Mai 02 2012

Lanz demaskiert Piratin Weisband

Category: gefunden,Gesellschaft,Parteien,Recht,WirtschaftHorst Zaborowski @ 14:52

In Markus Lanz Talkshow (1.Mai 2012 im ZDF um 23,30 Uhr) konnte Frau Marina Weisband ihr Verwirrspiel mit den Begriffen Eigentum und Urheberrecht nicht durchhalten. Ihre Argumentation wurde von einem Diskussionsteilnehmer an einfachen Jeans Hosen widerlegt. Er führte aus: Ich kauf mir eine Jeans Hose. Diese ist mein Eigentum. Diese Hose kann ich tragen, liegen lassen, verschenken usw.,  sie bleibt immer mein Eigentum.

Eine Betrachtung der Piratenforderung über die freie Verfügbarkeit eines Eigentums durch jedermann wird von vielen geistig Schaffenden widersprochen, wie aus der Diskussion zu entnehmen war.

Auch das von der Piratin Weisband vorgebrachte Argument, daß die Herstellungskosten, nachdem ein Lied, ein Gedicht usw. einmal „hergestellt“ wurde nicht noch einmal entstehen würden und daher, bedingt durch die neue Technik kostenlos von jedermann genutzt werden kann, hebt weder das Urheberrecht noch das Eigentumsrecht auf. Auch eine Jeans Hose hat bei der Ursprungsanfertigung durch eine Schneiderin hohe Kosten. Bei der nachträglichen Fertigung am Fließband sind die nennenswerten Kosten nicht die der Herstellung, sondern die Materialkosten. Niemand käme auf den Gedanken Jeans Hosen ohne Gegenleistung, Bezahlung usw. zu erwerben.

Eine Betonung als „Privat-Person“ in Lanzens Runde Aussagen, die sie als politische Geschäftsführerin der Piraten-Partei zu diesem Thema getätigt hatte, zu „realisieren“ ist als ein Rettungsanker zu werten in Hinsicht auf ihre weitere politische Karriere bei den Piraten.

Die 23-jährige Psychologiestudentin wurde am 4. Oktober 1987 in Kiew geboren. Hat ihr Geburtsort in der Ukraine zu der gespalteten Auffassung über den Eigentumsbegriff beigetragen? Der Beweis, eine deutliche, akzentfrei deutsche Sprache alleine reicht nicht aus um den historischen Hintergrund über den Eigentumsbegriff in Deutschland zu erkennen bzw. zu verinnerlichen.

Oder ist er der Geisteshaltung von Piraten geschuldet. Soll der Name „Piraten“ bereits Programm sein: Mit Gewalt denen ihre Eigentum wegnehmen die darüber (zugegeben oft reichlich) verfügen um es an „die Armen“ zu verteilen?

Als Traum, eventuell noch als Jugendtraum, entschuldbar. Zur Mitgestaltung oder gar Führung eines Staates, einer Volksgemeinschaft, selbst einer Gemeinschaft von Mitbürgern ungeeignet.

Wer die Büchse der Pandora öffnet wird diese sicherlich nicht schließen können. Seit Urzeiten sind in der Weltgeschichte selbst große Reiche bei einem solchen Versuch untergegangen.

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