Aug 29 2016

Zum Thema Bundestagswahlen

Category: Gesellschaft,Politik,Recht,VolkHorst Zaborowski @ 22:50

Wählen heißt Entscheidungen treffen.

Bürgers Entscheidungen gestalten das Leben mit. In einer Demokratie entscheidet die Mehrheit. Hier beginnen die ersten Streitpunkte – Mehrheit wovon? In einem Staat, insbesondere in einem deutschen Staat – dank der noch vorhandenen deutschen Gründlichkeit – bestehen umfassende Regeln in Form von Gesetzen.

Auch die besten Gesetze können nicht verhindern, dass Ausgrenzungen bestehen. Beginnend mit der Wahlberechtigung, unterteilt nach Alter und Staatsangehörigkeit. Gesetzeslage beim Alter steht fest. Bei der Staatsangehörigkeit entsteht bereits die erste Ungerechtigkeit. Eine Gruppe der Wähler besitzen nur eine Staatsangehörigkeit, die andere Gruppe der Wähler besitzen zwei Staatsangehörigkeiten.

Vorschlag zum gerechten Ausgleich:

Weil diese Gruppe mit zwei Wahlberechtigungen im Grunde genommen ihre Stimme zweimal abgeben kann, dürften die Stimmen im jeweiligen Land nur als eine halbe Stimme gezält werden!

Wer die öffentlichen Bekundungen von Bürgern mit ausländischen Wurzeln auf den Straßen und Plätzen der Bundesrepublik Deutschland beobachtet hat den Eindruck, hier leben Menschen, und in diesem Falle wahlberechtigte Bürger, mit zwei Herzen in ihrer Brust und zwei Stimmen in ihrem Kopf.

Frage: Gilt Merkels Satz „Wir schaffen das“ auch für Bürger mit ausländischen Wurzeln?

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