Apr 11 2014

Energie-Wende – Stückwerk

Category: gefunden,Gesellschaft,Volk,WirtschaftHorst Zaborowski @ 10:41

Erfreulich ist, daß neue Wege mit der Energie-Gewinnung beschritten werden, betrüblich dabei ist der Tunnelblick.
Unser deutsches Volk hatte den Ruf ein Volk der Dichter und Denker zu sein. Auch bei der ab dem 19ten Jahrhundert verstärkt einsetzenden Entwicklung der Technik konnten wir weltweit gut mithalten.
Bei der Merkelschen Hauruck-Energie-Wende einschließlich einer Basta-Haltung fehlt der Blick auf unsere gesamte Volkswirtschaft.

Selbst in Mabryt Illner`s Talkrunde am 10. April 2014, ab 22,15 Uhr im ZDF, in der einzelne Facetten der Energie-Wende nachvollziehbar vorgetragen wurden fehlte eine Einbettung in unsere Deutsche Volkswirtschaft. Fragen der Moderatorin Illner führten auch nicht wirklich weiter. Die jeweiligen Standpunkte näherten sich in keiner Weise an – Jeder Diskussionsteilnehmer blieb bei seiner Sicht der Probleme.

Diese Kurzsichtigkeit ist erschreckend. Zur Zeit wird der Energiebedarf aus herkömmlicher, bewährter und neuer Energiegewinnung gedeckt.
Alle diese Energiegewinnungsarten bieten Beschäftigung für viele Arbeitnehmer. Alle Energiegewinnungsarten können nur erfolgreich betrieben werden, wenn sie wirtschaftlich arbeiten.
Im Klartext: Die Auslastung der Kapazitäten muß durchgehend bei 80 bis 90 Prozent liegen.
Es ist Betrug an den Abnehmern der Energie, wenn mangels Nachfrage die Produktionsanlagen gedrosselt werden und dazu dann die Preise für Stillstandszeiten von den Abnehmern mit bezahlt werden.

In einer freien und sozialen Marktwirtschaft würde der Markt es regeln – unproduktive Anlagen würden aus dem Wettbewerb ausscheiden. Dies würde ein Verlust an Volksvermögen und Arbeitsplätze sein.

Weil für die neuen Energiegewinnungsarten der Staat Bundesrepublik Deutschland in die Marktwirtschaft eingegriffen hat, muß auch der Staat für den volkswirtschaftlichen Betrieb der Energiegewinnung sorgen!

Vorschlag: Alle Energiegewinnungsarten produzieren mit voller Auslastung, Die erneuerbaren Energiegewinnungsarten bekommen die zugesagte und vereinbarte Abnahmepreise nur für einen Teil ihrer Stromproduktion.
Anlagen der herkömmlichen Energiegewinnung produzieren bei voller Auslastung und bekommen den Marktpreis nur für einen Teil ihrer Produktion.

Anlagen beider Energiegewinnungsarten müssen die Leistung bis zur vollen Höhe ihrer Produktionskapazitäten zu einem geringeren Preis für die Gewinnung von Wasserstoff zur Verfügung stellen.

Wasserstoffgewinnung kann mit dieser verbilligten Energie und einer steuerlichen Entlastung Kraftstoff produzieren, der dann zu Preisen verkauft werden kann der auch für Kraftfahrzeughalter noch bezahlbar ist.

Dieser Weg eröffnet: Emissionsarme Luft, besonders in unseren Städten. Einen Schub für die deutsche Kraftfahrzeugindustrie.
Und das Problem der Speicherung von erneuerbarer Energie ist gelöst.

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