BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.74 (3. Quartal 2005)

Auszug


Energie ist das Blut der Volkswirtschaft

Bevor die Regierungsverantwortung im Bund und auch in einigen Ländern in die Verantwortung von Rot-Grün überging, wurde die Energiepolitik im wesentlichen nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten gestaltet. Mit den Sonnenblumen-Jüngern kehrte in diesem Bereich die Ideologie als Motor der Politik ein. Wer glaubt, daß diese politische Entwicklung nur unter dem Energie-Umwelt-Verhältnis gestaltet worden ist, irrt. Denn, es waren nicht nur die Sonnenblumen, es waren gleichzeitig die Chaoten mit den Turnschuhen und den Pflastersteinen, die die Belastbarkeit der Wirtschaft testen wollten. — Und dies nicht nur — sie wollen und haben es fast erreicht, das Deutsche Volk und den deutschen Staat umzuwandeln. Umwandeln in eine entwurzelte, von allen festen Beziehungen getrennte Masse Mensch. Sie haben dem Deutschen Volk mehr geschadet als die Kommunisten in den 30er Jahren. Diese verkündeten damals eine Ideologie, den Marxismus/ Kommunismus, ließen die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Deutschen und ihr Zusammengehörigkeitsgefühl als Deutsches Volk bestehen — trotz Schalmeienklänge und Internationale.

Es sind Voraussetzungen zu schaffen, damit unser Land die Möglichkeit bekommt, aus der Krise herauszufinden: Wir müssen aufhören, die Globalisierung als eine Tatsache hinzunehmen, an der nichts und niemand etwas ändern kann. Soweit die Globalisierung als ein weltweit gespanntes Netz von Handelsbeziehungen gesehen wird, ist dies nichts Neues — dies gibt es schon seit Jahrhunderten, eigentlich schon seit Jahrtausenden. Wenn jedoch mit dem Begriff der Globalisierung die systematische Ausbeutung der Völker dieser Erde durch einige wenige, die glauben, das zusammengeraffte Vermögen mit ins Jenseits nehmen zu können, verbunden wird, dann, ja dann können und müssen die Völker dieser Welt sich wehren. Und auch wir als Deutsches Volk haben das Recht, wie alle Völker dieser Welt, uns zu wehren. Leider sind diejenigen, denen wir anläßlich von Wahlen unsere Stimme anvertraut haben, die deutsche Politiker-Kaste, auf der Seite der weltweiten Globalisierungsanhänger. Zum Glück wehren sich die Menschen in den anderen Völkern dieser Welt gegen diese Ausbeuter. Darum haben wir Deutsche, die wir ein freies Volk unter den freien Völkern dieser Welt sind, die Verpflichtung, uns aus Solidarität mit den ausgebeuteten Menschen aus aller Welt gegen die Globalisierungs­schmarotzer zu wehren.

Nicht die Spenden unserer Bürger helfen den Betrogenen dieser Welt wirklich. Aufrichten können sie sich an unserem Widerstand gegen die Nutznießer der Globalisierung. Ein bewährter Weg ist die nationale Volkswirtschaft. Diese zu beleben bedeutet, daß die Wirtschaft in einem Volk für den Lebensunterhalt des Volkes im wahrsten Sinne des Wortes verantwortlich ist. Der Staat, also wir Staatsbürger, der Souverän, müssen dafür sorgen, daß die Bedingungen, unter denen die Wirtschaft im Lande wirken kann und darf, langfristig vorausschaubar sein müssen. Die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft dürfen nicht weiter wie bisher von Wahl zu Wahl und auch noch innerhalb einer Wahlperiode verändert werden. Wesentliche Rahmenbedingungen sind die Verfügbarkeit und der Preis von Energie. Im Wettbewerb mit anderen Volkswirtschaften kommt noch hinzu, daß die Energie unserer deutschen Volkswirtschaft auch sicher zur Verfügung steht. Aus diesem Grunde zahlten deutsche Regierungen hohe Subventionen, um den Kohle-Bergbau in Deutschland betreiben zu können. Leider ist den Politikern, insbesondere den mit Sonnenblumen, Pflastersteinen und Turnschuhen, nichts besonders Effektives eingefallen. Wenn den Befürwortern der Kernenergie mit Recht vorgehalten wird, das Problem der Abfallentsorgung in ihren Überlegungen nicht genügend berücksichtigt zu haben, so muß den Befürwortern der erneuerbaren Energien in Deutschland vorgehalten werden, die Realitäten zwischen vorhandenem Bedarf und der durch diese Maßnahmen zu gewinnenden Energie völlig überschätzt zu haben. Die bei den deutschen Menschen vorhandenen Kräfte, insbesondere bei Forschung und Entwicklung, werden nicht ausreichend gefördert. Durch die uns übergestülpte moralische und daraus angeblich resultierende wirtschaftliche Verantwortung für die Welt wurde das Selbstvertrauen in unserem Volk zerstört. Und ohne Selbstvertrauen in das eigene Können kommen keine Leistungen zustande. Am allerwenigsten noch, wenn die politische Korrektheit es nicht zuläßt, daß deutsche Forscher und deutscher Erfindungsgeist sich in der eigenen Volkswirtschaft entfalten können. Das beste Beispiel ist die Zusammenarbeit vieler Staaten beim Objekt Kernverschmelzung in Frankreich. Vor 20 Jahren wurde in Garching und in Kalkar die deutsche Forschung unterbunden.

Warum dürfen wir Deutsche nicht wie jedes Volk friedliche Leistungen in Forschung und Entwicklung frei von Bevormundung erbringen?

Horst Zaborowski


UDH Nr. 74

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