BGD - Bund für Gesamtdeutschland

BGD — Unsere Deutsche Heimat Nr.78 (3. Quartal 2006)

Statt Multikulti zum Naturprinzip

2006

Es mußten ganze 45 Jahre, seit die Bundesregierung 1961 die ersten Anwerberverträge aus der Türkei geschlossen hatte, vergehen, und die Lage bedrohlich werden, bis die Medien „scheibchenweise“ nüchterne Analysen zu Multikulti vorbringen, die früher als nationalsozialistisch und ausländerfeindlich verschrien und verfolgt wurden. Der Trend zur Ernüchterung wird sich unter dem Druck der Realitäten fortsetzen.

Bestandsaufnahme. Aus den Forschungsergebnissen des Institutes für Islamfragen der Deutschen Evangelischen Allianz, — Vortrag von Dr. Christine Schirrmacher im Rathaus Berlin-Mitte am 15.2.2006, ist zu entnehmen, daß man aus „falschen Denkvoraussetzungen“ gehandelt habe. Man hoffte, daß die Gastarbeiter in ihre Heimatländer zurückkehren würden, — sie blieben; daß die Zuwanderer einer muslimisch geprägten Kultur in der zweiten, spätestens dritten Generation sich so „assimiliert“ haben würden, daß ... ihre Herkunft schon bald nicht mehr erkennbar sei, daß ... die Religion des Islam bald ebenso „aufgeklärt“ ein Randdasein führen würde — alles verfehlt. Es werden Tausende von Moscheen gebaut, entstehen politische Netzwerke.

Schon Nietzsche wußte: „Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas Seltenes, — aber bei Gruppen, Parteien, Völkern, Zeiten die Regel“.

Kein normaler Mensch würde „Gäste“ einladen, die dann bleiben und ihn verdrängen. Ebenso hat sich die Sprachproblematik nicht „von selbst“ erledigt, — „die dritte Generation muslimischer Migranten spricht zu großen Teilen schlechter deutsch als ihre Eltern und Großeltern“. Für Deutsche sind Migranten „Ausländer“ geblieben. „sie sind nie willkommen geheißen, nie als Nachbarn und Freunde aufgenommen worden“. Aber auch für die meisten Migranten ist die deutsche (Un)Sittlichkeit nicht nachahmenswert; sie haben sich „immer stärker in eigene Stadtviertel konzentriert und in die Moscheen und den eigenen Sprach- und Kulturraum zurückgezogen“. Der Spiegel 44/2000 zitiert: „... dieses Stück fremder Staat im Staat paßt einfach nicht hierher, auch wenn die Schaumschläger von Politikern noch so sehr von der Integration faseln“ (s.auch Nr. 36/1998, 48/1998).

Gastarbeiteranwerbung — deutscher Irrsinn

Dabei ist die Ausländerfrage eine „Gesamtleistung“ aller Deutschen, außer einer kleinen Zahl der zu „Nazis“ gemachten Konservativen. Die Industrie, die nicht lange davor Ostarbeiter nutzte, warb für billige Arbeitskräfte; die Union stand ihr bereitwillig bei. Die Gewerkschaftsbosse, selbst durchaus nicht „unterbezahlt“, „trösteten“ deutsche Arbeitnehmer, sie rückten in besserbezahlte Positionen. Die Linke, wie immer „euphorisch-internationalistisch“, auch in Erwartung von sicheren Wählerstimmen, sorgten dann für den Zuzug und die weitere Verwurzelung der Gastarbeiter, schlugen „Nägel ohne Köpfe“ ein — sorgten für deren Einbürgerung. Aber nie, zu keinen Zeiten wollten und wollen sie selbst unter Ausländern leben. Dies erinnert an die Aussage des bolivianischen Denkers Gomez Davila: „Das die Rechte bedrohende Laster ist der Zynismus, das die Linke bedrohende ist die Lüge“.

