Mrz 02 2017

Doppelte Staatsangehörigkeit

Category: Ausland,Deutsches Reich,Politik,Recht,VolkHorst Zaborowski @ 03:17


An dem Fall des in der Türkei inhaftierten Korrespondenten der“Welt“, Deniz Yücel tritt die Problematik der doppelten Staatsangehörigkeit offen zu Tage. Grundgesetz Art. 16

(1) Die deutsche Staatsangehörigkeit darf nicht entzogen werden. Der Verlust der Staatsangehörigkeit darf nur auf Grund eines Gesetzes und gegen den Willen des Betroffenen nur dann eintreten, wenn der Betroffene dadurch nicht staatenlos wird.

(2) Kein Deutscher darf an das Ausland ausgeliefert werden. Durch Gesetz kann eine abweichende Regelung für Auslieferungen an einen Mitgliedstaat der Europäischen Union oder an einen internationalen Gerichtshof getroffen werden, soweit rechtsstaatliche Grundsätze gewahrt sind.

Schützt den „Deutschen“ Deniz Yücel.

Der „Türkische“ Deniz Yücel untersteht den in der Türkei geltenden Gesetzen.

Die Bundesrepublik Deutschland fordert von Herrn Deniz Yücel die Einhaltung der in der BRD geltenden Gesetze.

Der Staat Türkei fordert von Herrn Deniz Yücel die Einhaltung der in der Türkei bestehenden Gesetze.

Wer also in zwei Staatsangehörigkeiten seinen Verpflichtungen nachkommen muss hat nur die Möglichkeit sich gesetzeskonform zu verhalten – in diesem Falle in der Bundesrepublik Deutschland und in dem Staat Türkei.

Es ist unverantwortlich, weil ein Bürger für sich in Anspruch nimmt, zwei Staatsangehörigkeiten in Anspruch zu nehmen, dass Bundeskanzlerin Merkel sich anmaßt in Entscheidungen eines anderen Staates „hineinzuwirken“!

Ihren Amtseid hat Bundeskanzlerin Merkel – zum Wohle des deutschen Volkes – zu wirken geleistet.

Wir Bürger der Bundesrepublik Deutschland erwarten, dass Aktivitäten aus dem Staat Türkei heraus auf dem Boden der Bundesrepublik Deutschland unterbunden werden – ganz gleich ob ein Bürger sich für eine oder zwei Staatsangehörigkeiten entschieden hat.

Schlagwörter: , , , , ,


Aug 26 2016

Ein Publizist ohne Gewissen?

Category: Geschichte,Gesellschaft,Justiz,Politik,VolkHorst Zaborowski @ 01:34

Wie sonst kann ein Publizist klassifiziert werden, der Grundgesetz, Mainstream und die Unbekümmertheit seiner „Jugend“ in einen Topf rührt und daraus seine Erleuchtungen in die Welt posaunt.

Jakob Augstein hat sich in seiner Kolumne, Debatte über Doppelpass – Wer sind wir, im Spiegel Online als ein „Nachgeborener“ ohne Bezug zur geschichtlichen Wahrheit seine Stimme erhoben.

Jugend kann keine Schande sein. Jedoch, wer Fakten im Sinne seiner Meinung manipuliert hat noch nicht begriffen, dass auch Jugend sich nicht verantwortungslos an einer Geschichtsfälschung beteiligen kann.

Jakob Augstein schreibt:

Merkels Wendung, diese Menschen lebten „schon lange in Deutschland“, ignoriert den Umstand, dass etliche schlicht hier geboren wurden – und schon länger zur Bundesrepublik Deutschland gehören als die Kanzlerin selbst.

Fakten:

Bei Gründung der Bundesrepublik Deutschland

Art. 116

(1) Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder als Flüchtling oder Vertriebener deutscher Volkszugehörigkeit oder als dessen Ehegatte oder Abkömmling in dem Gebiete des Deutschen Reiches nach dem Stande vom 31. Dezember 1937 Aufnahme gefunden hat

Auf Grund des Art. 116 ist Bundeskanzlerin Dr. Merkel eine Deutsche Frau. Eine Gleichstellung, oder gar nachrangige Einordnung, wie die Formulierung „und schon länger zur Bundesrepublik Deutschland gehören als die Kanzlerin selbst.“ mit Personen die in die Bundesrepublik Deutschland, auf welchem Weg auch immer eingereist sind, fordert direkt die Abstammungshypothese;

eine völkische Konzeption der Deutschen sieht dabei in einer gemeinsamen Abstammung das primäre Unterscheidungsmerkmal zwischen Deutschen und Nicht-Deutschen, heraus!

Auch Nachgeborene können „hereingeschmeckte“ sein.

Schlagwörter: , , ,