Dez 08 2007

Gemeinschaft kontra Gesellschaft

Category: Deutsches Reich,Gesellschaft,VolkHorst Zaborowski @ 07:00

Medien überschlagen sich und treiben fast tägliche „eine neue Sau durchs Dorf“.

Auflagen und Einschaltquoten erhöhen geht allem voran.

Keine Hintergrundinformationen. Wie „beschissen“ muß es den Frauen gehen, wenn sie ihre eigenen Kinder verhungern lassen, ja sogar ermorden?

Es sind nicht nur die persönlichen Schicksale der Menschen die zu solchen Handlungen führen, die deutsche Gesellschaft ist entscheidend verantwortlich!

Was ist Gesellschaft?

Eine Gruppe Menschen die in ihr sich vorgegebenen bzw. vereinbarten Handlungen zusammenfinden. Über diesen Rahmen hinaus grenzt sich diese Gruppe ab. Insbesondere wird das Gemeinwohl fasst ausschließlich unter der Zielsetzung der vereinbarten Handlungen wahrgenommen.

Nach dem Lexikon des Lingen Verlag, 1973: Ges’ellschaft … „Im engeren Sinne heißt Gesellschaft die Gesamtheit der Ordnungen und Bewegungen, die aus dem freien Zusammenwirken der Menschen, insbesondere zu wirtschaftlichen Zwecken, hervorgehen.“

Auf der Strecke bleiben alle, die nicht in der einen oder anderen Gesellschaft eingebunden sind. Ein ganzes Volk kann niemals eine Gesellschaft sein!

Und hier beginnt die „Todsünde“ einer politischen Klasse der Bundesrepublik Deutschland.

Aus welchen Gründen auch immer deutsche Politiker in den letzten dreißig Jahren ihr Rückgrad durch einen Gummifaden ersetzten, für die deutschen Menschen ist unermesslicher Schaden entstanden weil unter dem Patronat der Politik das Wort Volk in allen Medien durch Gesellschaft ersetzt worden ist.

Bundespräsident und Bundeskanzler leisten gemäß Grundgesetz der BRD, Art. 55 ihren Amtseid „Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen…“.

Kann sich Jemand vorstellen der Amtseid würde so geschworen – Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle der Gesellschaft widmen…“

Der Regierende Berliner Bürgermeister Reuter rief in die Welt hinein „Ihr Völker der Welt, schaut auf diese Stadt…“. Wie hätte sein Hilferuf gehört werden können, wenn er so gelautet hätte: „Ihr Gesellschaften der Welt, schaut auf diese Stadt…“.

Was ist Gemeinschaft?

Eine Gemeinschaft bildet sich formlos nach den Erfordernissen des täglichen Lebens der Menschen. Nach dem Lexikon des Lingen Verlag, 1973: … „Gem’einschaft, 1) eine Gruppe von Menschen, die durch Gemeinsamkeit des Denkens, Fühlens und Strebens verbunden sind. Sie bilden sich überall dort, wo gemeinsame Lebensinhalte (Arbeit, Beruf, Religion) oder Schicksale (Not, Gefahr) die tieferen Schichten der Persönlichkeit erfassen und einen Zusammenhang zwischen Menschen herstellen….“

Nicht nur ein Volk kann niemals eine Gesellschaft sein.

Auch im täglichen Leben miteinander ist die Gesellschaft der Tod der Gemeinschaft! – Und mit diesen Folgen dürfen wir uns um unser selbst, dem Leben unser Kinder und Enkel und unserer Selbstachtung und Ehre willen nicht abfinden.

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