BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.64 (2. Quartal 2003)

Auszug


zur USA/IRAK-Berichterstattung

Täglich berichten die Medien ungerührt über die Truppenaufmärsche und den bereits beschlossenen Krieg gegen den Irak, wie Experten meinen. Der Krieg um das Öl ist erklärtes Ziel des Herrn Präsidenten „Dabbelju“ und der Öl-Lobby. Wer andere Wege, z.B. weitere Inspektionen und Verhandlungen vorschlägt, wird quasi zum „Schurkenstaat“ erklärt. Auch führende Vertreter der christlichen Parteien befürworten, wenn auch als letzte Maßnahme, das Ermorden von Tausenden von Menschen. Alle faseln aber sonst von der Menschlichkeit, Humanität, Frieden usw. Dieser Krieg hat mit der Bekämpfung des weltweiten Terrors nichts zu tun. Es geht um die Ölquellen der ganzen Region. Nach dem Irak werden die anderen Staaten dieser Region die „Bösen“ sein und mit Krieg überzogen werden. Wem nützt dieser Krieg, wer verdient am Krieg?

„Suchet, so werdet ihr finden“ heißt es schon in der Bibel. Die Inspektoren suchen nun im Irak nach angeblichen Vernichtungswaffen, obwohl 1998/99 diese bis zu 95% vernichtet wurden. Im Unterschied zum Irak sind die USA mit Massenvernichtungswaffen aller Art und Güte vollgestopft, und es wird laufend weiter produziert. Wozu wohl? Mister „Dabbelju“ gab die neuere Planung der USA, die ausdrücklich auch Nuklearoptionen (Einsatz von Atomwaffen!) vorsieht, bereits der staunenden Weltöffentlichkeit bekannt. Reaktionen wurden keine laut. Man regt sich darüber auf, daß der Irak UN-Beschlüsse mißachtet. Hierbei gehen allerdings die USA und auch Israel „vorbildhaft“ voran und versuchen außerdem ständig, die UN für ihre Interessen zu mißbrauchen. Die USA-Führung gilt es zu überwachen, damit von dort nicht auf Geheiß von Mister „Dabbelju“ der Weltbrand Nr. 3 ausgehen kann. Zur Zeit sieht alles nach einem Angriffskrieg aus, der gemäß Charta der Vereinten Nationen schon im Artikel 1 kategorisch ausgeschlossen ist. Die deutschen Politiker verhalten sich erbärmlich. Anstatt alles zu unternehmen, wie die Weltgemeinschaft einen Krieg verhindern kann, debattieren sie die Frage, ob deutsche Soldaten teilnehmen. Dabei sind wir Deutschen schon fest eingespannt. Wir bewachen US-Kasernen auf deutschem Boden, liefern Abwehrwaffen in andere Regionen usw.

Die UN scheinen keine Organisation freier und gleichberechtigter Völker zu sein, was für Deutschland ohnehin nicht gilt, solange es eine Feindstaatenklausel gegen uns gibt, sondern der verlängerte Arm derer, die Kriege anzetteln, die in Wahrheit nur reine Ölinteressen beinhalten. Seit 1945 — nachdem der „böse Deutsche“ besiegt war, wurden über 200 Kriege geführt mit Millionen Toten und Verwüstungen ganzer Landstriche. Täter waren die Siegermächte, die eine „bessere Welt“ versprachen. Vergessen scheint auch zu sein, daß es die USA waren, die Hiroshima und Nagasaki nicht mit Care-Paketen, sondern mit Atombomben platt machten, und daß in Vietnam keine Coca-Cola versprüht wurde, sondern das Gift „Agent Orange“, welches Tod und Verderben brachte. Ein Blick in die Geschichte zeigt uns, daß die USA 1941 mit dem Angriff der Japaner auf Pearl Harbor — von dem Präsidenten Roosevelt wußte — in den Krieg eintraten. 88% der US-Bevölkerung war bis Pearl Harbor gegen einen Krieg. Was ist am 11. September 2002 wahr oder getürkt, um die Welt gegen den internationalen Terrorismus einzustimmen? Erst die Geschichte wird es an den Tag bringen. Vorher gibt es aber den von den USA und den Ölbossen gewünschten Krieg. Es sollte mich sehr wundern, wenn es anders käme.

06.02.2003
Klaus Hoffmann


Leserbrief

von Manfred Stein und Eva Höntck

Dank ist ein Vitamin für die Seele

Die Dankbarkeit ist heute Mangelware geworden, nachdem die Anspruchsmentalität der Menschen so ins Kraut geschossen ist.