Jede Gruppe sucht ihre Vorteile. Um die Zugewanderten als Menschen, aber auch um die Zukunft der Deutschen als Menschen ging es nicht. Es ist eine menschenverachtende Entwicklung, mit schlimmeren Folgen als der Faschismus. Denn, nach den ersten „bösen“ zwölf Jahren verloren die Deutschen ein Viertel ihrer Heimat, durch die Folgen der zwölf Jahre der Gastarbeiteranwerbung droht den Deutschen, durch Zuwanderer ausgewechselt zu werden. Die Nachhaltigkeiten beider „Zwölf“ wirken zusammen, wobei die Folgen der ersten „Zwölf“ (plus die verheerende Dekadenz als Folge des Wirtschaftswunders!) den Mut zum Widerstand rauben. Die EU-isierung und die Globalisierung verschlimmern den Trend.

Islam und Christentum inkompatibel

Nun die Frage: Ist ein gedeihliches Zusammenleben zwischen der islamistischen und christlichen Kultur überhaupt möglich? Nach Prof. Günter Zehm, JF 49/04, hat der Islam „fast keine Theologie“, dafür Ausführungsbestimmungen für das Vorzeigen und Bekräftigen des Glaubens, die unerbittlich ins Rechtswesen und ins bürgerliche Leben hineinreichen. Alles, was dem widerspricht, kann „nicht ruhig gelassen, muß mittels Wort und Schwert erobert und angepaßt werden“. „Ein Dialog ist mit einer solchen Religion nicht möglich“. Daher sind Dialog-Gespräche eine vertane Zeit und eher schädlich, da sie falsche Erwartungen wecken und von dringend nötigen Handlungen ablenken. Überdies müßten wir uns fragen: Was kann unser Land den Einwanderern außer Dekadenz und Sozialleistungen bieten?

Letztendlich geht es nicht um Eingliederung von Moslems, „sondern um Verdrängung: Die autochthone Kultur wird nicht bereichert, sie droht ersetzt zu werden.“ So die harten Realitäten, denen sich Politik und Gesellschaft zu stellenhaben. Andererseits müßten nach dem Göttinger Orientalisten Tilmann Nagel, um die Kompatibilität zwischen Grundgesetz und Koran herzustellen, „wesentliche Partien des Korans und der Prophetenüberlieferung für nicht mehr gültig erklärt werden“. Das ist nahezu unmöglich. Dazu stellt sich die Frage, ob ein Islamunterricht (auch in Deutsch) überhaupt noch verfassungskonform ist. Wolfgang Huber, EKD, gibt im Fokus zu, daß die “interreligiöse Schummelei nicht mehr funktioniert“. Daraus folgt: Was nicht zusammengehört, muß auseinandergehalten werden. Auf Selbstbetrug kann man keine Zukunft bauen.

Der Mensch — ein tribal-territoriales Wesen

Selbst das tribal-territoriale Wesen des Menschen widerspricht dem Multikulti. 99,9% seiner Geschichte hat der Mensch in Horden verbracht, und zu 85% bestimmen Gene sein Verhalten. Er identifiziert sich als wir-Gruppe und verfolgt ethnozentrische Ziele. Der Wunsch nach eigenem Territorium (Wohnung, Haus, Land) ist eine genetische Veranlagung. Triebe und Instinkte sind evolutionsfest, langzeiterprobt, narrensicher und sofort abrufbar. Die Seele (das Stammhirn) des Menschen kann nicht lernen, sie treibt biologisch korrekt zum Überleben der WIR-Gruppe. Geist denkt — Trieb lenkt. Die Natur hat keine Zeit für Sinnloses. Wer täglich einem fremdländisch identifizierbaren Menschen begegnet, lebt in einer übermultikulturalisierten Gesellschaft, und wer ihm auf Schritt und Tritt begegnet, fühlt sich nicht zu Hause. Frieden ist erst in einer biologisch korrekten Gesamtheit sicher. Grenzen sind natürlich und daher gut. Gute Zäune machen gute Nachbarn. Ein Territorium mit mehreren Eigentümern ist ein mörderischer Zankapfel. Bevölkerungsentscheidungen gehören nicht in die Hände von Politikern, sondern in die der Verhaltensforscher, Ethnologen, Soziobiologen.

