die EU-Fanatiker im BRD-Bundestag einge­brockt. Sie belügen die Wähler oben­drein mit der Behauptung, das alles sei alternativlos.

Wenn die Bundes­kanzlerin unsere deutschen Steuer­gelder an Brüssel verpfändet und gerade­wegs in die Schulden­union steuert, die laut gut unter­richteter Kreise, nach der Bundes­tagswahl 2013 auch ganz offiziell kommt, so ist das die kalte Ent­eignung des deutschen Volkes.

Wo bleibt aber dabei der Heldenmut der BRD-Abgeordneten in Berlin? Sind Peter Gauweiler und zwei, drei Bundes­tags­abgeordnete die einzigen Helden von 620? Um noch mehr ein­trägliche Abge­ordneten­mandate ver­teilen zu können, sind, so hört man, sogar 900 Abge­ordnete für den Bundestag geplant, trotz Aufgaben­übertragung auf die EU!

Freilich, anderer­seits haben 37000 deutsche Bürger, stell­vertretend für Millionen mundtot gemachter Deutscher, Klage beim BVG ein­gereicht. Daß das Bundes­verfassungs­gericht windel­weich urteilt, war zu erwarten, denn die gleichen Abge­ordneten schlagen ja auch die Richter des Bundes­verfassungs­gerichtes vor, wie zuletzt den ehemaligen saar­ländischen Minister­präsidenten Müller.
Trotzdem meint IWF-Chefin Lagarde, sie könne das Wort Bundes­verfassungs­gericht schon nicht mehr hören. Man kann aber trotz allem feststellen, daß durch die ESM-Klagen und das Urteil die Diskussion über EURO und EU aus der „rechts­radikalen Ecke“ heraus­geholt wurde — in die Mitte der soge­nannten „Gesell­schaft“.

Aber wir müssen uns hüten, zu meinen, daß die Versenkung der Nationen in einer EUdSSR schon ihr Ende gefunden hat. Schon steuert EU-Häuptling Barroso sein nächstes großes Ziel an, die Banken­union. Natürlich alles ohne Volks­abstimmung, versteht sich, also den nächsten „großen Rettungs­schirm“ für die Pleite­staaten, natürlich mit unserem deutschen Steuer­geld! Er tut es mit dem Augen­zwinkern von „Mutti“, die sich als Hüterin deutscher Spar­einlagen präsentiert, der EZB aber gleich­zeitig grünes Licht zum Ankauf von wert­losen Staats­anleihen der Pleite­länder gibt! Doppel­strategie nennt man das.

All das geschieht auch wieder geduldet und gesteuert von den gleichen Abge­ordneten und Ministern, die die Massen­ein­wanderung von Aus­ländern, nicht eben nur Europäern, von Armuts­flüchtlingen und natürlich mehr­heitlich Moslems dulden und fördern, die Visa­bestimmungen laufend lockern, abge­lehnte Asylanten nicht abschieben, die Ver­wahrlosung Jugend­licher durch Nichtstun zulassen. „No go-Areas“ in denen schon vielfach die Scharia ange­wendet wird, entstehen ohne Gegenwehr auf deutschem und europä­ischen Boden. Bezirks­bürger­meister Buschkowsky in Berlin kann ein Lied davon singen.

Das — und man muß es immer wieder betonen, produziert das System, das nicht nur blind und taub ist, sondern die Warner nicht ernst nimmt, sie einfach wahl­weise in die „rechts­extremistische Ecke“ abschiebt oder sie als „Rassisten“ ver­unglimpft. Weder die Bücher von Thilo Sarrazin „Deutsch­land schafft sich ab“, und „Deutsch­land braucht den EURO nicht“, haben größere Wirkung — gezeigt, viel weniger noch alter­native Änderungen hervor­gebracht.

Die derzeitige Politiker­kaste aller System­parteien rennen wie Lemminge in das große Unglück, in den Ruin, der uns natürlich alle trifft! Dabei wäre es so leicht, den Zusammen­bruch der UdSSR zu studieren und nicht den gleichen Fehler zu machen und alle Völker, Länder und Nationen in einen Topf zu werfen, ja zu unter­werfen, eben in einer EUdSSR, die dann nach ein paar Jahren genauso zusammen­kracht, wie damals der ganze Ostblock.

Die Ziele der EU können heute schon als verfehlt angesehen werden. Die europäischen Länder liegen schon jetzt im Streit, weil die Ungleich­gewichte von Gebern und Nehmern schon so weit aus­einander liegen und Streit und Unfrieden ent­stehen. Der Streit wird oben­drein noch über­frachtet mit historischen Hypotheken aus der Zeit des 2. Welt­krieges und angeblicher Reparations­leistungen, die Deutschland neben Rettungs­schirm-Milliarden und Billionen des ESM und der vorher­gehenden Rettungs­schirme tragen solle.

Mit der Freundschaft kann es also nicht soweit her sein. Wohl deshalb hat Helmut Kohl so oft von Krieg gesprochen, den uns die EU-Freunde androhen, wenn wir „seinen Euro“ nicht einführen, der sich zu einem „Versailles im Quadrat“ ent­wickelt!


UDH Nr. 101

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