Sep 24 2010

Hat Deutschland kapituliert?

Category: Deutsches Reich,Geschichte,Gesellschaft,Politik,WirtschaftHorst Zaborowski @ 16:14

Eine Talkrunde bei Maischberger in der ARD, Dienstag 21. September 2010, 23,30 Uhr diskutierte unter dem Titel Kopftuch und Koran: Hat Deutschland kapituliert? So klar wie Fragestellung der Sendung, so vielfältig waren die Beiträge der Diskutanten die da waren: Peter Scholl-Latour, Jürgen Fliege, Khola Maryam Hübsch, Irmgard Pinn, Pierre Vogel, Udo Ulfkotte und Neurik Apfeld als Schwester der vom eigenen Vater am 22./23. August 1993 gesteinigten Tochter.

Durch die von Thilo Sarrazin und Alice Schwarzer mit angestoßene Kopftuchdebatte zog sich wie ein roter Faden durch die Sendung ohne diese Namen öfter dafür heranzuziehen. Bei allen weisen Sprüchen, ob von Scholl-Latour oder Jürgen Fliege, glitt die Sendung zeitweise in ein Seminar für Religionsfragen ab.

Klare Worte mit den entsprechenden Hinweisen kamen von Udo Ulfkotte der sich unter anderem auf die Linie der Holländer berief die beschlossen haben: Wer von den Ausländern keine Arbeit nachweisen kann, wird zurückgeschickt. Weiter führte Ulfkotte aus: Ein Schicksal das den Ausländer auch in Amerika trifft. Wer in Amerika als Nichtamerikaner seine Arbeit verliert muß innerhalb 6 Wochen das Land verlassen. Wer in den Arabischen Emiraten als Ausländer seine Arbeit verliert muß in 4 Wochen das Land verlassen.

Ausländische Arbeitskräfte wurden von der Wirtschaft in die Bundesrepublik Deutschland geholt. Wie Scholl Latour in der Talkschow richtig bemerkte aus Raffgier. Weil die Wirtschaft die „Richtlinien“ der Politik schreibt, wie insbesondere bei der Verlängerung der Laufzeiten für Atomkraftwerke offensichtlich wurde, ist die Behauptung zu rechtfertigen, daß auch bereits ab Gründung der Bundesrepublik Deutschland die Wirtschaft ausländische Arbeitskräfte ins Land holte um die einheimischen Arbeiter an der Erstreitung eines gerechten Lohnes zu hindern. (Wie der Autor es aus eigener Erfahrung erleben musste.) Und die politische Elite dieses Landes ließ sie gewähren.

Eine volkswirtschaftliche Rechnung wurde zu keinem Zeitpunkt angestellt. Ausländische Arbeitskräfte wurden als Kostenfaktor in den Betrieben erfasst. Eine Überlegung, welche Kosten der Volkswirtschaft durch nachziehende Familienangehörige usw. entsteht, wurde von unseren Volksvertretern zu damaligen Zeiten nicht angestellt – und wird bis auf den heutigen Tag nicht angestellt. Diese Lasten werden von drei Generationen der deutschen Bevölkerung getragen und mit der Absenkung ihres Lebensstandards bezahlt.

Informationen für reale Verbesserungen unter: http://autochthone.org/.

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