Multikulti — Rundumbelastung für Deutschland

Im Voraus: Die Zuwanderung hat bisher kein Problem gelöst, aber eine Menge neuer geschaffen, z.B.:

  1. Wirtschaftliche, arbeitsmarktpolitische und ökonomische. 1974 waren es von unter vier Millionen Ausländern 2,1 Mio. Versicherte; 2003 haben 7,3 Millionen Ausländer nur 1,8 Mio. Versicherte; sie werden zunehmend zu einer untragbaren Last. Bei doppelt hoher Arbeitslosigkeit und Kriminalität, schwacher Schulung und niedriger Wertschöpfung als Arbeiter kostet jeder zugereiste Ausländer uns 2300 Euro jährlich (Prof. Herwig Birg: „Auswirkungen und Kosten der Zuwanderung nach Deutschland“, Dez. 2001).
  2. Ökologische. Für ein dicht besiedeltes und an Naturressourcen armes Land ist eine Zuwanderung von fremden Völkermassen ohnehin ein Wahnsinn.
  3. Bevölkerungspolitische und den inneren Frieden bedrohende. Infolge von Asyl, Einheirat, EU-Innenwanderung, aber auch besonders hoher Geburtenrate der Einwanderer, entstehen Verschiebungen zur Last der autochthonen Bevölkerung. 2010 wird die Hälfte der Einwohner (Herwig Birg in “Die Welt“ vom 02.01.02) bis 40 Jahren in deutschen Großstädten nichtdeutscher Herkunft sein. Völkerbewegungen übertragen Konflikte in jede Mischsiedlung („Bruchlinienkriege“, s. Samuel Huntington “Kampf der Kulturen“), die sechsmal länger dauern als übliche. Als Gegenreaktion auf Überfremdung — „damals“ hatten wir dies nicht — droht uns Faschismus. Brauchen wir das?

Multikulti schlimmer als Kommunismus

Völkerbewegungen hat es begrenzt schon immer gegeben, meistens kamen sie aus kulturell nahestehenden Nachbarvölkern, und es war meist eine Bereicherung für das Wirtsvolk. In den USA, unter englischer Leitkultur, vollzog sich die Assimilation der Europa-Auswanderer. In Frankreich, zuerst ohne Schaden, setzte sich das Ius-soli-Prinzip bei der Einbürgerung der Einwanderer durch. Schlimm wurde es, nachdem internationalistische Ideen die kulturellen Besonderheiten (Spengler: “Das Wesen aller Kultur ist Religion“) verwischend, die Gesellschaften ergriffen hatten. Nach dem Scheiterndes Kommunismus ist es heute dessen Ebenbild in Form des Multikulturalismus, — beide kommen aus einem „Schoß“. Genauso wie der Kommunismus keinen “neuen Menschen“ schaffen konnte, bringt Multikulti nichts Gedeihliches, aber zerstört das Gewachsene.

Auf den Punkt hat das der Schweizer Jean-Jaques Hegg gebracht: „Die bevölkerungsmäßige Überfremdung ist das absolut schlimmste Unglück, das einem Volke widerfahren kann:

Die bevölkerungsmäßige Überfremdung aber läßt sich, wenn sie einmal fortgeschritten ist, durch keine Maßnahme rückgängig machen. Wer es nicht glaubt, der frage doch einmal einen nordamerikanischen Indianer.“

