Jul 09 2017

G 20 Gipfel – Bilanz

Category: Ausland,Familie,Gesellschaft,Justiz,Militär,Politik,VolkHorst Zaborowski @ 15:59

Eine breitere Überprüfung der Ereignisse und persönlichen Bewertung zur Diskussion gestellt:

  • Plus – persönliche Zusammenkunft politisch verantwortlicher „Führer“ der 20 größten Staaten und Völker der Erde.
  • Minus – Ort, Zeitrahmen, Themenbreite, Verbindlichkeit, Sicherheit.

Der Rahmen eines G 20 Gipfel hat den Vorteil zu einem ausgesuchten Themenkreis an einem Ort zu diskutieren, beraten und zu beschließen. Nachteilig ist, dass diese Beschlüsse nicht den gleichen völkerrechtlichen Rang haben, wie zwischen Staaten abgeschlossene Verträge. Es fehlt die Ratifikation. Bei den Kosten ist es eine Rechenaufgabe, bzw. was wird in die entstandenen Kosten mit eingerechnet?

Ort:

Ort und Aufgabe eines Treffens müssen im Einklang sein. Die in Hamburg entstandenen Kosten können, bei Einrechnung aller Posten zur Zeit noch nicht fest stehen. Mit Sicherheit wurden Bürger belastet im Bereich grundgesetzlich verbürgter Freiheiten und im Verlust ihres Eigentums. (Brennenden Autos, zerstörte Gebäude usw.)

Der Gedanke, mit einem G20 Gipfel die Attraktivität Hamburgs zu erhöhen ist fragwürdig.

Zeitrahmen:

Zeitrahmen werden in den meisten Fällen überschritten. In Hamburg wurde dieser Zeitrahmen fasst ausnahmslos eingehalten. Es stellt sich die Frage nach den Kosten für diese Meisterleistung.

Bei den Staatsgästen sind die persönlichen Einschränkungen zu vernachlässigen. Bei den Bürgern in Hamburg wird dieser G20 Gipfel sehr unterschiedlich aufgenommen.

Der entscheidende Faktor, ob die Zeit ausreichend war anstehende Probleme in der zur Verfügung gestandenen Zeit befriedigend lösen zu können, wird sich herausstellen.

Themenbreite:

Themenbreite und Zeitrahmen sind zwei Seiten der gleichen Medaille. Hier sind die unterschiedlichen Auffassung bei dem so betitelten Klimawandel zwischen den USA und der großen Mehrheit vom G20 Gipfel festzuhalten. Zur Minderheit zählen neben der USA, Rußland, China und Indien und Mitläufer Türkei.

Verbindlichkeit:

Wurde bereits erwähnt, der Rang eines völkerrechtlichen Vertrages zwischen Staaten, einschließlich seiner Ratifikation und somit der Zustimmung der Bürger des unterzeichnenden Staates, wurde nicht erreicht.

Sicherheit:

Die Sicherheit der Staatsgäste war absolut gegeben. Bei den Demonstrationen hat der Staat sein möglichstes versucht. (Anerkennenswert ist, dass bei Entwicklung eines hören Gefahrenpotenzials Polizeikräfte nachgeordert wurden.). In der Gesamtbetrachtung wird der Makel eines unverantwortlichen Handelns in Bezug auf den ausgewählten Raum, für diesen G20 Gipfel in der Geschichtsschreibung vermerkt bleiben.

Umstrittenste Thema, ist im weitesten Sinne, der Bereich des sogenannten Klimawandels.

In diesem Bereich vermischen sich Naturereignisse mit politisch motiviertem Gestaltungswillen.

Eine Auflistung:

Auch unsere heutige sogenannte europäische Tiefebene war in einem bestimmten Zeitraum, der so bezeichneten Eiszeit, mit Eis überzogen. Zeugen, Felsbrocken, auch Findlinge genannt sind auch in heutiger Zeit noch vorhanden.(Den größten Findling des Emslandes gibt es im Großsteingrab Bruneforth bei Stavern).

