Okt 31 2008

US-Krieg mit Militär — Propaganda — Wirtschaft

Category: Ausland,Gesellschaft,Globalisierung,überstaatlich,WirtschaftNetzmeister @ 18:27

Zu allen Zeiten wurden Kriege auf unserem Planeten geführt. Bei den meisten Kriegen war das Motiv die Beherrschung des Gegners um wirtschaftliche Vorteile für den eigenen Staat — Volk zu erlangen. Die US-Kriege finden in einer neuen Dimensionen statt. Dieser Staat führt Krieg, gleichzeitig mit seinem Militär, seiner Propaganda und seiner Wirtschaft gegen alle anderen Staaten und Völker auf dieser Welt. Die Wahl der Kriegsart wird ausschließlich nach seinen eigenen Interessen bestimmt. Selbst „Bundesgenossen“, Freundschaften zwischen Staaten und Völker sind Zweckpropaganda, werden von den Auswirkungen dieser Kriege betroffen. „Kollateralschäden“ werden von den USA selbstherrlich in Kauf genommen. In den Propaganda-Kriegen wird hemmungslos gelogen und betrogen. Propaganda-Kriege bereiten militärische Kriege vor. Beispiele aus der jüngeren Geschichte sind Irak, Afghanistan, Iran. In den Arsenalen liegen Atombomben und „faule“ Dollars. Der Einsatz von Atomwaffen ist, nachdem zu den „traditionellen“ Atommächten weitere Staaten im Besitz von Atombomben und dazugehörige Trägerraketen „aufgestiegen“ sind, mit hohem Risiko für die USA verbunden. „Sandkastenspiele“ mit einem Kriegentscheidenden „Erstschlag“ können unter Berücksichtigung der neu auf der Welt zum Einsatz bereiten Atomwaffen nur noch Sandkastenspiele bleiben. Propaganda-Krieg unter der Fahne Kampf den Schurkenstaaten, den Terroristen usw. wird nur von einer kleinen Zahl Völker und Staaten auf unserem Planeten unterstützt. Ihren Völkern gegenüber verantwortlich handelnde Regierungen müssen in ihren Überlegungen bestehende Möglichkeiten der Selbstmord-Kämpfer mit einbeziehen. Wobei die Möglichkeit von Angriffen mit Chemikalien usw. gegen überlebenswichtige Güter wie Trink-Wasser und Lebensmittel noch nicht im Stadium der Anwendung sichtbar sind — dies kann sich von einem auf den andern Tag ändern.

Es ist nicht das erste Mal in der US-Geschichte, daß die USA zur Durchsetzung ihrer Ziele selbst auf ihre eigenen Staatsbürger keine Rücksicht genommen haben. Dies zeigt sich in diesen Tagen und Wochen insbesondere an der „Finanzkrise“. Entscheidungen der USA, den Wirtschaftskrieg gegen „den Rest der Welt“ vorzubereiten, wurden vor mehreren Jahrzehnten getroffen. Unter dem Schirm seiner militärischen Macht wurde der US-$ als Leitwährung in die Welt „hineingepumt“. In Informationssendungen der öffentlich rechtlichen Medien nennen Gesprächsteilnehmer das Verhältnis des Dollarumlaufs in der Welt und den erzeugten Werten in einem Verhältnis von 3 : 1. Diese Situation mit einer „Blase“ zu umschreiben ist der Gipfel einer Verharmlosung. Es ist ein in einem langem Zeitraum geplanter Betrug. Es muß befürchtet werden, daß auch der auslösende Faktor, die Immobilienkrise in den USA, einer dieser Kollateralschäden ist, bei dem die eigenen Staatsbürger der USA geopfert wurden. Der Zeitpunkt, an dem diese „Blase“ zum Platzen gebracht wurde, der Wahlkampf um das Präsidentenamt in den USA, konnte nicht besser gewählt werden.

Eine Abwehrreaktion der Staaten und Völker dieser Welt, wie diese bei dem Entfachen eines Atomkrieges durch die USA zu erwarten wäre, ist bei diesem Wirtschaftskrieg nicht zu befürchten. Durch die Vielfalt der Interessen der einzelnen Staaten dieser Welt wird eine einheitliche Abwehr wahrscheinlich nicht zustande kommen. Durch die aufgebaute „Globalwirtschaft“ in diesem heutigen Rahmen, — denn die globale Wirtschaft hat es sein hunderten, ja tausenden Jahren gegeben, — besteht eine Abhängigkeit aller Staaten untereinander. Die USA sind ein Wirtschaftsraum, der bei allen notwendigen Bemühungen, eine neue „Leitwährung“ aufzubauen, berücksichtigt werden muß.

Es ist wie im normalen Leben. Bei den Banken werden die Schuldner so lange freundliche gegrüßt solange noch der Funken einer Hoffnung besteht, daß die Bank ihren gewährten Kredit zurück bekommt. Hedge-Fonds ausgenommen, die sind keine Banken, sondern Raubritter der neuen Zeit.

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