Jun 25 2017

Würdeloser Wahlkampf zur Bundestagswahl entbrannt.

Category: Geschichte,Gesellschaft,Parteien,Politik,Recht,VolkHorst Zaborowski @ 08:41

Nachdem nun auch eine altehrwürdige Partei in der Bundesrepublik Deutschland (FDP) durch ihren Vorsitzenden; Herrn Lindner, verkünden ließ, dass sexuelle Betätigung zur Koalitionsfrage erhoben werden soll – ist es an der Zeit innezuhalten.

Ich erinnere mich an meine Jugendzeit vor 76 Jahren. Es war Krieg. Ich war Lehrling in einer Duisburger Zeitung. Unsere Büroräume in der Innenstadt waren durch Brandbomben zerstört und wurden in den Stadtteil Buchholz ausgelagert. Weil dies Gebäude über das Wochenende leer stand wurden wir Lehrlinge zur Brandwache eingeteilt. Ich hatte zu der Zeit eine „Freundin“ im Nachbarhaus meiner elterlichen Wohnung. Nun lagen ca. 7 km zwischen Freude und Verantwortung. Na ja – es war ja noch Tag und die Bomber kamen meistens in der Nacht, warum sollten die nun gerade zu der Zeit kommen wo ich bei meiner Freundin war – kurzum aufs Fahrrad und der Sehnsucht folgend. – Am Montag wurde ich zum Chef gerufen. Es hielt keine große Standpauke – seine Worte – Ist Dir dein Verstand in die Hose gerutschttrafen mich jedoch hart und ich schämte mich.

Genau so schäme ich mit für deutsche Politiker die dieses Thema zu einem Wahlkampfthema und sogar zur Koalitionsfrage missbrauchen.
Wir stehen in der kommenden Zeit vor entscheidenden Fragen.

Alle Menschen auf unserem Planeten Erde haben ein Überlebensrecht: ein klares Ja
Alle diese Menschen dürfen in der Bundesrepublik Deutschland leben: ein klares Nein
(Forderungen die nach mathematischen und physischen Erkenntnissen nicht
realisierbar erscheinen sind im Bereich der Politik Volksverdummung.)
Alle Menschen haben ein Recht ihre Lebensgestaltung nach Ihren Wünschen zu gestalten: Ja
Alle Menschen können Ihre Wunschvorstellungen der Menschheit aufzwingen: ein klares Nein

Die Menschheit ist von Natur aus darauf angewiesen ihre Art durch Fortpflanzung zu erhalten. Der Rahmen ist von dieser Natur vorgegeben Kinder können nur von Frau und Mann gemeinsam gezeugt werden.
Im Verantwortung der Menschen liegt es die Ernährung der Neugeborenen sicher zu stellen.
Wir leben angeblich in einer aufgeklärten Gesellschaft. Warum ist es uns nicht vergönnt diese Verantwortung gemeinsam zu tragen? Vielen Vogelpärchen können wir zuschauen wie sie emsig ihre Brut gemeinsam versorgen. – Stellen wir Menschen uns moralisch unter Tiere?

Eine klare Ansage: Wer sexuale Besonderheiten beansprucht – muss dafür in die Gemeinschaftskasse einzahlen. (Wenn wir diesem Naturgesetz nicht folgen kommt noch der Wunsch nach Puffbesuche auf Krankenschein auf.)
Die Bundesrepublik Deutschland wurde als Nationalstaat von den Alliierten des Zweiten Weltkrieges, geteilt in Ost und West, genehmigt. Bürger waren Deutsche mit Abstammung bis weit vor Christi Geburt.

Grundgesetz Artikel 56
Der Bundespräsident leistet bei seinem Amtsantritt vor den versammelten Mitgliedern des Bundestages und des Bundesrates folgenden Eid:
Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.

Dieser Eid wird auch von den Ministern bei ihrer Vereidigung geleistet.
Regierungen der BRD,die zwar diesem Eid gemäß in ihre Verantwortung eingebunden trotzdem unserer Heimat Deutschland in einen Vielvölkerstaat umwandeln wollen gehören vor das Bundesverfassungsgericht oder entsprechend den Ländern aufgestellte Staatsgerichtshöfe.

Schlagwörter: , , , , ,


Okt 31 2016

Wir wollen Menschen bleiben!

Category: Gesellschaft,intern,Medien,PolitikHorst Zaborowski @ 18:46

So hoffe ich, mag so mancher Zuschauer der Sendungen am Sonntag, dem, 30. Oktober 2016 im ZDF, 20,15 bis 22,45, bei den Sendungen Tatort: Echolot und Anne Will, Schöne neue Arbeitswelt – ist der Computer der bessere Mensch, gedacht haben.

Bei Tatort und Anne Will wurden Themen behandelt die an unsere Existenz als Mensch rüttelten. Im Film Echolot waren es die Momente – als das kleine Kind sich mit einem Tablet/PC und dem Bild seiner Mutter unter eine Zudecke kroch und die Feststellung der Kommissarin, es gibt keinen Täter, weil die Ermordete selbst der Täter ist – die daran zweifeln lassen, ob diese technische Entwicklung noch erstrebenswert ist.

Bei Anne Will diskutierten: Manfred Spitzer, Leni Breymaier, Sascha Lobo, Christian Lindner und Bernhard Rohleder. Eine erwähnenswerte Diskussionsrunde. Ein ehrliches und leidenschaftliches Bemühen um den besten und gangbaren Weg für Technik und Mensch auf dieser Welt eine gemeinsame Überlebenschance zu entwickeln.

Stark prallten die Ansichten zwischen Herrn Manfred Spitzer uns den anderen Teilnehmern der Diskussionsrunde beim Thema Jugendliche und Nutzung digitaler Medien aufeinander. Eine Annäherung der Standpunkte konnte nicht erreicht werden, weil die von Herrn Spitzer beschriebenen Nachteile bei der menschlichen Entwicklung junger Menschen und die reale Nutzung der technischen Medien durch junge Menschen zwei unvereinbare Realitäten sind. Eine Suche nach gangbaren Wegen bleibt dringend erforderlich.

Frau Leni Breymaier traf mit ihrem Hinweis auf Arbeitswelt und Entlohnung in der Zukunft den Punkt. Die Spreizung der Einkommen ist heutzutage bereits an einem kritischen Punkt angelangt. Bei einer weiteren Zunahme von „Einmann-Firmen“, wie diese in Will´s Talkrunde mehrfach angesprochen wurde ist mit entscheidenden Spannungen in der BRD zu rechnen.

Sascha Lobo unterstützte mit seinem Einwurf der Aufspreizungen zwischen wenigen hoch verdienenden Spezialisten und der Masse der gering verdienenden Bürger die Ausführungen von Frau Leni Breymaier.

Herr Christian Lindner vergaß mit seinen Ausführungen „Problem des Fachkräftemangel lösen“ alle Bürger, die aus welchen Gründen auch immer nicht den Sprung in diese hochbezahlte Elite geschafft haben.

Herr Bernhard Rohleder verstieg sich zu der Behauptung „Es werden mehr Arbeitsplätze entstehen“. Die Ergänzung dieses Satzes ergibt sich aus den Ausführungen von Herrn Sascha Lobo der auf die große Masse zu erwartender gering verdienenden Bürger hinwies.

Nach langer Zeit einige Stunden vor dem Bildschirm mit wertvollen Erkenntnissen für Menschen die der „Politik“ keine gute Seite abgewinnen können.

Schlagwörter: , , , , ,