Mai 11 2017

Wer anders als Augstein kann von der Leyen die Schuhe putzen?

Category: Geschichte,Militär,Politik,VolkHorst Zaborowski @ 18:02

In seiner Kolumne, „Mit harte Hand“ betätigt sich Jakob Augstein als Kavalier der alten Schule. Es ist erfreulich, dass es solche Kavaliere heutzutage noch gibt – jedoch es müssen nicht gleich die Schuhe (Stiefel tragend habe ich Bundesverteidigungsminister von der Leyen trotz allem forschem Auftreten noch nicht entdeckt) geputzt werden.

Genau so, wie wir (die unverbesserlichen Alten) aus unseren Erlebnissen heraus uns unsere Meinung bilden, ist es rechtens wenn die heutige Generation dies aus „Ihrer“ Erfahrung mit der Truppe schildert.

Mit 15 Mann in einem Stiefelspind hochklettern und „ein Lied“ anstimmen zu müssen oder über hundert Meter Rolle vorwärts und gleich zurück – wir haben es überlebt.

Was wir bei den Fallschirmjägern jedoch nicht erlebt haben, politischen Unterricht. Wir waren Rekruten und hatten zu gehorchen. Widerstand bildete sich bei offensichtlicher Ungerechtigkeit. Da konnte es schon mal passieren, dass ein Rekrut es als ungerecht empfand die Pistole vom Unteroffizier zu reinigen und er ihm einfach in den Kopf schoss.

Herr Augstein, hoffentlich erkennen Sie aus diesen Schilderungen, dass Ihre Kenntnisse über die Deutsche Wehrmacht aus Überlieferungen stammen, die aus welchen Gründen auch immer, dem heutigen Zeitgeist angepasst worden sind.

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Jan 06 2017

Mit einem Auge betrachtet

Category: Deutsches Reich,Justiz,Medien,Politik,Recht,VolkHorst Zaborowski @ 02:54

Einzelne Entscheidungen von Politikern in Regierungsverantwortung (siehe Merkel) sind für die bestehende Spaltung in der Bundesrepublik Deutschland verantwortlich. Ob Sie zur Verantwortung gezwungen werden, wird sich bei der Bundestagswahl 2017 entscheiden.

Autoren, wie Jakob Augstein mit seiner Kolumne in SPIEGEL ONLINE Sicherheitswahn und „Nafri“-Rassismus zeigen: Kein Terrorist kann uns so gefährlich werden wie wir uns selbst.“

tragen wesentlich dazu bei aus einem Rechtsstaat einen Unrechtsstaat werden zu lassen.

Über Bemühungen von Bundes-Innenminister Thomas de Maizière können, ein jeder von uns sich seine Meinung bilden.

An Fakten kommen wir trotzdem nicht vorbei: Etwa eine halbe Million Bürger aus anderen Staaten befinden sich auf dem Boden der Bundesrepublik Deutschland die damit rechnen müssen keinen Flüchtlingsstatus zu erhalten. Wenn mit viel Aufwand eine Ausweisung von ca. fünfzig „eingereisten“ Bürger aus anderen Staaten eine Abschiebung (mit hohem finanziellen Aufwand) in Angriff genommen wird – wird dies mit einem öffentlichen Aufwand und einer großen Publikation in den Medien dargestellt.

Diese und die vielen kleinen, in den Medien, wenn überhaupt auf ganz kleiner Flamme berichteten Gesetzesverstöße durch Ausländer sind die Ursachen, Herr Augstein, warum die Stimmung im Volk kippt.

Daraus dann einen Verstoß gegen Grundgesetz Artikel 3 herbeizuschreiben bzw. sogar von einem grundrechtsfreien Raum zu schreiben ist schon noch mehr, als nur mit einem Auge betrachtet.

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Aug 26 2016

Ein Publizist ohne Gewissen?

Category: Geschichte,Gesellschaft,Justiz,Politik,VolkHorst Zaborowski @ 01:34

Wie sonst kann ein Publizist klassifiziert werden, der Grundgesetz, Mainstream und die Unbekümmertheit seiner „Jugend“ in einen Topf rührt und daraus seine Erleuchtungen in die Welt posaunt.

Jakob Augstein hat sich in seiner Kolumne, Debatte über Doppelpass – Wer sind wir, im Spiegel Online als ein „Nachgeborener“ ohne Bezug zur geschichtlichen Wahrheit seine Stimme erhoben.

Jugend kann keine Schande sein. Jedoch, wer Fakten im Sinne seiner Meinung manipuliert hat noch nicht begriffen, dass auch Jugend sich nicht verantwortungslos an einer Geschichtsfälschung beteiligen kann.

Jakob Augstein schreibt:

Merkels Wendung, diese Menschen lebten „schon lange in Deutschland“, ignoriert den Umstand, dass etliche schlicht hier geboren wurden – und schon länger zur Bundesrepublik Deutschland gehören als die Kanzlerin selbst.

Fakten:

Bei Gründung der Bundesrepublik Deutschland

Art. 116

(1) Deutscher im Sinne dieses Grundgesetzes ist vorbehaltlich anderweitiger gesetzlicher Regelung, wer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt oder als Flüchtling oder Vertriebener deutscher Volkszugehörigkeit oder als dessen Ehegatte oder Abkömmling in dem Gebiete des Deutschen Reiches nach dem Stande vom 31. Dezember 1937 Aufnahme gefunden hat

Auf Grund des Art. 116 ist Bundeskanzlerin Dr. Merkel eine Deutsche Frau. Eine Gleichstellung, oder gar nachrangige Einordnung, wie die Formulierung „und schon länger zur Bundesrepublik Deutschland gehören als die Kanzlerin selbst.“ mit Personen die in die Bundesrepublik Deutschland, auf welchem Weg auch immer eingereist sind, fordert direkt die Abstammungshypothese;

eine völkische Konzeption der Deutschen sieht dabei in einer gemeinsamen Abstammung das primäre Unterscheidungsmerkmal zwischen Deutschen und Nicht-Deutschen, heraus!

Auch Nachgeborene können „hereingeschmeckte“ sein.

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Nov 30 2013

Augstein contra Jürgen Fitschen

Category: Gesellschaft,Politik,Recht,WirtschaftHorst Zaborowski @ 19:41

In seiner Kolumne: „ Finanzkrise ohne Folgen: „Rückkehr der Bankster
zitiert Jakob Augstein den Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen:

„Wenn Sie ein Auto bauen, das nur 20 Kilometer in der Stunde fährt, haben Sie wahrscheinlich ein sicheres Auto, aber versuchen Sie mal, das zu verkaufen.“

Im Umkehrschluß bedeutet diese Aussage von Co-Chef der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, die Deutsche Bank kann nur Gewinne erwirtschaften (schnelle und sichere Autos bauen) wenn sie ihren Kunden Papiere verkaufen mit kaputten Bremsen.

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