Aug 26 2016

Ein Publizist ohne Gewissen?

Category: Geschichte,Gesellschaft,Justiz,Politik,VolkHorst Zaborowski @ 01:34

Wie sonst kann ein Publizist klassifiziert werden, der Grundgesetz, Mainstream und die Unbekümmertheit seiner „Jugend“ in einen Topf rührt und daraus seine Erleuchtungen in die Welt posaunt.

Jakob Augstein hat sich in seiner Kolumne, Debatte über Doppelpass – Wer sind wir, im Spiegel Online als ein „Nachgeborener“ ohne Bezug zur geschichtlichen Wahrheit seine Stimme erhoben.

Jugend kann keine Schande sein. Jedoch, wer Fakten im Sinne seiner Meinung manipuliert hat noch nicht begriffen, dass auch Jugend sich nicht verantwortungslos an einer Geschichtsfälschung beteiligen kann.

Jakob Augstein schreibt:

Merkels Wendung, diese Menschen lebten „schon lange in Deutschland“, ignoriert den Umstand, dass etliche schlicht hier geboren wurden – und schon länger zur Bundesrepublik Deutschland gehören als die Kanzlerin selbst.

Fakten:

Bei Gründung der Bundesrepublik Deutschland

Art. 116

(1) Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder als Flüchtling oder Vertriebener deutscher Volkszugehörigkeit oder als dessen Ehegatte oder Abkömmling in dem Gebiete des Deutschen Reiches nach dem Stande vom 31. Dezember 1937 Aufnahme gefunden hat

Auf Grund des Art. 116 ist Bundeskanzlerin Dr. Merkel eine Deutsche Frau. Eine Gleichstellung, oder gar nachrangige Einordnung, wie die Formulierung „und schon länger zur Bundesrepublik Deutschland gehören als die Kanzlerin selbst.“ mit Personen die in die Bundesrepublik Deutschland, auf welchem Weg auch immer eingereist sind, fordert direkt die Abstammungshypothese;

eine völkische Konzeption der Deutschen sieht dabei in einer gemeinsamen Abstammung das primäre Unterscheidungsmerkmal zwischen Deutschen und Nicht-Deutschen, heraus!

Auch Nachgeborene können „hereingeschmeckte“ sein.

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