BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat

Nr.76 (1. Quartal 2006)

Auszug


Vor 200 Jahren

Schiller gestorben 1805
Stifter geboren 1805

Gegenwärtig wird das deutsche Volk gezwungen, auf allen Ebenen seines Daseins einen unaufhaltsamen Abstieg zu erleiden. In zwei Weltkriegen wurden wir so gründlich geschlagen, daß wir nur noch als Helotenvolk der amerikanischen Arroganz zu Füßen liegen und als dummer „Hans im Glück“ den Brüsseler — geschickt getarnten — Diktatoren auch noch den letzten Euro in den Rachen werfen.

Umso wichtiger war es, im Jahre 2005 zweier großer deutscher Dichter zu gedenken. Friedrich Schiller starb 1805, und just im gleichen Jahre wurde Adalbert Stifter geboren. Was für eine schicksalhafte Stafette wurde da dem deutschen Volk geschenkt! Während der Eine viel zu früh verblich, kam der andere Große nie so im Volke an, wie es ihm eigentlich gebührte. Beiden aber war es beschieden, ständig irgendwie im Schatten eines anderen Großen zu stehen - nämlich Goethes. Dieser war anders als Schiller oder Stifter, eifriges und stets gehorsames Mitglied verschiedener Logen und hatte beides — ein langes Leben und übergroße Prominenz — bis heute. Zufall?

Schiller jedenfalls war ein freier unabhängiger Feuergeist, Dichter, Denker, Philosoph und Volkserzieher. Bereits in seiner Zeit erahnte er das heraufziehende Europa der Vaterländer. So siedelte er seine Dramen und Schauspiele auch in den verschiedensten europäischen Ländern an. Frankreich, England, Spanien, Italien usw. waren die Schauplätze seiner Dichtungen. So etwa der „Tell“ in der Schweiz oder „Die Räuber“ — sein Erstlingswerk — im Böhmerwald.

In Stifter tritt uns ein ganz anders gearteter Mensch entgegen: ein begnadeter Erzähler, Dichter, Historiker, Maler (vorweggenommener Impressionist) und Verfasser politischer Schriften. Die Schauplätze seiner Werke waren meist im Böhmerwald oder in der Historie angesiedelt. Zum Vergleich: Goethe war kosmopolitisch; Schiller im Reiche der Freiheit, Schönheit und Ehre; Stifter war ein Waldmensch, der auch im kleinsten Sandkorn noch die Unergründlichkeit und Größe der Natur erkennen konnte. Obwohl außerordentlich vielseitig begabt, kam er immer wieder auf den Wald zurück, wie einige Beispiele dies bezeugen mögen: „Der Waldmensch“, „Aus dem bayerischen Wald“, „Der Waldbrunnen“, „Der beschriebene Tännling“, „Der Waldsteig“, „Der Hochwald“ u.a.

In dem historischen Roman „Witiko“ werden in meisterhafter Weise Beharrlichkeit, Anständigkeit, Treue, Mut, Tapferkeit, Ehre und Vaterlandsliebe behandelt. Übrigens gibt es noch heute einen „Witiko-Bund“. Ist dies nicht ein wunderbares Beispiel dafür, wie große Dichter Jahrhunderte in die Zukunft zu wirken vermögen?

An den Schluß sei das Zitat eines Philosophen gestellt, der über Deutschland hinaus Weltgeltung erlangte: Friedrich Nietzsche. Dieser sagte einmal: „Man sollte Stifter immer und immer wieder lesen!“ Kann es eine bessere Empfehlung geben?

Siegfried Neubacher


Das Nürnberger Tribunal

Es war „Der größte Justizskandal der Weltgeschichte“. So lautet der Untertitel von Hans Meisers neuestem Buch, in welchem er den Ablauf des Internationalen Militärtribunals so darstellt, daß das ganze Unrecht auch jedem juristischen Laien klar wird. Es handelt sich um einen Rechtsbruch gigantischer Größenordnung. Dabei stützt sich Meiser in seinem Text, der wie ein Drama ausgeformt ist, voll und ganz auf den Wortlaut aus den Akten des IMT.

Nach der bedingungslosen Kapitulation der Deutschen Wehrmacht wurden die Besiegten von den Alliierten zu Kriegsverbrechern erklärt, was einer ganz neuen Entwicklung entspricht, denn in früheren Jahrhunderten kam es mitunter vor, daß Sieger ihre besiegten Gegner großmütig und ritterlich behandelten. Aber nach dem Motto “Germany must perish” (→ Deutschland muß vernichtet werden) versuchte man nun, die Deutschen der ganzen Welt als Kriegsverbrecher zu präsentieren, um den Haß gegen sie zu schüren. Damit hatten unsere Feinde auch bei den nachwachsenden Generationen in Deutschland Erfolg — bis heute.

Meiser: „Es gibt kaum einen Grundsatz des Rechts, der im Nürnberger Militärtribunal nicht mit Füßen getreten wurde.“

Ihre eigenen Verbrechen durften niemals zur Sprache kommen.

Die Anklagepunkte gegen die Besiegten lauteten:
Verschwörung zur Planung und Führung von Angriffskriegen; Verbrechen gegen den Frieden; Kriegsverbrechen; Verbrechen gegen die Menschlichkeit. — Von den 22 Angeklagten wurden zwölf zum Tode durch den Strang verurteilt, sieben erhielten Gefängnisstrafen, drei wurden als nicht schuldig erklärt.

