BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.69 (2. Quartal 2004)

Auszug


Aufbruch

Die Bundesrepublik Deutschland ist — wäre sie eine Firma oder Einzelperson — pleite. Bei Firmen, die Insolvenz anmelden, wird ein Verwalter eingesetzt. Selbstverständlich wird der Insolvenz-Verwalter nicht aus den Reihen des pleitegegangenen Unternehmens bestellt.
Auf die Bundesrepublik Deutschland übertragen heißt das, es können nicht die politischen Kräfte, die die Bundesrepublik seit einem halben Jahrhundert in die Pleite gesteuert haben, den Insolvenz-Verwalter stellen. Mit der in gegenseitiger Abhängigkeit stehenden politischen Elite der BRD ist ein Aufbruch in die Zukunft sowieso nicht erfolgversprechend.

Genau wie bei einem Insolvenz-Verfahren müssen auch bei der BRD Aktiva und Passiva offengelegt werden. Genau wie bei einem Insolvenz-Verfahren werden alle Zahlungen an Lieferanten usw. eingestellt.
Auf die BRD übertragen heißt das, alle Zahlungen an ausländische Personen und Organisationen im In- und Ausland sowie an alle Staaten werden eingestellt.

Genau wie bei einem Insolvenz-Verfahren bei Firmen usw. werden auch von der BRD alle Zinszahlungen eingestellt, und es wird über einen Schuldenvergleich verhandelt. Da wir nicht davon ausgehen können, daß die, die die politische Macht in der BRD in Händen halten, freiwillig das Feld räumen, bleibt nur die Initiative der deutschen Staatsbürger. 1945 hatten wir auch keine politischen Parteien und trotzdem wurde mit dem Aufbau begonnen.
In unserem Lande besitzen viele deutsche Staatsbürger bescheidene oder auch große Vermögen. Es bleiben diesen nur zwei Wege offen, entweder sie beharren auf ihrem derzeitigen Besitzstand und verlieren in absehbarer Zeit in Raten ihr Vermögen — oder sie stellen sich mit ihrem Vermögen und ihren Kenntnissen dem wirtschaftlichen Aufbruch zur Verfügung.

Die soziale Frage ist immer auch eine nationale Frage. — Die Augen davor zu verschließen und die Leistungskraft des Deutschen Volkes weiterhin mit Abflüssen, die nicht dem Erhalt des Deutschen Volkes dienen, zu belasten, verhindert eine erfolgreiche Gesundung der BRD. 1945 hatten wir auch keine Zahlungen an „ausländische Mitbürger“ zu leisten — ja, es waren keine vorhanden, weil es ja, außer Aufbauarbeit nichts zu holen gab. Die Plünderungen von Industrieanlagen, Patenten, Bahngleisen bis hin zu den Ringen und Armbanduhren besorgten die Alliierten mit ihrem Anhang. Wobei der Anhang noch rabiater stahl und auch tötete als die Alliierten selbst.

Beim Aufbruch im gesellschaftlichen Bereich sollten wir uns auf die Gegebenheiten von 1945 zurückbesinnen und das Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz von 1913 wieder einführen.

Im wirtschaftlichen Bereich sollte die Straftat des Zinswuchers wieder verfolgt werden.

Die vermögenden deutschen Staatsbürger setzen ihre Ressourcen in eigener Verantwortung und direkt ein — evtl. über Gründung und Beitritt zu Genossenschaften.

Die wirtschaftliche Erholung des Binnenmarktes erhält oberste Priorität. Dazu können die bestehenden technischen Entwicklungen wie z.B. der Cargo-Lifter, die Magnetschwebebahn auf rentablen Strecken von West noch Ost und von Süd nach Nord usw. sofort für Beschäftigung im Inland sorgen. Technisches Know-How bei der Gewinnung von Strom mittels Ausnutzung der Erdwärme in den Bergwerken sorgte ebenfalls für Arbeitsplätze. Die Verlagerung des LKW-Durchgangsverkehrs durch die BRD von der Straße auf die Schiene und der zweigeschossige Ausbau der Autobahnen wären weitere Möglichkeiten, Arbeitsplätze zu schaffen.
Diese Maßnahmen könnten mit minimaler staatlicher Unterstützung sofort in Angriff genommen werden.

Vermögende Deutsche Staatsbürger, das Deutsche Patentamt, Hochschulen und Firmen sollten im Verbund dafür sorgen, daß Patente deutscher Staatsbürger innerhalb von einem Jahr auf den Markt kommen, so Aussicht auf Verwertung besteht.

Es wären noch viele Vorschläge zu erörtern. Entscheidend jedoch ist — daß Debattiersucht fallengelassen und gehandelt wird.

Wir sind zuallererst uns selbst und unseren Nachkommen gegenüber verpflichtet, ein solides Staatswesen zu erhalten.

Ansprüche anderer Staaten unter Bezugnahme auf die Vergangenheit „der Deutschen“ sind nach diesem Aufbruch verfallen.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 69

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