BGD - Bund für Gesamtdeutschland

Unsere Deutsche Heimat

Ausgabe 79  ¦  Oktober – Dezember 2006


Taten

Sag nicht,
daß Du nichts tun könntest
für Deine Heimat,
die Du liebst.
Gegen das Unrecht,
das man Dir angetan.
Frag nicht,
was Du tun solltest.
Denn es gibt tausend Dinge,
die darauf warten,
von Dir getan zu werden.
Schau Dich nur um.
Deine Vorfahren,
die in heimatlicher Erde ruhen,
werden einst Rechenschaft fordern,
wie Du mit dem Erbe umgingst,
Willst Du dann
mit leeren Händen dastehen?
Laß Dir nicht einreden,
daß die Vertreiber Gottes Wille taten.
Denn es ist eine Lüge.
das sie in Jahrhunderten schufen.
Wie könntest Du leben —
tatenlos und ohne Hoffnung?
Wolfgang Koska

Zum jetzigen Streit zwischen dem deutschen und dem polnischen Präsidenten

Wenn von polnischer Seite und anderen Vertreiberstaaten vorgebracht wird, daß eine wahrheitsgemäße Darstellung der Vertreibung unzulässig ist, weil sie die Geschichte so umschreibe, daß nach 1945 tatsächlich die Deutschen die Opfer und die Polen und andere Vertreiber die Täter waren, so haben namhafte Amerikaner der Umschreibung schon während der Vertreibung und bald danach vorgegriffen.

Am 18. Oktober 1945 schickte General Eisenhower dieses Telegramm nach Washington:

Beitrag von Alfred de Zayas: Responsibility for the German Expulsion, SYie 251, von mir übersetzt aus dem Buch „Ethnic Cleansing in Twentieth-Century Europe“ Columbia University Press, New York (2003):

Josef Schuh


Liebe Freunde,
Die Artikel von → Friedrich Kurreck sowie der Leserbrief von Herrn → Josef Schuh beweisen einerseits die Verantwortung der Alliierten und zugleich die Notwendigkeit, die geschichtlichen Abläufe noch zu unseren Lebzeiten zu manifestieren. Erinnerungs- und Gedenkstätten reichen dafür nicht aus. Laßt uns eine Petition gemäß „Grundgesetz Art. 17. [Petitionsrecht]: Jedermann hat das Recht, sich einzeln oder in Gemeinschaft mit anderen schriftlich mit Bitten und Beschwerden an die zuständigen Stellen und an die Volksvertretung zu wenden“ einreichen. Im Nachbarland Frankreich haben die Armenier erreicht, daß die Leugnung des an ihren Landsleuten begangenen Völkermordes gemäß dem am 12. Oktober 2006 in der Nationalversammlung in erster Lesung eingebrachten Gesetz mit bis zu einem Jahr Gefängnis und 45.000 Euro Geldstrafe bestraft werden kann.

Was in Frankreich möglich ist, muß uns deutschen Heimatvertriebenen auch gelingen! Mit der Petition ← an den Deutschen Bundestag fordern wir die Verabschiedung eines Gesetzes: Wer die Vertreibung von deutschen Frauen, Kindern und Greisen aus den Ostprovinzen des Deutschen Reichs und den dabei erfolgten Völkermord an mehreren Millionen leugnet, wird mit bis zu einem Jahr Gefängnis und 45.000 Euro bestraft.

Horst Zaborowski


UDH Nr. 79

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