Jul 09 2011

Worauf begründen Rating-Agenturen ihre Macht?

Category: Banken,Finanzwirtschaft,WirtschaftHorst Zaborowski @ 01:10

Mit einem Satz – auf die Schuldenbarone der Neuzeit. Wirtschaftsleben in dieser unserer Zeit ist ohne Schulden nicht mehr vorstellbar und greift bis tief in das Verhalten von Privatpersonen ein.
Der Knackpunkt ist die Balance.
Leider sind Richtlinien des Staates weich und schwammig zur Regulierung und Stütze kaum geeignet.
Warum soll sich Herr Meyer beherrschen, wenn er sich von Werbung umflutet einen „Traum“ erfüllt, der besser Traum geblieben wäre. – Wenn gleichzeitig „der Staat“ jegliche Vorbildfunktion verliert, wenn er Verträge, ob nationale oder internationale selbstherrlich reihenweise bricht. – Immer im Vertrauen darauf, dass irgendjemand zu irgendwelchen Zeiten für den angerichteten Schaden aufkommen wird oder muss.
Wo ist die Zeit geblieben in der für eine „Anschaffung“ angespart worden ist? In der ein Unternehmen gegründet wurde, wenn das Eigenkapital für die „Anlaufzeit“ des Unternehmen „flüssig“ vorhanden war?

Wo ist die Zeit geblieben in der die Zinsen auf dem Sparbuch über der Inflationsrate lagen? –
In der Kreditzinsen Zinsen waren und keine Wucherzinsen?

Wo ist die Zeit geblieben, in der Banken in der Bereitstellung von Krediten für Wirtschaft und Gewerbe ihr Geschäftsmodell sahen. –
In der die erwarteten Renditen der Banken sich an den Renditen, die ihre Kunden erwirtschaften konnten orientierten?
Wann werden Banken aus dem Verkehr gezogen die ihre Geschäftsmodel nicht im Rahmen der heimischen Wirtschaft begründen, sondern in der weltweiten Spekulation ohne über reale Werte zu verfügen.

Bei diesem Tanz auf dem Vulkan spielen die Rating-Agenturen den Beelzebub persönlich.

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