Jul 30 2011

Wer berechtigt Menschen– anderen Menschen ihre Freiheit zu nehmen?

Category: Geschichte,Gesellschaft,PolitikHorst Zaborowski @ 16:27

Wenn der „Schöpfer“ – ein jeder kann diese Kraft, die das Universum lenkt nennen wie es seiner Erkenntnis oder seinem Glauben entspricht – es gewollt hätte, dass der Mensch unfrei durch sein Erden-dasein zu gehen hat, hätte er dies so eingerichtet.Wer berechtigt Menschen– anderen Menschen ihre Freiheit zu nehmen?

Mit seinem ersten Schrei nach der Geburt verkündet der Mensch seine Freiheit.
Der „Schöpfer“ hat es so gewollt, dass die Menschen zwei Arme, zwei Beine und einen Kopf haben. Er hat es so gewollt, dass die Menschen eine unterschiedliche Hautfarbe haben. Er hat es so gewollt, dass die Menschen über die ganze Erde verstreut leben.

Woher nimmt eine weltweit kleine Gruppe Menschen die Berechtigung her entgegen diesem Willen des „Schöpfers“ die Freiheit der Menschen einzuschränken? – Der Mehrheit der Menschen den Willen der Minderheit aufzuzwingen? In den Urzeiten hatten die damals lebenden Menschen genug damit zu tun aus der Tier- und Pflanzenwelt Nahrung zu suchen. Mit der Entwicklung der ersten Waffen wurden diese nicht nur zum Erlegen der Tiere, sondern auch gegeneinander im Kampf um die Beute eingesetzt. Ab diesem Zeitpunkt entwickelten sich Gemeinschaften. Diese Gemeinschaften vergrößerten sich. Sie siedelten gemeinsam und bauten diese Gemeinschaften zu Dörfern, Stämmen, Staaten, Völkern, Staaten, Reichen und Großreichen aus.

Die Unterdrückung des Menschen durch den Menschen ging mit dieser Entwicklung parallel.
Dank technische Entwicklung ist es in heutiger Zeit möglich, dass alle Menschen in Freiheit leben können, allen Menschen genug Nahrung zum Leben und überleben zur Verfügung stehen kann.
Hier sind es die geistigen Nachfahren der Menschen die in der Urzeit die ersonnenen Waffen zum Kampf gegeneinander und nicht nur zur Erlegung der Beute eingesetzt hatten, die in unserer Zeit durch ihre Raff-gier dieses „Paradies“ für sich alleine in Anspruch nehmen, obwohl die Ratio sie lehrt: “Das Totenhemd hat keine Taschen.“

Wer die heute auf uns aus aller Welt „einhämmernden“ Meldungen wahrnimmt, könnte, so er die obigen Darlegungen als Maßstab anlegt, der Wahrheit ein Stück näher kommen. Wie steht es zum Beispiel mit der so hoch gepriesenen Demokratie? Gemäß der eingehämmerten Weltanschauung sollte die Meinung der Mehrheit in den Wahlen zum Ausdruck kommen.
Bei der letzten Bundestagswahl 2009 beteiligten sich von den wahlberechtigten Bundesbürgern 70,8%.

Die Bundesregierung wurde von der:
CDU/CSU , mit 33,8% und der FDP mit 14,6% = 48,4 % gestellt.
Alle anderen beteiligten Parteien erhielten zusammen 51,6%
Bereits diese Zahlen belegen, dass die Regierung der BRD nicht von der Mehrheit der Abgeordneten getragen wurde.
Bei korrekter Darstellung, unter Einbeziehung der so genannten „Nichtwähler“ sind die Zahlen folgende: CDU/CSU 23,93% und FDP 10,33% = 34,26%.
Alle anderen beteiligten Parteien erhielten dann zusammen 36,5%.
Somit wird die Bundesregierung von ca. einem Drittel der Abgeordneten getragen.
Dies sind die realen Mehrheiten in der Demokratie à la Bundesrepublik Deutschland.

Um keine Unklarheiten aufkommen zu lassen – was sind Nichtwähler. Nichtwähler sind wahlberechtigte Staatsbürger die ihr Wahlrecht nicht ausüben. Die Gründe dafür sind vielfältig. In jedem Falle bringt der „Nichtwähler“ seine Stimme in der Form zum Ausdruck, dass er keiner der sich zur Wahl stellenden Parteien sein Vertrauen schenken will. Können, oder müssen wir akzeptieren, dass Deutschland eine Demokratie verdient hätte, in der die Mehrheit und nicht die Minderheit über wohl und wehe entscheidet?
Wenn wir dazu noch berücksichtigen über welche Fragen diese Minderheit entscheidet, kann man eine Tat, wie diese in diesen Tagen in Norwegen geschehen ist, direkt verstehen.

Aus den Trümmern Deutschlands haben wir deutsche mit viel Entbehrung unser Land aufgebaut und eine Währung geschaffen, die weltweit Anerkennung fand. Über die Abschaffung der DM durften wir deutsche noch nicht einmal abstimmen. Das klüngelte die absolute Minderheit unter sich aus. – eine feine Demokratie!

Wir hatten durch Krieg viel Not erlitten und waren der festen Überzeugung, vom deutschen Boden aus darf kein Krieg mehr geführt werden. – Was machen diese Superdemokraten mit dem Rückhalt eines drittel der Abgeordneten des Deutschen Bundestages? – Krieg führen in entferntest gelegene Gebiete auf unserer Erde. In Gebiete die im letzten Weltkrieg vom Deutschen Reich zu erreichen nie versucht worden ist. Gebiete, in denen Völker leben, die in ihrer Geschichte unser deutsches Volk nie angegriffen haben. Und dies über einen längeren Zeitraum als der Zweite Weltkrieg dauerte.

Wie gehen diese Superdemokraten mit dem von uns Deutschen erarbeiteten Rücklagen für den Notfall um? Allen Spekulanten und Gaunern sind wir schutzlos ausgeliefert. Ein Staat hat die Aufgabe seine Bürger zu schützen, sonst brauchen wir keinen Staat und könnten á la Wildwest dazu übergehen: ein jeder schützt sich selbst.

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