Was sieht der heutige Mensch nicht alles als selbstverständlich an, nicht nur Aufmerksamkeiten lieber Mitmenschen und freundliche Dienstleistungen anderer, auch die Angebote des technischen Fortschrittes und des ganzen modernen Lebens.

Der Mensch von heute hat es nicht mehr nötig, dankbar zu sein, er bezahlt ja für alles!

Dieser Hochmut führt zu einer inneren Leere, in der man weder Dank empfinden und zeigen — noch Dank annehmen mag. Gefühle haben heute keine Konjunktur. Und wie der Herzinfarkt eine moderne Krankheit ist, so könnte man wohl auch manchmal von einem Gefühlsinfarkt sprechen. Dabei ist Dankbarkeit wie ein Vitamin für die Seele, eine Arznei gegen Traurigkeit. Sie macht die Welt schöner und glücklicher. Ohne sie ist das Leben kalt. Ein dankbares Gefühl für eine freundliche Geste, für eine kleine Hilfeleistung, für irgendeine Annehmlichkeit oder die Schönheit der Natur, die uns in einem blühenden Baum oder einer Vollmondnacht entgegenkommt, macht das Herz warm und weit.

Jeder Mensch hat Dankschulden. Im allgemeinen ist Dankbarkeit ein flüchtiger Stoff. Für manchen aber wird sie zur drückenden Last, die er nicht abzutragen weiß, wenn er in Sachen Dankbarkeit vielleicht überfordert worden ist und lieber schenken möchte und Dank empfangen als selber danken zu müssen. Es gibt auch Menschen, die grundsätzlich undankbar sind: Gerade sie vertrauen meist felsenfest auf die Dankbarkeit anderer. Traurig ist es, wenn man an Gräbern steht und zu spät seine Dankschulden erkennt am Grabe alter Menschen, am Grabe der Mutter, des Vaters. Gerade die Guttaten einer Mutter werden so selbstverständlich hingenommen.

Umsomehr freut sie ein Dankeswort, eine kleine unerwartete Aufmerksamkeit. Wenn man dankbar ist, soll man es auch sagen: Denn Dankbarkeit ist eine Tugend, die ausgesprochen werden will. Was uns fehlt, das sehen wir meist sehr genau. Aber was uns täglich an kleinen Freuden geschenkt wird, daran gehen wir Menschen achtlos und undankbar vorbei. Um so überraschender und vorbildlich die Einstellung eines alten Mannes, die ich einmal irgendwo las:


Leserbrief:

Wir haben die Schnauze voll!

Im vorigen Jahrhundert haben zwei schreckliche Kriege über Europa getobt. Alle Völker dieses Kontinents haben darunter unsäglich gelitten. Die Zerstörungen waren enorm.

Wir Europäer wollen nicht wieder in einen Krieg verwickelt werden. Wir haben die Schnauze voll.

Zweimal haben die USA ohne ersichtlichen Grund in Europa eingegriffen und die Kriege zum Weltkrieg ausarten lassen.

Jetzt besteht erneut die Gefahr.

Mit Ausnahme der Führungsschicht des US-Kettendackels Großbritannien, das stets friedliebende, in 300 Jahren (1618 bis 1918) war Großbritannien 227 Jahre im Krieg, wollen wir auf unserem Kontinent Frieden.

Als der Verbrecherstaat Deutschland 1945 vollständig zerstört und ein Teil des Volkes, überwiegend Frauen und Kinder, unter den Trümmern ermordet war, haben wir unseren Befreiern geglaubt: „Jetzt ist der ewige Frieden ausgebrochen.“

In den folgenden über 50 Jahren hat die USA aber unzählige Kriege in allen Ecken der Welt geführt, ohne angegriffen oder bedroht zu sein. Selbstverständlich möglichst weit entfernt vom eigenen Land. Sind die USA denn nur von Feinden umgeben?

Es ist aber so einfach. Wo keine Feinde sind, werden immer neue Schurkenstaaten erfunden.

Zum Wohle der Kriegsgewinnler der US-Ostküste!

Wir in Europa haben die Schnauze voll!!! Allerdings, einen Nachteil hat diese Einstellung. Wir müssen gewaltig auf der Hut sein. Die Freunde haben sicher noch die Lagerkarten von Hamburg, Köln, Dresden und Berlin. Die Toten dort wären aber nur „Kolateralschäden“. Bei so einer Niedertracht: Wer sind eigentlich die Schurken?

Wir in Europa wollen Frieden!

Herbert Beckhauer

P.S. Wer kontrolliert eigentlich die allzeit kriegslüsternen Briten, die Massenmörder von Dresden, Hamburg usw.??


UDH Nr. 64

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