Jan 16 2009

Glühlampenverbot der EU wirkungslos

Category: EU,Politik,Recht,VerbändeHorst Zaborowski @ 19:35

Hochbezahlte Beamte in der EU wollen beweisen, daß sie Leistungen erbringen. Dabei bleiben Logik, Wirtschaftlichkeit und insbesondere Wünsche der Menschen auf der Strecke. Die Vorschrift über den Krümmungsgrad bei Gurken und Bananen ist ein bezeichnendes Beispiel dafür.

Mit dem Glühlampenverbot wurde erneut in die natürlichen Lebensgewohnheiten und freien Entscheidungen von Millionen Europäern eingegriffen. Mit dem Schlagwort Umweltschutz hoffte die EU ein unwiderlegbares Argument anführen zu können. Und gerade dieses Argument geht ins Leere. Elektro-Ing. Prof. Kramer hat Beleuchtungen in Museen und Kultureinrichtungen in der ganzen Welt installiert und ist aus dieser Erfahrung heraus Gegner der Energiesparlampen. Energiesparlampen enthalten ein bedenkliches Blau in ihrem Spektrum — so Professor Kramer. Ein Herstellerverband räumt ein, Licht mit höherem Blauanteil macht eher wach und kann zu Einschlafstörungen führen und gibt den Rat, an Stelle von Energiesparlampen Halogenlampen zu benutzen. Der zuständige Sprecher der EU-Kommission sieht beim Einsatz der Energiesparlampen für gesundheitliche Risiken keine wissenschaftlichen Belege. Auch von dem Bedenken der Klimaforscher, daß ein Glühlampenverbot womöglich gar keinen Klimaschutz bringt, will er nichts wissen.

Professor Holger Kramer nennt das Glühlampenverbot Glühlampensozialismus. Der Vorteil dieses Glühlampenverbotes liegt bei den Herstellen, weil die Energiesparlampen teurer sind und somit höhere Erträge zu erzielen sind. Durch einen funktionierenden Emissionshandel wird automatisch CO2 bereits eingespart und damit ist das Glühlampenverbot wirkungslos. Der Klimaökologe Andreas Löschel weist ebenfalls darauf hin, daß ein Glühlampenverbot ökologisch wirkungslos ist, weil Glühlampenverbot oder andere technische Maßnahmen funktionieren zusammen mit dem Emissionsrechtehandel nicht.

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