BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 71  ¦  Oktober – Dezember 2004


Deutschland — Zielscheibe der Einflußnahme von außen

Ursprünglich war das Thema auf das Jahr 1871 begrenzt. Doch wie sagte Goethe?

Zitat aus dem „West-östlichen Divan“:
„Wer nicht von 3000 Jahren sich weiß Rechenschaft zu geben, bleibt im Dunkeln unerfahren, mag von Tag zu Tag er leben“.

Deshalb werfen wir nun einen weitergefaßten Blick in die Vergangenheit. Dabei erkennen wir, daß es hauptsächlich aus dem Osten die verheerendsten, räuberischsten und kriegerischsten Anstürme zu widerstehen galt. Die recht einprägsame Losung „Ex Oriente Lux“ erweist sich einmal mehr als falsch und verlogen. Dazu ein paar Beispiele: Riesige Reiterhorden der Mongolen (Dschingis Chan, Tamerlan u.a.), Hunnenstürme gen Westen (Etzel), türkische und ungarische Eroberungszüge sowie das westwärts gerichtete Drängen und Schieben der Khasaren. Das ist ein großes asiatisches Volk, das seine Blütezeit vom 7. bis ins 11. Jahrhundert n. Chr. hatte, danach von der historischen Bühne abtrat und seine Überreste an Europa usw. abgab. Ein Prozeß, der bis in die Gegenwart hereinreicht. Siehe dazu die geheimen Absprachen Kohls mit Bubis!

In jenen geschichtlichen Zeiträumen entwickelte sich auch das römische Imperium, dessen steinerne Zeugen auch heute noch in Deutschland bewundert werden können. Limesbau, Hausbau, Schlachten und Kriege, römisches Recht, kulturelle Überfremdung sind beredte Zeugnisse für den Versuch der Einflußnahme auf Deutschland.

Später im 30jährigen Krieg schlägt Schweden durch Militär, Krieg, Mord, Raub und Brandschatzung auf Deutschland ein. Die Landsknechtheere Roms und die finanziellen Hilfen aus Frankreich waren weitere Nackenschläge gegen das Reich. Kaum war diese nationale Katastrophe überwunden, als Napoleon über Deutschland hinwegbrauste und ganz Europa seinem imperialen Größenwahn unterordnete. Der weitere Verlauf der Geschichte bescherte uns die beiden Weltkriege, die wiederum die unsäglichsten Einflüsse auf das Deutsche Reich erkennen lassen:

Sehen wir uns zunächst den 1. Weltkrieg an: Deutschland war an allen Fronten siegreich, bis das Kriegsschiff „Lusitania“, getarnt als Passagierdampfer mit ungeheuren Ladungen an Gewehrmunition, Kriegsmaterialien und tonnenweise Alupulver (damals Grundbestandteil zur Sprengstoffherstellung) von einem deutschen U-Boot mit einem einzigen Torpedo in die ewigen Tauchgründe geschickt wurde. Nach der Versenkung erhob sich weltweit ein wüster Sturm im Blätterwald, in dem der Deutsche Kaiser die wüstesten Beschimpfungen, niederträchtigsten Haßtiraden und heuchlerischsten Anschuldigungen über sich ergehen lassen mußte. Das Wutgeheul einer bestimmten internationalen Presse zeigte Erfolg. Der Kaiser hielt fortan seine U-Bootwaffe zurück, sehr zum Nachteil Deutschlands. England dagegen konnte seine U-Bootwaffe nachrüsten und Amerika endlich in den Krieg eintreten, was zur bitteren Niederlage Deutschlands wurde. Die Krönung war dann der sog. „Versailler Friedensvertrag“, ein Diktat von allerhöchster krimineller Energie, teuflischer Verlogenheit und abgebrühtester Unverschämtheit. Ein Machwerk, das nur den frechsten, polnischen, größenwahnsinnigen Gehirnen eines Dmowski und eines Paderewskis entspringen konnte. Kommt dann noch ein verbrecherischer, mit allen Wassern gewaschener Oberst Mandel House als williges Werkzeug überstaatlicher Mächte dazu, dann kann man sich leicht vorstellen, wie die anderen Siegermächte über den Tisch gezogen wurden. Das Resultat war der „Versailler Friedensvertrag“, und dieser führte zwangsläufig zum 2. Weltkrieg. Mit diesem Krieg liegt nun ein weiteres Beispiel vor, wie fast die gesamte Welt Einfluß auf Deutschland nehmen konnte.