Der Geburtenmangel–Faktor

wirkt sich besonders verhängnisvoll aus. Er ist durch die nachwuchsfeindliche Rentenreform 1957 verursacht worden. Durch Nichthonorierung der generativen Leistung (Adenauer: „Kinder kommen von selbst“) machte man das Kinderkriegen zum Nachteil, und dadurch schrumpfte die Zahl der Deutschen “effizienter“ als unter Bomber Harris! Denn schon die Siegermächte strichen sofort kommentarlos (s. SPIEGEL 1/1998) alle Kinderbeihilfen. Clemenceau waren es schon nach dem I. Weltkrieg 20 Millionen Deutsche „zuviel“, ja, selbst Roosevelt soll während des Krieges Vorschläge gemacht haben, wie die Deutschen zu „kastrieren“ seien. Spekulieren kann man auch über die biologische Schwächung der Deutschen als Konkurrenz gegenüber den Nachbarn, USA — gegenüber Europa, als Rache für den Holocaust oder, einfach, um leichter die Türken nach Deutschland herüberzukriegen, etc. Schon machen sich die Nachbarn Gedanken, wohin es mit Deutschland geht. Ein Franzose: „Das deutsche Volk ist tot, nur hat es das noch nicht gemerkt, weil der Leichenwagen so prächtig ist“.

Da nun den Kinderlosen ihre auf Kosten fremder Beitragszahler gewährten Renten zu kürzen aus parteipolitischen Gründen — kostet Wählerstimmen — unmöglich ist, und selbst das Parlament „kinderloser“ wird (dessen Geburtenrate ist in acht Jahren von 1,66 auf 1,5 gefallen, bei Grünen 1,0), bekommt die Sache ihren Eigenlauf. In die Sackgasse. Aber auch durch Zuwanderung sind die Sozialsysteme nicht zu retten (s. Herwig Birg, FAZ vom 12.4.2000 „188 Millionen zum Ausgleich“). Die einzig wirksame Lösung, dem Pflegeurteil des BVG vom 3. April 2001, die generative Leistung gleich dem Rentenbeitrag zu berechnen, zu folgen, wird vom Parteienstaat sabotiert.

Explosion der Weltbevölkerung, das „Osterinsel-Syndrom“

Vor dreißig Jahren warnte der Nobelpreisträger Konrad Lorenz (sein Buch „Acht Todsünden der zivilisierten Menschheit“) vor einer „maßlosen Vermehrung der Menschen“, die „zu sämtlichen Übelständen und Verfallserscheinungen“ beiträgt, zur Verwüstung des Lebensraums führt und „in sich selbst zu ersticken“ drohe. Und sein Schüler, der Verhaltensforscher Irenäus Eibl-Eibelsfeld (sein Buch „In der Falle des Kurzzeitdenkens“) warnt: „Auf Massenvermehrung folgen Bevölkerungszusammenbrüche mit Massensterben“.

Den Zustand unserer heute „klein“ gewordenen Erde könnte man auf das „Osterinsel-Syndrom“ fokussieren, wo das ungebremste Wachstum der Bevölkerung der abgesonderten Insel, der Raubbau an der Natur und schließlich die totale Zerstörung des Lebensraumes zur Katastrophe führten. Zu der hohen Kultur der Statuen-Bauer kamen Polynesier, diese vermehrten sich, es kam zum Todeskampf, und das Wirtsvolk wurde vernichtet. Die Bevölkerung schrumpfte von 15000 auf wenige Hunderte. Im Chaos starb ebenso die Mehrheit der „Sieger“; Kannibalismus war an der Tagesordnung.

Nun steht die Menschheit vor dem Dilemma. Oder läßt man alles wie bisher weiterlaufen und die vermehrungslustigen Völker, vor allem die Moslems, verdrängen die impotenten Christen, wie z.B. im Kosovo, wo sich die Zahl der Albaner seit 1940 vervierfachte, — eine „demographische Aggression“ nach Huntington, und diese unter dem Schutz der UNO die Serben verdrängt haben. Oder schottet sich der Westen von der übrigen Welt rigoros ab, stellt beliebige Hilfen für Länder mit einer hohen Geburtenrate ein und macht die Augen zu auf Hunger und Elend, zumal die bisherige Einmischung des Westens in die natürlichen Abläufe die Lage nicht verbessert hat. Dann wäre auch der Begriff „Menschlichkeit“ neu zu definieren. Ist der globale Tod aller, zuerst derer, die ihre Vermehrung begrenzen, „menschlicher“?

