BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 102  ¦  Januar – April 2013


Meine Wahrheit von der Vertreibung von Haus und Hof

Ich bin 1939 in Heinrichsau Kreis Grünberg in Nieder­schlesien geboren.

Meine Mutter hatte mich im Jahr 1944 auf dem Arm. Es war vor unserem Haus, wir standen am Fenster. Wir sahen hinaus, ein Reiter mit seinem Gewehr ist vom Pferd gestiegen und kam in die Stube, er sprach: geben Jeika, Jeika. Dann brach er alle Schränke mit seinem Gewehr auf, und schrie uns an: stehen bleiben sonst schieße. Meine Mutter hatte einen Fußtritt in ihren Hintern bekommen.

Bei Flieger­alarm mußten wir alle in den Wald rennen, dort war ein Blech-Bunker, voll mit Menschen. In einer Nacht flog eine Zement­bombe auf das Dach. Am anderen Morgen sahen wir die Ver­tiefung im Blech-Dach. Wir gingen alle wieder in unser Haus zurück.

1945, in den Morgen­stunden hatten wir nur unseren Hand­wagen voll Hab und Gut, zum Mit­nehmen. Wir weinten, weil wir unsere Kühe, Schweine und Hühner zurück­lassen mußten.

Ich hatte auch gesehen wie die Russen bei Frauen die Ringe von den Fingern klauten.

Im Jahr 1947, es war in Luckau Bez. Cottbus, lagen wir in einer Scheune im Stroh. Ich und meine Eltern hatten Läuse bekommen.

1948 hat uns ein Bauer ein Zimmer mit kleiner Küche und einem Stall für Tiere zum Anschaffen gegeben.

Heimat ist Menschen­recht. Heimat ist dort, wo ich geboren bin, und von dort wurden wir, meine Eltern und ich vom Eigentum ver­trieben.

Manfred Stein
73732 Esslingen.




Von Lesern Zugesandtes:

DEUTSCHER…

Schlägt Dir der Fremde ins Gesicht, trag es geduldig und wehre Dich nicht.
Wenn er Dir nimmt: Deine Arbeit, Dein Brot, gib ruhig her und hungere Dich tot.
Will er Dein Bett, Deine Habe, Dein Haus: Ärgere Dich nicht — und wandere aus.
Schiebt er Dir alle Schuld in die Schuh: Nimm sie auf Dich, gestehe mehr noch dazu.

Wenn er Dich an der Ehre faßt, was macht das, wenn Du keine mehr hast?
Wenn es Dein Bruder nicht leiden will, mach' ihn fertig, dann schweigt er still.
Nahm man Dir auch das letzte Hemd, stieß man hinaus Dich, nackt und fremd —
tröste Dich: Denn im Welt­verein, wärmt Dich der Demo­kraten Sonnen­schein.

Schweige und setze Dich nicht zur Wehr: Denn das wäre Deutsch — und das bist Du nicht mehr!

(Verfasser unbekannt)




ES GIBT EINE SORTE

Treue, Fleiß, Ordnung, Recht und Wahrheit waren noch Tugenden, die das Volk und einen Groß­teil der gewählten Obrig­keit vereinte. Die Parteien waren die Klammer, die alles zusammen­hielt.

Welch ein Gegen­satz zur heutigen „Elite”, da kein Tag vergeht, an dem nicht neue Skandale publik werden!


UDH Nr. 102

Sprung zur Indexseite Sprung zur Seitenübersicht