Jun 04 2011

Ethikkommission fordert Verantwortung in einem nationalen Gemeinschaftswerk.

Category: Politik,Volk,WirtschaftHorst Zaborowski @ 17:17

Wie die honorigen siebzehn Damen und Herren aus der bestehenden deutschen Elite in dieser Ethikkommission den Gedanken eines nationalen Gemeinschaftswerkes, ohne rot zu werden, befürworten können – bleibt ein Rätsel.

Wer bis dato in der Bundesrepublik Deutschland von einer nationalen Gemeinschaft spricht wird mit der Totschlagkeule „Nazi“ mundtot gemacht.

Wenn es darum geht, von uns Deutschen zu fordern, finden sich auch höchste Regierungskreise urplötzlich bereit auf dem „nationalen Klavier“ zu klimpern. Allein aus dieser Lebenserfahrung heraus wäre es angebracht das 49-seitige Werk der vom 4. April bis 28. Mai 2011 tagenden Ethikkommission „Deutschlands Energiewende – Ein Gemeinschaftswerk für die Zukunft“ gründlich zu lesen.

Die Bemühungen der Kommissionsteilnehmer eine umfassende Bestandsaufnahme zu bewältigen, ist anzuerkennen, wenn auch einige Ausführungen nicht auf dem neuesten technischen Stand sind.

Der Mensch lebt nicht von Brot alleine und so kann er auch nicht alleine von der Moral leben. Unter „5.4.3 Wirtschaftlichkeit und Finanzierbarkeit“ wird der Deckel ein wenig gelüftet.
Zu Beanstanden ist, daß der bisherigen Regulierung des Lebens unserer Menschen in diesem unserem Lande sich neue Zumutungen hinzu-gesellen. Die geschätzten Erhöhungen der Lebenshaltungskosten (Stromkosten werden nicht nur über die Rechnung der Stromlieferanten sichtbar) können von dem illustren Kreis der Kommissionsteilnehmer „mit links“ beglichen werden. Jedoch – es leben in der BRD Millionen Menschen für die eine Erhöhung der Stromkosten große Einschränkungen bedeuten. – Denn wie es so üblich ist, werden den großen Stromverbrauchern (und dies auch mit einer gewissen Berechtigung) Vergünstigungen eingeräumt.

Wer über die Ankündigungen der vergangenen Jahrzehnte nachdenkt wird feststellen, dass in den allermeisten Fällen die Belastungen von „Otto Normalverbraucher“ sich wesentlich über die Voraussagen hinaus erhöht haben.

Dies muss nicht sein, wenn vor den Idealisten die Realisten die Fakten überprüfen und veröffentlichen.

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