Okt 16 2008

US-Staats-Maffia

Category: Ausland,Deutsches Reich,FinanzwirtschaftHorst Zaborowski @ 18:42

Der Begriff Maffia wird im allgemeinen mit einer Tätigkeit von Menschen und Strukturen in Verbindung gebracht die mit krimineller Energie sich Vorteile verschaffen. Ihnen wird der Wille zur Zerstörung bestehender Strukturen im wirtschaftlichen und staatlichen Bereich nachgesagt um ihre Vorteile nutzen zu können. Unzweifelhaft ist, daß Mitglieder einer Maffia bestrebt sind ihre Teilnahme in staatlichen und wirtschaftlichen Strukturen zu vertuschen. Je nach dem Infiltrierungsgrad bleiben sie als „Strippenzieher“ im Untergrund oder, wo ihre Kraft es erlaubt, übernehmen sie auch in der Öffentlichkeit, meist von den Staatsbürgern der einzelnen Staaten nicht erkannt, Führungspositionen ein.

Diese Maffia-Handlungsmuster zeichnen sich in einem Bogen von den Potsdamer Gesprächen 1945 bis zu den Handlungen der US-Finanzwirtschaft in der Neuzeit, den Jahren, Monaten, Wochen und Tage vor und innerhalb 2008 ab.

Die Potsdamer Gespräche weisen bereits von ihrer Anlage her maffiöse Züge auf. Lose Gespräche mit weltumspannenden Folgen. Nachdem die mit der gesamten zur Verfügung stehenden Publizistik eine generalstabsmäßig geplante Gehirnwäsche Wirkung zeigte verschwand der Begriff Potsdamer Gespräche aus dem Sprachgebrauch und diese losen Gespräche werden als Potsdamer Vertrag empfunden und in großen Teilen deutscher Staatsbürger so benannt. Jeden in wirtschaftlichen und rechtlichen Dingen Bewanderten ist bewußt, daß Verträge rechtmäßig nur miteinander und nicht übereinander geschlossen werden können. Die Akteure von Potsdam waren sich dessen bewußt und schlossen daher auch offiziell keinen Vertrag. Infolge der sich aus diesen Potsdamer Gesprächen entwickelten Eigendynamik wurden 18 Millionen deutsche Menschen, vom Ungeborenen bis zum Greis, aus ihrer angestammten, seit Jahrhunderten urbar gemachten Heimat, vertrieben. Wobei in dieser, vom Altbundespräsidenten von Weizsäcker als Wanderschaft bezeichneten Vertreibung ein Völkermord an zweieinhalb Millionen Deutsche begangen wurde. Dieser Völkermord ist bis heute weder zur Anklage gekommen noch gesühnt worden.

Die US-Staats-Maffia konnte aus der Vertreibung nur indirekt nutzen ziehen. Ausbrechenden Spannungen mit der UdSSR garantierten weitere Gewinne aus der US-Rüstungswirtschaft. In den besetzten Gebieten des Zweiten Deutschen Reichs wurden auf Machtbasis Staaten implantiert. In dem bei den Potsdamer Gesprächen umrissenen Gebiet des Deutschen Reichs „in den Grenzen von 1937“ wurde dem US-Kapitalismus und UdSSR-Sozialismus völlige Entfaltungsmöglichkeiten geboten. Die ersten Maßnahmen dieser Entfaltungsmöglichkeit bestanden in einem unkontrollierten Raub von privatem und staatlichem Eigentum jedweder Art. Alle Grenzen waren fließend und für Maffiosos ein Paradies. In diesem Chaos entwickelte sich auf Grundlage des Selbsterhaltungswillen deutscher Menschen erneut eine zwischenmenschliche und staatliche Ordnung. Sobald innerhalb dieser Ordnung Werte geschaffen wurden kassierte die US-Staats-Maffia. Die Wechselkurse zwischen US-Dollar und DM wurden so gestaltet, daß die Werte welche beim unkontrollierten Raub in den ersten Jahren nach 1945 nicht abgesaugt werden konnten über den Weg der Wechselkurse in eine Phase des „gesetzmäßigen“ Raubes übergingen indem Immobilien, Firmen usw. auf Grund der Wechselkurse (ca. 1:4) für „einen Apfel und Ei“ aufgekauft wurden. Parallel dazu wurde die wirtschaftliche Entwicklung in den auf dem Boden es Zweiten Deutschen Reichs implantierten Staaten BRD und DDR gebremst indem die Wehrpflicht eingeführt wurde. Die durch die US-Staats-Maffia in Zusammenarbeit mit der UdSSR-Staats-Maffia geschaffene Frontlinie mitten durch Deutschland und zwischen europäische Staaten garantierte eine hohe Beschäftigung in den Rüstungsindustrien und schwächte Erträge der Volkswirtschaften die den Menschen innerhalb der Staaten zustanden, die diese Werte schufen.

