BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 66  ¦  Oktober – Dezember 2003


Ehrenerklärungen

für den deutschen Soldaten

Ehrenerklärung des Reichspräsidenten von Hindenburg für den Soldaten des Ersten Weltkrieges, die dieser anläßlich der Einweihung des Tannenberg-Denkmals am 10 September 1927 abgab:

In der Ehrenerklärung für den deutschen Soldaten, die am 22. Januar 1951 von General Eisenhower, dem damaligen Oberbefehlshaber der NATO in Europa abgegeben wurde, heißt es:

Am 3. Dezember 1952 gab Bundeskanzler Dr. Adenauer vor dem Deutschen Bundestag die Erklärung ab:

Zu den Ehrenerklärungen gehört auch ein Brief Konrad Adenauers, den er am 17. Dezember 1952 an Generaloberst der Waffen-SS a.D. Paul Hauser richtete. Dieser lautet:

©: Kultur und Geschichte-Archiv der Zeit e.V. , Rosenheim 2000


Liebe Freunde,
von diesen Ehrenerklärungen ist nur die des Herrn Reichspräsidenten von Hindenburg ohne Hintergedanken, von reinem Herzen kommend, als Danksagung an seine Kameraden zu werten.

General Eisenhowers Erklärung ist unter dem Gesichtspunkt der Gewinnung von Freunden, insbesondere im Hinblick auf den „Kalten Krieg“, zu verstehen.

Bei Dr. Adenauers Erklärungen blitzt seine Schlitzohrigkeit hervor. Galt es doch für die anstehende Wiederbewaffnung die öffentliche Meinung „Nie wieder Krieg“ zu unterlaufen. Von wem als von den Front erfahrenen Soldaten und Offizieren sollte die Bundeswehr gebildet und geführt werden? Etwa von den emigrierten, nach 1945 in Deutschland einströmenden Helden des Widerstandes?

Horst Zaborowski


UDH Nr. 66

Sprung zur Indexseite Sprung zur Seitenübersicht