Jan 22 2011

Wer zu spät kommt – den bestraft das Leben

Category: Geschichte,Medien,Politik,WirtschaftHorst Zaborowski @ 03:20

…ein Michael Gorbatschow nachge­sagter Ausspruch. Auch nach zwanzig Jahren wird er oft zitiert – nur, leider richten sich die verant­wortlichen Politiker der Bundes­republik Deutschland nicht danach. Und selbst die „mündigen“ Staatsbürger lesen mit Begeisterung Sarrazins Buch „Deutschland schafft sich ab“ – doch wer wird aktiv und handelt?

Es kann nicht an mangelnder Information liegen. Wer das Weltnetz nutzt, wird alle Informationen finden, die in der vorgekauten Meinungs­bildung einer gleich­gerichteten Medien­landschaft der BRD keinen Platz haben dürfen.

Ein Ruf in der Wüste ist das Interview von Christoph Leisinger von der FAZ das er mit Professor Dieter Spethmann, der in seiner aktiven Zeit die Thyssen AG von 1973 bis 1991 mit großem Erfolg leitete, geführt hat. Ob Professor Spethmann oder Altbundes­kanzler Helmut Schmidt aus dem sicheren Abstand von ihrer aktiven Zeit Tatsachen benennen, durch die Menschen informiert werden – geht selbst auf Grund dieser Erkenntnisse weder ein Aufschrei oder Ruck durch die Staatsbürger der BRD.

Wollen wir warten, bis der Euro samt seiner Rettungs­schirme im Abgrund verschwunden ist? Wenn die erarbeiteten Ergebnisse der deutschen Volks­wirt­schaft nicht mehr ausreichen für das tägliche Brot? Wenn auch der letzte Spar­groschen im Sumpf der Bad-Banken verschlungen wurde?

Michel wach auf!

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