Jan 24 2008

Heuschrecken fressen die Stützen der deutschen Volkswirtschaft

Category: Banken,Deutsches Reich,Globalisierung,überstaatlich,WirtschaftHorst Zaborowski @ 19:09

Besorgnis äußern reicht jetzt nicht mehr. Die Frage muß erlaubt sein, steht hinter den ganzen finanziellen Turbulenzen der letzten Tage ein Konzept? In den USA verlieren Eigentümer ihre Immobilien durch Manipulationen – vom wem auch immer zu verantworten. Daraufhin erleiden Kreditinstitute in Deutschland riesige Verluste. Um diese Verluste ausgleichen zu können, verkaufen diese „seriösen Bänker“ Kreditverträge, die sie mit deutschen „Häuslebauern“ und Kleingewerbetreibenden abgeschlossen haben. Die Heuschrecken wollen jedoch in die Kreditkonditionen der deutsche Banken nicht einsteigen, sondern treiben mit aller Entschiedenheit Häuser und Gewerbebetriebe in den Konkurs. Eine eigentlich unlogische Handlung, weil bei einem Konkurs in der Regel die fällig gestellte Kreditsumme nicht zu erzielen ist. Für welche Beträge wurden diese Kreditverträge an die Heuschrecken verkauft (verschleudert – verschenkt)? Steht den Banken usw. das Wasser bereits bis übers Kinn?

„Pastor Klos“ unser ruhender Wirtschaftsminister erledigt seine Aufgabe mit großem Geschick. – Jedoch wer glaubt ihm noch? Für den Bestand der deutschen Volkswirtschaft ist es unerheblich was die „regierende Klasse“ der BRD glaubt oder nicht glaubt. Entscheidend ist, was deutsche Staatsbürger glauben, vom HarzIV-Empfänger bis zu den entscheidenden Wirtschaftsführern. Denn – wenn hinter den finanziellen Turbulenzen aus den USA sich wirklich ein Konzept verbirgt, herrscht Alarmstufe rot! Dann reicht es nicht, daß die Bundesregierung Gesetze beschließen will – wer weiß denn ob diese Gesetze auch in Kraft treten und wann diese in Kraft treten, um den fressenden Heuschrecken etwas den Appetit zu verderben? Mal angenommen, es würden wirklich Terroristen massiv die Bundesrepublik angreifen, würden dann auch noch lange Beratungen um zu erlassende Gesetze geführt?

Nach der „Weimarer Verfassung“ vom 11. August 1919 konnte der Reichspräsident gemäß Artikel 48 den Artikel 153 ganz oder zum Teil außer Kraft setzen. Es hätte nur eines Anrufes des Reichspräsidenten bei den entsprechenden Banken bedurft mit dem Hinweis gemäß Artikel 48 tätig zu werden, wenn die Verkäufe von Kreditverträgen von Häuslebauern und Kleingewerbetreibenden an Heuschrecken nicht sofort eingestellt werden. Und das würde diesen, die Stützen der deutschen Volkwirtschaft fressenenden Heuschrecken nicht nur den Appetit verderben – sie würden in Schwärmen davonfliegen!

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