Der US-Staats-Maffia erreichte eine Phase in der die Ausbeutung der Welt mittels Steuerung durch den Dollars und dem überziehen vieler Staate auf dieser Welt mit Kriegen zur Gewinnmaximierung nicht mehr ausreichte. Die im Sommer 1944 auf der internationalen Währungskonferenz von Bretton Woods (USA) vereinbarte Goldparität für den Dollar mit 35 Dollar pro Feinunze Gold täuschte eine Golddeckung des Dollars mit dem Hinweis vor „Die amerikanische Zentralbank wurde hierdurch verpflichtet, Dollar-Bestände anderer Zentralbanken auf deren Wunsch hin jederzeit in Gold zu tauschen“. Eine Pflicht, die umlaufenden Dollar durch Gold zu decken, d.h. Gold in entsprechendem Umfang zu besitzen, war damit aber nicht verbunden. Selbst dieser Köder wurde zu einer Belastung für die US-Staats-Maffia. 1971 hob der amerikanische Präsident Richard Nixon die Goldparität des Dollars auf. Damit wurde der US-Dollar aus einer überragende Stellung als Leitwährung des Welthandels zu einer reinen Papierwährung.

In dem Absatz des von Mag. Gregor Hochreiter am 01.12.2006 verfaßten Artikels [einzusehen unter goldseiten.de]
„…Ohne umfassende Kontrolle der Druckerpresse und der Münzprägestätte wäre die «Butter und Kanonen»-Politik der amtierenden und vergangenen Präsidenten niemals zu finanzieren gewesen, weswegen die Politik in nahezu allen Teilen der Welt das zentralistische Geldausgabemonopol mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu sichern sucht. Wie ein drogensüchtiger Junkie hängen die Regierungen am immer schneller träufelnden Tropf der Geldpolitik. Denn aus kaufmännischer Sicht sind die in den letzten Jahrzehnten angehäuften Staatsschulden nicht mehr zu begleichen.“
wurde der Weg der US-Staats-Maffia von 1971 bis in diese Tage trefflich beschrieben.

Es bleiben Fragen:

  1. Wie weit ist die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika von der US-Staats-Maffia unterwandert?
  2. Kann die gesamte Geld- und Fiskalpolitik der USA zu einem Krieg gegen alle Staaten in dieser Welt mißbraucht worden sein?
  3. Kann es sein, daß die weltumlaufende Banken-Krise ein geplantes Produkt ist?
  4. Wie groß ist der Einfluß der US-Staats-Maffia in der Bundesrepublik Deutschland?

Wen in diesen Tagen geplant ist, den Deutschen eine Staatsverschuldung von ca. 480 Milliarden Euro aufzuerlegen, sollte die bereits bestehende offizielle Staatsverschuldung von 1,5 Billionen Euro in die Entscheidung eines jeden Bundestagsabgeordneten mit einbezogen werden. Zumal 5,6 Billionen nicht-offengelegte Staatsverschuldung: explosiv wachsende Pensions-Verpflichtungen, die in keiner offiziellen Bilanz auftauchen, als die Fütterung einer Blase, die über der Bundesrepublik Deutschland schwebt, hinzuzurechnen sind. Mit diesen 480 Milliarden Euro wird Geld verbrannt, das in der Zukunft in Deutschland dringend gebraucht wird. Es ist nicht nur der „Auslösungsfaktor“ Immobilienkrise bei den US-Häuslebauern zu betrachten.

In 410 Billionen US $ an Derivaten weltweit tickt eine völlig unkontrollierbare Zeitbombe. Das ist mehr als das 36-fache der gigantischen US-Staatsverschuldung und mehr als das 8½-fache des Sozialproduktes der ganzen Welt. Unter diesen „Kernschmelzen“ reicht nicht einmal mehr beten.

Einige wenige aus unserer Erlebnisgeneration haben die Weltwirtschaftskrise 1919 bewußt erlebt. Das Leben vieler unserer Freunde wurde von den Ereignissen in der Vorkriegs- und Nachkriegszeit im vollen Bewußtsein erlebt und erlitten. Freunde, wir werden auch die in den letzten Zügen liegende US-Staats-Maffia überleben, die unser Leben mit vielen Lasten belegte. Bleiben wir noch lange geistig rege. Wir, als die lebenden Zeugen eines verantwortungsvollen Gestaltens, werden zur Aufrichtung einer neuen moralischen, nicht zu verwechseln einer moralisierenden Welt, gebraucht.

Horst Zaborowski

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