Vor 800.000 bis 450.000 Jahren hingegen und wuchsen in Grönland Erlen, Fichten, Kiefern und Eiben. „Damals war es von einer Vielzahl an Nadelbäumen und Insekten bevölkert“,

Gemäß: Spiegel-Online – http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/800-000-jahre-altes-erbgut-groenland-war-gruenland-a-492626.html

Diese unterschiedlichen Temperaturen sollten uns Menschen mehr Ehrfurcht vor unserem Globus einflößen. Nur weil Menschen tatsächlich oder vermutlich mit ihren Atombomben unseren Planeten für uns Menschen unbewohnbar machen können, sind sie noch lange nicht in der Lage das Klima in diesen Dimensionen zu beherrschen.

Unsere Fähigkeiten sollten wir so weit ausbauen damit die vorhandene Materie, ob Kohle, Öl, Gas usw., genutzt werden können, ohne die Umwelt zu schädigen.

Mit politischen Hauruck-Kehrtwendungen à la Merkel ist der Umwelt und insbesondere uns Deutschen nicht gedient..

Die Ursachen für viele irrationale Handlungen unserer politischen „Eliten“wurden bereits bei Gründung der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik gelegt.

Eine politische Elite wurde von den siegreichen Alliierten im besetzten Deutschland etabliert. Wobei in den jeweiligen Besatzungszonen die jeweiligen Gesellschaftsformen Richtschnur (und mit Sicherheit auch noch mehr) wurden.

Bereits zu dieser Zeit formierten sich die jeweiligen Volkswirtschaften. In der DDR am starken Zügel des Sozialismus/Kommunismus. In der BRD am sich frei entfalteten Kapitalismus zum Raubtierkapitalismus. Ludwig Erhards soziale Marktwirtschaft war ein schwaches Schutzschild.

Mit Gründung der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl, EGKS-Vertrag am 18. April 1951 in Paris, wurden die Zügel gestrafft. Gleichzeitig verringerte sich die Eigenständigkeit in Form von Gestaltungsspielraum der Politik auf die Wirtschaft. In den Zeiten größten Einflussnahme der Wirtschaft auf die Politik schrieb die Wirtschaft die für sie günstigen Gesetzestexte der Politik vor – böse Menschen behaupten direkt in die Gesetzestexte hinein..

Das normale Streben nach Gewinn wurde zur Gewinnmaximierung entwickelt. Für die Schwäche der Politik gegenüber der Wirtschaft ein Beispiel:

„Thorium-Hochtemperatur-Reaktor 300“ in Hamm-Uentrop. Ein Kugelhaufenreaktor der nicht waffenfähig ist, Prozessdampf und Prozesswärme bis 900 Grad Celsius für viele Anwendungsmöglichkeiten bereitstellen kann, die Zusammensetzung des Reaktorkerns so gewählt war, dass es allein schon aufgrund physikalischer Gesetze nicht zu einer Kernschmelze wie in Tschernobyl oder Fukushima kommen konnte. – Ein Hoffnungsträger für Kohleveredelungstechniken – durfte nicht im Betrieb bleiben. Ein Schelm der darüber nachdenkt, daß Atomwerke mit „Abfall an waffenfähigem Material, dem erreichen höherer Temperaturen und somit mit höherem Profit Jahrzehnte weiter betrieben werden.

Fakten verdrängen löst keine Probleme:

Bei Speicherung der durch Windkraft gewonnenen Energie. Bei der Reichweite und dem Zeitaufwand fürs laden von Elektroautos. Eine Gesamtbilanz bei den Kosten und Nutzen aller gesamtwirtschaftlichen Bereiche fehlt. In dieser Gesamtrechnung sind auch die Schäden zu berücksichtigen die durch Eingriffe in die Natur entstehen. Vogelsterben durch Windräder – Bienensterben dadurch totale Nutzung der Landwirtschaft – dadurch Beeinflussung des Wachstums bei Pflanzen usw. usw.

Schluss mit der Scheinwerferpolitik. Demokratie besteht nicht nur dort wo eine Gruppe eine Mehrheit erreicht. Der Ausgleich zwischen allen Bürgern eines Volkes ist ebenfalls unrealistisch. Jedoch die Säulen Legislative, Exekutive und Judikative müssen in ihrer Selbständigkeit erneut verankert werden. Wo das Recht fehlt – hört die Freiheit auf.

Schlagwörter: , , , , , , ,

Leave a Reply

You must be logged in to post a comment. Login now.