BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.64 (2. Quartal 2003)

Auszug


Der gekaufte Sir Winston

Am 2. April 1938 mußte Churchill den geerbten Landbesitz Chartwell zum zweiten Mal zum Verkauf anbieten, denn seine charakterschwache Lebensweise, Alkoholismus, Kettenrauchen und unvernünftige Börsenspekulation, brachte ihn zum Bankrott. Aber da kam schon wieder ein Schutzengel in Form des Sir Henry Strakosch der Focus Gruppe. Er ließ die Schuld von 20.000 Pfund Sterling über seine südafrikanische/indische Bank im Namen Focus begleichen. Somit konnte sich Churchill seinen „Aufgaben“ voll widmen. Eine dieser Aufgaben war zu verhindern, daß die britische Regierung Lord Runzemann nach Prag und in das Sudetenland schickte, um über die Zustände zu berichten. Er konnte dies und auch nicht das Münchener Abkommen verhindern.

Am 10 November 1938 schrieb Churchill an das Nobelkommitee in Oslo und schlug vor, daß Dr. Edward Benes den Friedensnobelpreis bekommt — was er zwar nicht erreichte, denn in diesem und in den folgenden Jahren wurde dieser Preis nicht ausgegeben.

Wer war dieser Strakosch?

Er wurde am 9. Mai 1871 in Hohenau, Österreich (Südmähren), als Sohn des Zuckerrübenunternehmers Edward Strakosch geboren. Sicherlich bestanden zwischen den Strakosch- und Natan Redlich- Familien, den „Brotgebern“ von Masaryk, Beziehungen, da beide Familien auf diesem Sektor führend waren. Er besuchte in Wien das Gymnasium und ging dann nach London zur weiteren Ausbildung. Er immigrierte später ganz nach England, und nach einiger Zeit ging er nach Südafrika, wo er bald große Besitzungen im Goldbergbau und im Finanzwesen innehatte. Für diese „Leistungen“ wurde er in England geadelt. In den verschiedenen Nachschlagewerken wird er als Österreicher, Jude und auch als Ungar bezeichnet. Als er 1943 starb, vermachte Strakosch an Churchill weitere 20.000 Pfund Sterling.

Das Hauptanliegen von Strakosch war die Vernichtung Deutschlands, und dazu waren die tschechischen Politiker sehr wertvoll. Diese Aufgabe mußte Churchill wohl als Gegenleistung beschleunigen. Schon 1928 war Churchill bankrott, aber sein „Freund“ Bernard Baruch beglich seine Schuld, und somit ergab sich eine enge Freundschaft.

Es war bekannt, daß Chamberlain schwer krank war und seine Amtsperiode nicht erfüllen wird. Somit wurden alle Hebel in die Wege gesetzt, damit Churchill der Nachfolger wird — obwohl derzeitig in England viele Politiker einen anderen politischen Weg suchten, denn Churchill wurde als rücksichtsloser und charakterschwacher Mann bezeichnet. Kurz vor dem Tode von Chamberlain, als Churchill Premierminister wurde und dies in Washington bekannt wurde, sagte Roosevelt während einer Sitzung: „This drunken bum (Dieser betrunkene Taugenichts)“. Dennoch verbanden sie bald enge Beziehungen.

Churchill versuchte alles in seiner Gewalt, daß Deutschland vernichtet und ein Krieg der Brutalität geführt wurde. Dafür hat man ihn ja finanziert und nicht zuletzt auch von Benes.

Nach Kriegsende, während der Potsdamer Konferenz, Ende Juli/Anfang August 1945, erkannte er wohl seine traurige Rolle. Mit der Entschuldigung, er müsse wegen der Wahl in England abreisen — er wurde nicht mehr gewählt, er brauchte das Protokoll nicht zu unterschreiben. Er sagte: „Wir haben das falsche Schwein geschlachtet.“

Es ist interessant, daß Churchill in England und in der westlichen Welt immer noch als Staatsmann angesehen wird, obwohl er das Britische Empire während seiner Amtszeit von 4 Jahren „verkaufte“. Wäre Chamberlain nicht gestorben, dann wäre es wohl zu einer vernünftigen Lösung in Europa und der Welt gekommen, was insbesondere für uns Heimatvertriebene wesentlich besser gewesen wäre.

Zu bemerken ist noch, daß Strakosch an Churchill umfangreiche Informationen über die deutschen Rüstungsanlagen übergab. Es ist anzunehmen, daß er diese Unterlagen von Benes bekam, denn Strakosch hatte mit Deutschland wenig Beziehungen. Die Benes-Regierung, wie schon erwähnt, stellte große Geldsummen, etwa 3.000 bis 5.000 Pfund Sterling jährlich, pro Focus Lobbyst zur Verfügung. Geklärt muß noch werden, ob Benes, T.G. Masaryk und die anderen Exilpolitiker schon vor und während des 1. Weltkrieges mit Strakosch Beziehungen hatten.

Wie lange noch wird Churchill auf dem hohen Podest der Engländer und der „freien Welt“ stehen?

Karl Hausner
28 Concord Drive, Oak Brook, Illinois 60523-1767, USA

UDH Nr. 64

Sprung zur Indexseite Sprung zur Seitenübersicht