Nov 08 2009

Zum Mauerfall am 9. November 1989 —

Category: Deutsches Reich,EU,Feiertage,Geschichte,Politik,VolkHorst Zaborowski @ 18:07

— und dem kurzen Gedächtnis der Feiernden — der Ahnungslosen — wie der nicht wissen Wollenden!

Die politische Klasse der Bundesrepublik Deutschland feiert den Mauerfall in Berlin am 9. November. Der allergrößte Teil dieser Feiernden war an diesem 9. November 1989 in Berlin nicht dabei, als ein „unbedachter“ Satz «Die ständige Ausreise kann über alle Grenzübergangsstellen der DDR zur BRD erfolgen.» vom Sprecher des Politbüros der SED, Schabowski gegen 18,51 Uhr Geschichte schreibt.

Durch die Nachfrage englischsprachiger Journalisten, die an einen Übersetzungsfehler glaubten, «Was? Die DDR gewährt Reisefreiheit?» und der Nachfrage:  «Ab wann gilt diese Regelung?» Schabowski zögerlich antwortet: «Ab sofort.», für tausende Berliner den Anstoß gab, die Grenze mit der Macht ihrer Masse zu durchdrängeln.

Der allergrößte Teil dieser Feiernden war auch nicht in den Monaten danach auf den DEMOS in Leipzig, Berlin, Karl-Marx Stadt und vielen anderen Städten dabei, als sich der geschichtliche Prozess in der ersten Zeit verselbständigt hatte. Die auf Plakaten, Bett-Tüchern usw.  in die Welt geschrieene  Hoffnung: „Wir sind das Volk“ und „Wir sind ein Volk“ sich zu verselbständigen drohte.

Die „Drähte“ liefen zwischen den Alliierten, den Verursachern dieser Teilung, heiß. Als in den Monaten Februar bis März 1990 die ersten LKW-Ladungen mit westdeutscher Medien-Macht in die Meinungsbildung auf den DEMOS in Leipzig eingriffen, wurde es den politisch Mitdenkenden bewusst: Wir Deutsche sind erneut in das auf den Konferenzen von Yalta und Potsdam konstruierte Gefängnis eingeschlossen.

Der in der BRD feiernden politische Klasse einschließlich ihrer „Mitläufer“ ins Stammbuch geschrieben:

Auf der Konferenz von Yalta und Potsdam formulierten die Unterhändler der über die Deutsche Wehrmacht siegreichen Alliierten unter anderem:
Die Beschlüsse der Konferenz von Potsdam vom 17. Juli bis 2. August 1945:

  • Die Konferenz von Potsdam wurde von Vertretern der USA, Großbritanniens und der UdSSR abgehalten.
    Auf der Konferenz von Potsdam stellten die Verhandlungspartner fest:
    1. Einigung über den Begriff Deutschland: (Zweite Vollsitzung am 18. Juli 1945, Ausspruch: Truman)
    a) Truman: Vielleicht nehmen wir die Grenzen Deutschlands von 1937 zum Ausgangspunkt?  b) Das war Deutschland nach dem Versailler Vertrag.  c) Wir sind einverstanden, das Deutschland des Jahres 1937 zum Ausgangspunkt zu nehmen.
    2. Einigung über Deutschlands Grenzen: (Elfte Vollsitzung am 31. Juli 1945, Aussprüche: Bevin, Byrnes, Truman) Bevin: In dem von den USA vorgelegtem Dokument wird gesagt, daß sich diese Zone unter der Verwaltung der polnischen Regierung befinden und nicht einen Teil der sowjetischen Zone bilden wird und aus der sowjetischen Zuständigkeit ausscheiden werde. So, wie sich Herr Byrnes ausgedrückt hat, wird sich diese Zone unter polnischer Verwaltung befinden.
    Truman: Das ist Sache des Friedensvertrages. Es ist nur Verwaltung. Bevin wies darauf hin, daß sich die Zuständigkeit des Kontrollrates über ganz Deutschland in den Grenzen von 1937 erstrecken solle. Byrnes sagte, sie alle seien der Auffassung, daß Gebietsabtretungen der Friedenskonferenz überlassen blieben. (Dreizehnte Vollsitzung am 1. August 1945 von Stalin.)
    Stalin: …Der allgemeine Grenzverlauf wird von der Friedenskonferenz bestimmt…
    Aus dem Protokoll der Berliner Konferenz der drei Großmächte (17. Juli bis 2. August 1945)
    I.A. 3.a) …“Der Rat wird zur Vorbereitung der Friedensregelung für Deutschland herangezogen werden, damit das entsprechende Dokument von einer für diesen Zweck geeigneten Regierung Deutschlands angenommen wird, nachdem eine solche Regierung gebildet sein wird.“…

Die Bildung einer Regierung für Deutschland in den Grenzen von 1937 ist bis dato nicht erfolgt. Der beschossene Kontrollrat konnte seine Aufgaben nicht wahrnehmen, weil die Kriegsrüstungen in den Staaten der Alliierten, insbesondere in den USA, dies nicht zu lies. Eine Rückführung der Kriegsindustrie in den USA würde zu hohen Arbeitslosenzahlen geführt haben. Der eingeschlagene Ausweg war zwangsläufig eine Konfrontation mit der UdSSR, auch „Kalter Krieg“ genannt und teilte das Gebiet des Deutschen Reichs und auch Europa. Hier eine Darstellung aus anderen Medien: Die gesamte Wirtschaft der USA basiert also auf dem Krieg, und das seit ihrer Gründung. Beides, Krieg und Wirtschaft, gehen also Hand in Hand. Eine florierende Wirtschaft stärkt das Militär und Kriege lassen die Wirtschaft florieren. Deswegen ist die USA nicht nur die größte Militärmacht der Welt, sondern auch wirtschaftlich die Nummer Eins. Würden die USA aufhören, ständig Kriege zu führen, würde die US-Wirtschaft in ihrer jetzigen Form zusammenbrechen. Sie erwirtschaften nur Gewinn auf der Basis der Ausbeutung anderer Länder. Nur so kann der US-Kapitalismus funktionieren. Die USA sind somit eine neo-imperialistische Macht, sie führt also aufgrund des Kapitalismus ständig Kriege.

Und in dieses Gefängnis der Herren mit der Kapitalismus-Gier ist die Deutsche Demokratische Republik „eingegliedert“ worden. —  Dies Gefängnis ist ausgebaut worden und nennt sich heute Europäische Union. Es sind auch weitere Staaten bzw. Völker in dieses EU-Gefängnis eingegliedert worden. Leider sind wir Deutsche die Insassen, die die Flure schruppen müssen und die anderen Völker sitzen in ihren Zellen, lassen sich gut füttern und können ihre Freiheit über die installierten Fernseher „genießen“.

Ein gutes hat die neue „Satzung“ des EU-Gefängnisses — im Vertrag steht, wir können austreten!
Also Freunde, worauf warten wir noch — nix wie raus aus diesem Irrenhaus der Kriegführenden.

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