BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.62 (4. Quartal 2002)

Auszug


In Ostpreußen, da bin ich zu Hause!

(Teil I)

von Gerda Saborowski-Baltruschat

Wie die Erfahrung lehrt, so trifft dies auch für mich zu, daß man mit zunehmendem Alter gedanklich in die Heimat wandert und sich dort, in Ostpreußen, im wohlbehüteten Zuhause weiß. — Da wiegen auch die 48 Jahre meines Hierseins, im Westen des Deutschen Reiches, nicht auf. Dazwischen liegen noch meine neuneinhalb Jahre NKWD-Inhaftierung und spätere Zwangsarbeitszeit unter polnischem Regime.

Hielten sich unsere angeblichen Befreier (Befreier, welch ein Hohn), ob in Ost oder West — die uns befreiten von unserer Freiheit, Hab und Gut, schändeten, quälten, mordeten — an die Haager Landkriegsordnung von 1907, die Vorgenanntes und Vertreibung verbietet, wären wir bis heute in unserem Zuhause. — Ja aber, da Deutschland das Ausbeuten durch die Entente nach dem Ersten Weltkrieg wie auch die Besetzung von Rheinland und Ruhrgebiet von 1922 bis 1925 durch die Franzosen mit Hungerblockade und Erfrierungen u.a.m. überstanden hatte und allmählich deutsche Zucht und Ordnung einkehrte, die Beseitigung der sechs Millionen Arbeitslosen gelang, die Wirtschaft florierend aufblühte, mißfiel das alles den Neidern Deutschlands, und sie steigerten ihre Kriegshetze gegen Deutschland.

Was unsere „französischen Freunde“ betrifft, so erließen sie vor 80 Jahren, am 10. September 1922, als Besatzer am Rhein als eine von vielen Zwangsmaßnahmen das Verbot des Deutschlandliedes, das von Reichspräsident Ebert kurz zuvor zur deutschen Nationalhymne erhoben worden war. Als Frankreich 1923 auch ins Ruhrgebiet einfiel, leisteten die Deutschen in nationaler Solidarität Widerstand — passiv und aktiv, allen voran Albert Leo Schlageter mit seinen Kameraden, wobei auch er sein Leben ließ. Schließlich zogen die Besatzer 1925 ab. Es existierte ein Plakat aus jener Kampfzeit um Rhein und Ruhr: „Deutsch bleibt der Rhein!“

Was die deutsche Ordnung von vor 1945 betrifft, so konnte ich als Jugendliche am Sonntagnachmittag 4 km zum Bahnhof radeln, 10 km mit der Bahn in die Stadt fahren, um an Kinovorstellungen teilnehmen zu können. Bei der Rückkehr dämmerte es oder es war sogar schon dunkel. Auch während des Krieges, trotz der Fremdarbeiter, hatte ich keinen Handtaschenraub noch einen Überfall zu befürchten.

Als sich nun das Deutsche Volk, das der Dichter und Denker, nach den vielseitigen Zwangsmaßnahmen und Demütigungen durch die Reparationsauflagen auf seine Tugenden besann —, der Arbeiter hatte die Möglichkeit an den „Kraft-durch-Freude-Reisen“ teilzunehmen, der Volkswagen wurde für jedermann erschwinglich produziert, da blickte die Welt — außer den Neidern — mit Interesse und Neugier auf Deutschland. Sie huldigte Deutschland und somit auch seiner Regierung nach 1933 durch seine Besuche. Selbst zu Hitlers Geburtstag trafen ausländische Gratulanten ein. [Quelle: „Deutschland wie es wirklich war“ — FZ-Verlag.] Warum bringen die heutigen Medien das nicht? — Zu empfehlen für die, die das vergessen haben, und für die, die es nicht erlebt haben.

[→ Teil II]

UDH Nr. 62

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