Jun 05 2011

Währt Ihr doch bei euren Sonnenblumen geblieben

Category: Deutsches Reich,Parteien,Politik,Volk,WirtschaftHorst Zaborowski @ 17:29

(nach der Melodie: Währt Ihr doch in Düsseldorf /Karlsruhe geblieben).

Was ist aus den liebenswerten, Sonnenblumen schwenkenden und Wolle strickenden Menschen geworden die dereinst antraten das Leben lebenswerter zu gestalten?
Die Gründer dieser Bewegung wurden von Vertretern der kommunistischen und auch von Vertretern der kapitalistischen, „reinen Lehre“ gleichzeitig unterwandert und hinausgedrängt.
Aus den liebenswerten Weltverbesserern ist eine Partei entstanden in der mit dem Erfolgsrezept des „dagegen sein“ die von den Alliierten 1945 in Deutschland begonnene Zerstörung der Substanz des deutschen Volkes perfekt fortgesetzt wird.

Die derzeitigen „Macher“ in dieser Partei wurden geborgen als unsere Erlebnisgeneration die Trümmer die der Zweite Weltkrieg in unserem Land hinterlassen hatte, zum größten Teil weggeräumt hatte. Der Aufbau unseres Restdeutschland wurde mit bloßen Händen deutscher Frauen (die mit dem Wort Trümmerfrauen in eine Schublade gesteckt wurden) und den wenigen Männern die nicht in der Gefangenschaft gehalten wurden (wo man Millionen von ihnen buchstäblich verrecken ließ) begonnen.

Als die Produktion in der deutschen Volkswirtschaft, begünstigt durch den „kalten Krieg“, rasant wuchs, in der Produktion Arbeiter fehlten, war keine lenkende Hand des Staates vorhanden um der Wirtschaft Schranken aufzuzeigen. Nicht die Produktionsbedingungen wurden mit technischen Mitteln den Erfordernissen angepasst; es wurden Gastarbeiter aus den „Siegerstaaten“ angeworben. – weil es im Moment billiger und einfacher war.

Die 68er Bewegung, teilweise geboren als unser Volk hungerte und schuftete – aufgewachsen als Butter und Wurst keine Fremdworte mehr wahren – bildete den ideologischen Kern der in der am 13. Januar 1980 in Karlsruhe gegründeten Partei „Die Grünen“.

In der Natur gilt der Spruch: „man beißt nicht die Hand die einen füttert.“ Von diesem Naturgesetz zeigten sich die Gründer, angefangen von den 68ern bis über „Die Grünen“ einschließlich der Bündnis90/Die Grünen unbeeindruckt.

Das bei der permanenten Verweigerungshaltung eine Gewöhnung eintritt ist nichts ungewöhnliches. So ist und bleibt das Thema „Gegen die Nutzung der Atomenergie“ ein Markenzeichen der Grünen. Fuskushima war der Turbo (ganz schön makaber) der die Grünen in die Zentren der Macht, heute noch in Baden-Württemberg und morgen ins Bundeskanzleramt in Berlin schleudert.

Frischer Wind kann nicht schaden. In Baden-Württemberg wird es sich zeigen, ob das Problem „Stuttgart 21“, obwohl von den Grünen Akteuren im Ländle eine hohe Kompetenz bezogen auf diese Projekt vorhanden ist, im Einklang mit der Bevölkerung gelöst werden kann.

Ein ganz andere Dimension ist es, die Energieversorgung der Bundesrepublik Deutschland neu zu ordnen. Nachdem nun die etablierten Parteien in der BRD das „Fracksausen“ erfasst hat, wäre eine breitere Basis an Kompetenz vorhanden. Nur – wie das Moratorium erwiesen hat, reicht das Wissen alleine nicht aus.

Bei der anerkennenswerten und umfassenden Bezeichnung der Probleme in der Ethik-Kommission und ihrer möglichen Lösungen fehlt der Mut sich der wirtschaftlichen Kompetenz unvoreingenommen zu bedienen – und wirtschaftliche Fakten klar zu benennen

Neben dem zu erwartenden Widerstand gegen Eingriffe in das „Wohlbefinden“ der Bürger, wird die finanzielle Belastung des einzelnen Haushaltes, der Gewerbebetrieb und der Großverbraucher eine Hürde werden, die nicht unterschätzt werden darf.

Der Aufruf zu einem nationalen Gemeinschaftswerk wäre in den 60er und 70er Jahren noch von den Deutschen angenommen und unterstützt worden. Im Jahre 2011, als das Miteinander der einheimischen Bevölkerung systematisch unterwandert, verleumdet, ja zerstört worden ist – wobei die Grünen an diesem erreichten Zustand einen erheblichen Anteil haben – urplötzlich, wie dies seit Jahren so üblich ist. „In der Not wird nach dem deutschen Volk gerufen“ – ist die Notlage vorbei – sind wir alle wieder „Mitbürger“ – wird sich dies als eine Illusion herausstellen.

Sechzig Jahre eine Ellbogengesellschaft mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln in die Seele unseres deutschen Volkes hineinpressen und dann zu erwarten, daß wir – wie dereinst die Amerikaner für die Vision der Mondfahrt ihre konzentrierte wirtschaftlich und moralische Kraft einsetzten – für den Umbau der Energieversorgung der Bundesrepublik Deutschland opfer bringen, ist blauäugig.

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