BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 66  ¦  Oktober – Dezember 2003


Vor 85 Jahren

9. November 1918 — Ausrufung der Republik

Ende Oktober 1918 kam es in Kiel und Wilhelmshaven zu umfangreichen Matrosenmeutereien, als die gesamte deutsche Hochseeflotte auslaufen sollte. Anfang November griff die Bewegung auf Garnisonen und Arbeiterschaft über (Hamburg, Bremen, Mitteldeutschland). Es bildeten sich spontan Arbeiter- und Soldatenräte.

Am 7. November rief Kurt Eisner, Vorsitzender der Münchener USPD, im bayrischen Landtagsgebäude den republikanischen „Freien Volksstaat Bayern“ aus. Zur gleichen Zeit verließ König Ludwig III. München Hals über Kopf. Die Revolution in Bayern fand ohne Blutvergießen statt.

Am 9. November 1918 erreichte die Revolution die Reichshauptstadt. Mit einem spontanen Streik der Arbeiterschaft brach schließlich der bewaffnete Aufstand in Berlin aus. Die Arbeiter- und Soldatenräte stellten ihre bewaffnete Macht den Mehrheits-Sozialdemokraten (MSPD) zur Verfügung.

Damit war der Machtkampf mit dem äußersten linken Flügel, der USPD, über die Führung der revolutionären Erhebung und die zukünftige Gestaltung des Staates entschieden. Vereinzelt kam es zu Gefechten mit kaisertreuen Offizieren. Um 12 Uhr teilte Reichskanzler Prinz Max von Baden schließlich eigenmächtig mit, der Kaiser habe sich entschlossen, „dem Throne zu entsagen“. Anschließend ernannte Prinz Max von Baden selbst den Sozial­demokraten Friedrich Ebert zum Reichskanzler und trat damit zurück.

Von einem Balkon des Reichstages rief Philipp Scheidemann um 14 Uhr die Republik aus. Scheidemann war Mitglied der Mehrheits-SPD. Damit sicherten sich die Linken die Macht im Staate, und so pries Scheidemann in seiner Rede die revolutionäre Regierungsübernahme durch die SPD.

Um 16 Uhr proklamierte Karl Liebknecht vor dem Berliner Schloß die freie sozialistische Republik. Liebknecht gehörte der marxistischen Spartakus­gruppe an, die den neolinken Flügel der unabhängigen Sozialdemokraten vertrat. Doch auch wenn Deutschland eine sozialistische Räterepublik nach sowjet-russischem Vorbild erspart blieb, war der 9. November des Jahres 1918 ein Tag der Schande.

Am 10. November bildete Friedrich Ebert eine provisorische Regierung, die sich den politisch unkorrekten Namen „Rat der Volksbeauftragten“ gab. Zwei Tage später ließ die neue Regierung einen Waffenstillstand zur Beendigung des 1. Weltkrieges unterzeichnen. Auch wenn der Umsturz vom 9. November zu verurteilen ist, so ist es doch zu begrüßen, daß mit der Verfassung von Weimar am 11. Februar 1919 demokratische Verhältnisse zurückkehrten und ein Sowjetdeutschland verhindert werden konnte.

Und da das Deutsche Reich laut Beschluß des Bundesverfassungsgerichtes vom 31. Juli 1973 rechtlich weiter fortbesteht, ist folglich auch die Weimarer Verfassung rechtlich gesehen weiterhin in Kraft. Das Grundgesetz ist nur ein Provisorium wie die Bundesrepublik selbst.

Es muß uns Deutschen aber um Gesamtdeutschland gehen, und das ist größer als die BRD! Hierzu bedarf es keiner Revolution, aber der Tatkraft des ganzen Deutschen Volkes.

Patric Cremer


Liebe Freunde
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Horst Zaborowski


UDH Nr. 66

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