Meiser: „Die fiktive Prozeß-Revision zeigt ganz klar, daß die unglaublich brutalen Vorgehensweisen Churchills, Roosevelts und Stalins bei einer Anklage vor jedem ordentlichen Gericht der Welt ausgereicht hätten, sie zum Tode durch den Strick zu verurteilen.“

E. Idris

Meiser, Hans: Das Tribunal. 256 S., 32 Abbildungen, Klappenbroschüre, € 16,00.
Versandbuchhandlung Grabert, Postfach 1629, 72006 Tübingen.


Zu allen Zeiten
werden wir streiten
mit Herz und Hand
für unser Heimatland.

Heimatland

Heimatland ist für uns im Zweiten Deutschen Reich Geborene und für unsere Nachkommen gleich Vaterland. Heimatland ist auch das Land, in dem unsere Eltern, Großeltern, alle unsere Vorfahren geboren worden sind, in diesem Land lebten, es mit ihrer Arbeitskraft kultivierten und auch gegen Angriffe von Völkern aus deren Heimatländern verteidigten. So betrachtet wurde das Heimatland der Deutschen, wenn die Organisation in einem Reich als Betrachtungsgrundlage gilt, mit der Wahl Heinrich I. im Jahre 919 n. Chr. benannt. Vorfahren waren die germanischen Stämme der Franken, Alemannen, Bayern, Thüringer, Sachsen und Friesen. Die Wurzeln der germanischen Kultur gehen in die Steinzeit zurück, die eigentliche germanische Kultur rechnet von der Bronzezeit an.

Betrachten wir vor diesem Hintergrund die geschichtliche Entwicklung des deutschen Volkes nach Ende des Zweiten Weltkriegs. Sie begann mit einem Bubenstück der siegreichen Alliierten. Im Glanze ihrer Macht verloren sie jegliches Augenmaß. Sie setzten sich über das von ihren Staaten selbst unterschriebene Völkerrecht, die Haager Landkriegsordnung von 1907, hinweg und dies nicht erst ab dem Zeitpunkt der Kapitulation der Deutschen Wehrmacht. (Information → zu den die Haager Landkriegsordnung beschließenden Staaten und ihrer Vertreter sowie den Vereinbarungen, gegen die die Alliierten verstoßen haben ←) Wie oft in der Geschichte unseres deutschen Volkes fanden sich auch in dieser Zeit Menschen, die glaubten, durch Anpassung und Unterwerfung noch „Schlimmeres“ zu verhüten. Dies war seit Jahrtausenden falsch und war auch 1945 falsch.

Mit der Bildung des Alliierten Kontrollrates 1945 wurde die Verwaltung Deutschlands durch die Alliierten übernommen. (Alliierter Kontrollrat, 30.08.1945) Diese gemeinsame Verwaltung wurde von den Westalliierten aufgekündigt. Aufgekündigt, weil die Vorbereitungen der Konfrontation gegen ihren Verbündeten UdSSR beschleunigt werden mußten. Diese Konfrontation war für die USA-Wirtschaft überlebenswichtig, weil bei einem Zurückfahren der auf vollen Touren laufenden Kriegsgüterproduktion und der damit verbundenen hohen Arbeitslosigkeit die innere Stabilität der USA gefährdet war. Diese Situation hätte deutschen Patrioten durchaus die Möglichkeit eröffnet, die Interessen des Deutschen Volkes zu wahren. Stattdessen wieselten sie um die Westalliierten herum. Wie sagte Carlo Schmid in der 6. Sitzung des Parlamentarischen Rates (StenBer. S. 70): „Mit der Errichtung der Bundesrepublik Deutschland wurde nicht ein neuer westdeutscher Staat gegründet, sondern ein Teil Deutschlands neu organisiert.“ Neu organisiert — von wem? In wessen Auftrag? Vom deutschen Volk hatten diese „Neuorganisierer“ keinen Auftrag. Und aus ihren eigenen Reihen waren sie zu keiner selbständigen Neuorganisierung fähig. Mit jedem Fetzen Papier, das diese Neuorganisierer beschrieben hatten, mußten sie zu den Alliierten laufen und um Genehmigung bitten. — Wie ganz anders war die Situation nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg. Die Meuterer der Marine hatten eine Minirevolution in Gang gesetzt. Der Kaiser mußte ins Exil nach Holland. Aus dem ins Reich zurückgeführten Heer fanden sich deutsche Männer, die die schlimmsten Auswüchse der Revolution verhinderten. Das Deutsche Volk hat durch seine Nationalversammlung die Weimarer Verfassung beschlossen, die am 11. August 1919 in Kraft trat. Ebert von der SPD war Reichspräsident. Das Deutsche Reich beugte sich dem alliierten Ultimatum (16.06.1919) und erkannte den Art. 231 des Versailler Vertrages nur unter Protest an. Alle Parteien im Reichstag, einschließlich der Kommunisten, lehnten die Alleinschuld des Deutschen Reichs ab.

Alle im Bundestag der BRD vertretenen Parteien laufen seit fast 60 Jahren im Büßergewand durch die Parlamente. Der Trick, das deutsche Volk um einen Friedensvertrag zu betrügen, hat den Alliierten und ihrem Anhang ungezählte Billionen eingebracht, die in einem Friedensvertrag nie hätten vereinbart werden können. Und wie 1919 ist der Schlüssel zu dieser größten Abzocke aller Zeiten die „Alleinschuld“ des Deutschen Reiches. Warten wir den Bankrott der BRD ab.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 76

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