Die Vorgeschichte zum Polenfeldzug sieht so aus:

  1. Rabiate Polonisierung aller deutschen Menschen, die durch das Versailler Friedensdiktat unter die polnische Oberhoheit gerieten.
  2. Westpreußen, Posen, Soldau 1918/19 Polen einverleibt
  3. Ost-Oberschlesien 1921 von Polen vereinnahmt
  4. Austreibung und Ausmordung fast aller Deutschen aus Polen und den einverleibten Gebieten, gipfelnd im Bromberger Blutsonntag, dem 3. Sept.1939
  5. Teilmobilmachung Polens am 23. März 1939
  6. Generalmobilmachung Polens am 30. August 1939
  7. Ermordung des deutschen Konsuls in Krakau am 31. August 1939
  8. Mißachtung des maßvollen 16-Punkte-Vorschlages der Deutschen Regierung
  9. Geheimverhandlungen Polens mit England und Frankreich; Polen erhält freie Hand gegen Deutsches Reich.

Anmerkung: Ansich wäre jeder einzelne dieser Punkte ausreichend gewesen, gegen Polen vorzugehen, doch erst die Gesamtheit aller Punkte führte zum Polenfeldzug und damit zum Beginn des 2. Weltkrieges!

Nun zur Gegenwart:

Heutzutage wird der Krieg und die Einflußnahme auf folgende Art und Weise durchgeführt:

Mit dem 2 + 4 Vertrag, Ostverträgen, Maastrichtverträgen, Natovertrag, diversen anderen internationalen Verträgen, Euroeinführung, Sozialabbau, Zerstörung des Mittelstandes, Aufrechterhaltung der Arbeitslosigkeit, Angleichung des Lebensstandards an den unserer Nachbarländer, Geld an die Welt, Geld an Brüssel, Geld für die Osterweiterung, Verbot der deutschen Schrift, Zersetzung der deutschen Sprache durch Einfügung von englischen und amerikanischen Wortteilen, Abschaffung des Faches Geschichte in fast allen Schulen, Diskriminierung deutschen Liedgutes (an allen Elemen­tarschulen werden die schönen deutschen alten Volkslieder nicht mehr gesungen), das gleiche gilt für die deutschen Märchen, deutsche Kultur; Zerstörung der Familie durch Förderung von Schwulen- und Lesben-Ehe, Förderung von Großfamilien anderer Länder durch Heilfürsorge aus deutschem Gesundheitssystem, gleichzeitig aber Belastung deutscher Familien durch Gebührenerhöhung, Zuzahlungen und Leistungskürzungen; Förderung und Duldung pornographischer Erzeugnisse in Presse, Film und Fernsehen und am Ende noch die willenlose Unterwerfung unter die „politische Korrektheit“, das teuflische Werkzeug aus Amerika, das allen Deutschen das moralische Rückgrat brechen soll und aus freien Menschen Sklaven und Heloten macht (aktuelles Beispiel: Schröder: D-Tag-Feier und tiefe Canossa-Verbeugung vor Warschauer Aufstand), schließlich muß noch die Globalisierung erwähnt werden, diese hat uns bereits alle bedeutenden Konzerne aus unseren Händen genommen, ausgenommen vielleicht nur noch BMW und VW; von BMW hat England 6.000.000.000 DM abgezockt; der VW Konzern geht in absehbarer Zeit auch an andere über, weil Brüssel die Aufhebung der Sperrminorität des Landes Niedersachsen fordert. Das gesamte Militär unter ausländischer Führung und Verwendung sozusagen als Söldnerheer weltweit für amerikanische Interessen!

Auf den ersten Blick sieht man bei obiger Aufzählung kaum den Einfluß von außen; sind das nicht die inneren Angelegenheiten eines jeden Staates? Nein, tatsächlich sind all diese schädlichen Zustände von überstaatlichen oder anderen Mächten diktiert und werden von einer willenlosen, korrumpierten und unfähigen Politikerkaste auch durchgesetzt. Nicht ein einziger dieser Punkte findet die Zustimmung des Deutschen Volkes!

Es gibt sogar einige deutsche Menschen, die unser Heil von außen über Europa erhoffen. Welch trügerische Hoffnung! Hören wir dazu die ersten drei Kommissionspräsidenten an.

  1. Delors, Jacques, Franzose: 1983
    „Die DM ist das letzte Machtmittel Deutschlands. Mein jahrzehntelanger Kampf galt der Abschaffung dieser Währung.“
  2. Prodi, Romano, Italiener, sagte auf einer öffentlichen Veranstaltung:
    „Mit der Unterzeichnung der Maastrichter Verträge hat ein tausendjähriger Kampf gegen Deutschland sein Ende gefunden“..
  3. Barroso, J.M., Portugiese, 2004, noch vor seiner Ernennung gab er zu verstehen:
    „Die Schaffung eines Superkommissariats für Wirtschaft und Industrie unter Verheugen lehne ich ab.“
    (Dieses Superkommissariat war ein Vorschlag Deutschlands.)

Kommentar überflüssig.

Siegfried Neubacher


UDH Nr. 71

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