Nov 08 2015

Presseclub – an den Realitäten vorbei

Category: Ausland,Medien,Politik,Volk,WirtschaftHorst Zaborowski @ 18:04

Eine, an vorherigen Sendungen des Presseclubs gemessen, sehr informative Sendung. Leider konnte bei allen Teilnehmern eine Verengung der Sichtweise auf das besprochene Problem festgestellt worden.
Im Eifer der Diskussion fanden dann auch noch Worte Einlass die einfach nicht den Tatsachen einsprechen.

Tatsache ist: VW hat den Versuch unternommen mit einem ungeeigneten Produkt und einer verkehrten Verkaufs-Strategie, dieselgetriebene Kraftfahrzeuge auf den amerikanischen Markt zu verkaufen.

Selbstverständlich ist VW in der Lage technische Anforderungen mit leichter Hand, auch auf dem amerikanischen Markt einzuhalten – jedoch nicht mit der Verkaufs-Strategie über den Preis!

(Allein, die Tatsache, dass Ingenieure von VW fähig waren eine Software herzustellen, die diese Täuschung ermöglichten ist der beste Beweis für diese These.)

Made in Germany ist ein Zeichen für höchste Zuverlässigkeit. Sind die in die USA gelieferten Fahrzeuge etwa unzuverlässig? Waren da Mängel an den Bremsen, an der Leistung der Motoren? usw. – mitnichten!

Es liegt ganz allein an den Führungskräften der oberen Etagen bei VW die kein Rückgrat hatten die erkennbare Differenz von Verkaufspreis und technischen Aufwand in der Produktion in Einklang zu bringen. Diese Einsicht hätte dazu führen müssen, den amerikanischen Markt nicht zu beliefern.

Eine Missachtung der Verantwortung unserem Made in Germany gegenüber, Verkauf über den Preis anstelle über die Qualität, bezahlen nun Arbeiter, Ingenieure und Anleger, mit Arbeitsverlust und Minderung ihrer Geschäftsanteile.

Ein wesentlicher Teil der Verantwortung für die beschriebene Missachtung unserem Made in Germany gegenüber trägt die BRD-Bundesregierung mit ihrer Wirtschaftspolitik.

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