Die Zahl der Deutschen ist seit 1892 geschrumpft, während die Weltbevölkerung sich mehr als vervierfacht hat. Wollen wir uns, aus Kindermangel kraftlos, vorzeitig aufgeben? Aber sogar wenn Deutsche, gar Europa-Völker plötzlich stürben, könnte das die übrige Weltbevölkerung nur für wenige Monate bzw. Jahre „retten“.

Zurück zum Naturprinzip

Ein Frosch, ins heiße Wasser geworfen, springt sofort raus, doch wärmt man das kalte Wasser langsam an, verliert er zunehmend seine Kraft und geht ein. Wenn die Entscheidungsträger vor 45 Jahren begriffen hätten, wohin die Anwerbung von Gastarbeitern uns bringen wird, oder wenn sie zumindest den Konservativen zuhören würden, käme es nicht zu heutigen Zuständen. Um die Zukunft zu gestalten, brauchen wir, bevor wir biologisch, wirtschaftlich und geistig ausbluten, Reserve und freie Spielräume, verbrauchen wir aber die Reste unserer Mittel und Kräfte fürs „Weiter-so“, lassen uns willenlos vom Wind es Zeitgeistes treiben, werden wir verderben.

Der Westen ist „überzivilisiert“. Sein Denkvermögen ist durch „organisierten Stumpfsinn“ und „verkrüppelte Vernunft“ (Berthold Brecht) beschädigt. Jedenfalls ein Naturmensch aus dem Urwald würde nie fremde Stämme in sein Revier lassen, er würde seine Schamanen schätzen — Fremde verjagen, und seine Kinder würden zuerst ihn versorgen. In die heutigen Verhältnisse versetzt, würde er zumindest das Paritätsprinzip verfolgen, etwa folgendes durchsetzen:

In Ländern des Islam sind solcher Art (oder rigorosere!) Maßnahmen durchaus denkbar, jedenfalls über das „Heimschicken“ von zig Millionen Russen aus Mittelasien (diese haben die gesamte Industrie und Infrastruktur aufgebaut) empört sich keiner. Wir sind schlapp, feige, haben keinen Willen zum Leben mehr.

Immanuel Kant: „Die ungeschriebenen Gesetze und Zwänge der Natur werden letztendlich dasjenige Volk belohnen, das sich allen Widerwärtigkeiten zum Trotz erhebt, um gegen Ungerechtigkeit, Lügen und Chaos anzukämpfen. Weder uns noch unseren Nachkommen wird dieser Kampf erspart bleiben“.

Franz Harder


Liebe Freunde,
der Artikel „Statt Multikulti zum Naturprinzip“ beschreibt mit seiner Überschrift bereits ein Programm. In dem weit gespannten Bogen unseres Autors Harder können Passagen enthalten sein, die vielleicht von einigen Lesern anders gesehen oder bewertet werden. — Ich bitte alle Leser, sich nicht an einzelnen Aussagen „aufzuhängen“. Die gesamte Richtung ist entscheidend — und diese trifft den Nagel auf den Kopf! Ferner bitte ich um Verständnis, daß ohne eine tiefschürfende Erkenntnis über die gesamte Frage des Überlebens unseres deutschen Volkes der Anspruch auf unsere Heimat, und zwar der Heimat in Ost-, Mittel- und Westdeutschland weder den heutigen Generationen klargemacht noch unseren Nachfahren übermittelt werden kann.

Wenn unsere Erlebnisgeneration vielleicht den Zeitpunkt, an dem wir Autochthonen — wie die Indianer in Amerika — ein geduldetes Leben fristen müssen, nicht mehr erleben wird — wir sollten alle unsere noch verbliebene Kraft einsetzen, daß wenigstens unsere Kinder und Enkel in Freiheit, nach unseren Lebensgrundsätzen weiterleben können.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 78

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